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Lieber Herr Jobcenter, liebes Heimatblatt ...
29|08|2016



Denis R. aus W. kann ein Lied davon singen, wie "motivierend" es ist, wenn man Arbeit und gesellschaftliche Hilfestellung sucht und zwischenzeitlich in die Obdachlosigkeit abrutscht.

... oder: Wie man sich selbst ein Zeugnis ausstellt, das es gar nicht gibt

Als die Zeitungsleser am Samstag das Lokale Heimatblatt aufschlugen, verschlug es einigen die Sprache. Zunächst einmal hat endlich einer gemerkt, dass es Menschen gibt, die nie mehr in Arbeit zu bringen sind – super – denken einige zunächst aber kennen wir das nicht schon?

Die Forderung nach einem "zweiten Arbeitsmarkt" hat schon etwas von Aussätzigkeit, d. h., wer in der Gesellschaft durchfällt und Sozialleistungen oder Hartz IV erhält kann auch irgendwas arbeiten. Damals waren es die Ein-Euro-Jobber nun nennt man das "zweiter Arbeitsmarkt". Man hätte auch wieder auf die Bürgerarbeit zurückgreifen können, aber die Belesenen hätten den Braten sofort wieder gerochen, dass hier wieder in ein Horn gestoßen wird, das nicht Intelligenz als Grundlage enthält, die die volkswirtschaftlichen Zusammenhänge wirklich beim Namen nennt.

Das Jobcenter verwaltet die Menschen hauptsächlich, hilft ihnen aber selten wirklich weiter. Wer selbst betroffen ist, hat den Spruch "dafür sind wir gar nicht da" bestimmt schon einmal gehört. Statt dessen eine Vielzahl von Formularen, mit der auch die "Intelligenzia" unter den Bedürftigen so ihre Schwierigkeiten hat.

Die Formularsprache des Jobcenters ist eine ganz eigene und mehrheitlich so gestaltet, dass die Bezieher trotz ehrbarem Lebenslauf und unerschrockenem Ehrgeiz schon ´mal ganz schnell in die Mühlen der Strafjustiz geraten können, weil sie z. B. beim Erstantrag ein Kreuzchen vergessen haben.

Die Sachberarbeiter haben dann immer die Nase vorn, weil sie nicht im persönlichen Gespräch beraten müssen. Dafür gibt es den schönen Satz "Das ist in diesem Fall nicht vorgesehen" – was aber auch heisst, man könnte beraten. Probleme, die von vornherein höchstwahrscheinlich anders gelöst werden könnten, landen dann schon ´mal vor Gericht.

Die Problematik in Sachen Arbeitsvermittlung stecken nicht nur in der Unterbesetzung mit Angestellten dieses Verwaltungsapparates, sondern auch darin, dass die Anzahl der Arbeitsstellen sukzessive abnimmt, weil Automatisierung und Effizienzsteigerung Gift für die Vermehrung von Arbeitsplätzen sind und die Produktivität des Einzelnen steigt.

Dazu sollte man ´mal die Studie der ING DiBA aus dem Jahre 2015 bemühen, um sich ein Bild von der Realität zu machen, die die Politiker fürchten, weil viele von ihnen gar keine Lösung für den Arbeitsplatzschwund anbieten können. Das einzige, was ihnen einzufallen scheint, ist, den Repressionsapparat weiter auszudehnen, der dann unter dem Deckmantel "zweiter Arbeitsmarkt" laufen könnte.

Menschen, die sich bemühen, beim Jobcenter neue Strukturen aufzuzeigen, fallen genauso durch das Raster, wie die, die man als "Arbeitslose für Jobs ungeeignet" bezeichnet, weil das Jobcenter nur verwaltet.

Geil sind auch die Fortbildungsprogramme, so wurde uns berichtet, in denen man "Word" lernt. Ein ehemaliger Hartz IV-Kunde berichtete, dass manchmal die Teilnehmer mehr wissen, als die "Lehrer". Unter uns, das Textverarbeitungsprogramm ist auch nicht gerade "das Gelbe vom Ei", wenn man sich für den zukünftigen Arbeitsmarkt rüsten will.

Dass, was der Jobcenterchef moniert, ist also auch ein hausgemachtes internes Problem der Jobcenter, das allerdings durch jene Sachbearbeiter aufgelöst werden kann, die wirklich beraten und auf das einzelne Individuum aktiv ganz individuell eingehen.

Dass die Handwerksbetriebe lieber selbst "auf eigene Faust neue Mitarbeiter" suchen, spricht für unser Verständnis Bände. Im Jobcenter ist man über jeden froh, der die Hartz IV-Maschinerie verlässt und somit die Statistik bereinigt. Was mit ihm passiert, d. h. wie er wieder in die Gesellschaft integriert wird, wenn er denn nicht in die Obdachlosigkeit abrutscht, ist laut Jobcenterstruktur zweitrangig. 

Wenn man schon die Wirtschaft anprangert, sollte man zunächst einmal die eigene Struktur ins Auge fassen und die gesamtheitliche Betrachtung als Grundlage für das nehmen, was dann verbal in die Öffentlichkeit gelangt. Dann müßte sich auch das Jobcenter seine erheblichen Strukturdefizite eingestehen, die gar nicht erst zulassen, dass zielorientiert Arbeit oder Ideen für neue Arbeitsmarktstrukturen vermittelt werden können.

Da ist der Griff in die Mottenkiste nicht mehr weit und der Satz "Arbeitslose für Jobs ungeeignet" geht da spielend leicht über die Lippen.

Das Jobcenter ist bei Ausbildungsversuchen so orientiert, dass, wenn man einen positiven Bescheid für einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz bekommt, sofort die staatlichen Bezüge zu streichen. Politiker bekommen dagegen Übergangsgelder, die schon ´mal weiterhelfen, wenn man von einer Stadt in die andere ziehen muss oder wenn man zum Pendler wird.

Das ist ganz schön schräg, wenn man motiviert ins Ausbildungs- oder Arbeitsleben starten möchte.

In der Wirklichkeit wird man sich also selbst überlassen und gerät auch schon einmal ganz schnell in die Schuldenfalle, aus der viele nie mehr herauskommen, weil sie keine Lobby hinter sich haben oder selten alle ihre Rechte kennen, wenn z. B. das Gas- und E-Werk den Strom abstellt.

Besonsders kryptisch ist die Idee des "zweiten Arbeitsmarktes" in der Hinsicht, dass hier viel Spielraum für Stigmatisierungen freigeräumt wird, dem die Sozial- oder Hartz IV-BezieherInnen sowieso schon ausgesetzt sind. Wie oben schon erwähnt lässt sich über dieses System dann auch der Repressionsapparat ausweiten, wenn man am "zweiten Arbeitsmarkt" nicht teilnehmen möchte.

Dass Arbeitssuchende teilweise nicht vermittelbar sind, hat natürlich auch gesellschaftliche Gründe, die z. B. in der Sozial- und Bildungslandschaft verortet sind.

Wenn man früh anfangen würde, auch Schülern das Lernen "schmackhaft" zu machen oder sich sozialtechnisch besser um die Familien zu kümmern, deren Existenzbedingungen nicht an glänzende Karriereleitern heranreichen können, dann würde man auch von selbst darauf kommen können, dass der Fehler systemimmanent ist, d. h. aus den Regeln des existierenden Systems selbst entsteht.

Es kostet natürlich Geld mehr Sozialarbeiter in Schulen oder Familienarbeit zu integrieren oder Selbsthilfegruppen oder Arbeitsloseninitiativen monetär zu unterstützen. Genau das aber hat unsere Gesellschaft angeblich nicht nötig und zählt damit auch solche Institutionen zu "Freiwilligen Leistungen", die durch ihre Arbeit der Gesellschaft langfristig echtes Geld einsparen.

In Wilhelmshaven gibt es nach wie vor Diskussionen über die "Selbsthilfekontaktstelle Willhelmshaven-Wittmund" oder die "ALi-WHV" [Arbeitsloseninitiative Wilhelmshaven] und deren Bitten, ihnen Mittel zur Verfügung zu stellen. Gegen monetäre Hilfestellungen hat die Politik ein Mittel, das heißt, "es gäbe zu viele Einrichtungen und wo sollen wir anfangen – Geld haben wir sowieso nicht – und wenn, investieren wir es lieber in ein elektronisches Werbebanner eines Handballvereins", deren Tickets sich sozial Schwache nur mit Mühe leisten können, wenn überhaupt.

Hier offenbart sich ein gravierender Systemfehler, denn die intensive soziale Teilhabe wird mit den wenigen Bordmitteln des Amtes quasi ausgeschlossen. Jemand, der nicht über einen gut funktionierenden Sozialraum verfügt, ist auf dem besten Wege gesellschaftlich nach ganz unten durchzurutschen – wen kümmert das, doch nicht das Jobcenter?!

Die Gesellschaft müßte also restriktionsfreie Strukturen schaffen, die es ermöglichen, sich entspannt einem hausgemachten Thema zu nähern, wie dem des zukünftigen Wegfalls von bis zur Hälfte der heutigen Arbeitsplätze in den nächsten 18 - 20 Jahren.

Dafür hätten wir vom derzeitigen Wilhelmshavener Jobcenter-Manager ´mal gern ein paar erläuternde Worte gehört, aber die finden sich in dem Aufmacher "Arbeitslose für Jobs ungeeignet" leider überhaupt nicht. Es wird lediglich auf ein weiteres Problem aufmerksam gemacht, dessen Lösung, eigentlich ziemlich einfach ist, wenn man denn bereit wäre, mehr Gelder in Erziehung, Betreuung und Bildung von Familien zu investieren, um die Probleme an der Wurzel packen zu können.

Dazu gehört auch, die verharzten Strukturen des Jobcenter-Repressionsapparates gründlich zu überdenken und umzustrukturieren. Lösungsansätze gibt es ja schon, wie das "Bedingungslose Grundgehalt". Mit diesem durchaus volkswirtschaftlich sinnvollen System würde man auch den vielen ehrenamtlichen Posten automatisch eine Anerkennung verleihen.

Die könnten ihre Projekte wesentlich entspannter angehen, ohne sich immer wieder Gedanken machen zu müssen, wie man dieses oder jenes finanziert. In Zukunft wird es weniger Arbeit und dafür mehr Freizeit geben. Die Arbeitsplätze werden in ihrer heutigen Vielzahl auch nicht durch andere zu kompensieren sein. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass die ehrenamtlich Tätigen, die dann vielleicht mit einem bedingungslosen Grundeinkommen ausgestattet wären, ihre leidenschaftlichen Arbeiten an den Nagel hängen würden.

Das würde auch das Leben der Arbeitssuchenden verändern, denen gerne unterstellt wird, der Gesellschaft zur Last zu fallen oder ihr Hartz IV Geld gleich am nächsten Kiosk zu versaufen.

Menschen, die Arbeit suchen, die mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen ausgestattet wären, könnten bei einem Arbeitsplatzwechsel mühelos Zeiträume überbrücken, ohne in ein unmenschliches Jobcenter-Kreislauf-System zu geraten. Auszubildende könnten zu entfernteren Arbeitsplätzen pendeln, ohne erst zig Formulare oder Anträge ausfüllen zu müssen. Wirklich pfiffige Menschen, die neue Arbeitsmarktstrukturen enwickeln, könnten voll entspannt den Tag beginnen ohne das Hindernis Jobcenter, z. B., um noch völlig unbekannte Arbeitsplätze zu entwickeln.

Der Niederländer, Boyan Slat, der als 19-jähriger schon 2013 die Idee "oceancleanup" entwickelte, um die Weltmeere von Plastik zu befreien, hat heute ein eigenes Büro an der Universität in Delft – seltsam – eigentlich geht das doch gar nicht.

Solche Strukturen gilt es zu fördern. Man muss allerdings auch bereit sein, sie zu erkennen und nicht ein System akzeptieren, dass die Eigeninitiative durch Formulare und teilweise zwangsläufig überforderte Sacharbeiter lähmt. Dazu gehört auch die Erkenntnis, die Fehler nicht immer bei anderen zu suchen oder ausgetretene Pfade nochmals zu reaktivieren.

Es ist also ein Trugschluss, wie im Kommentar des Lokalen Heimatblattes dargelegt, dass immer nur die bekannten Wirtschaftsinstanzen Arbeitsplätze schaffen müssen oder dass das Heil in ABM-Maßnahmen liegt, die womöglich noch die Politprominenz "entwickelt".

Höchstwahrscheinlich könnte man in diesem System auch einige von den "Arbeitslose für Jobs ungeeignet" reintegrieren, anstatt sie abermals in einen zweifelhaften "zweiten Arbeitsmarkt" zu "stecken", mit all seinen Eigenschaften, die weiter Spielräume eröffnen, die zu Statistikverzerrung oder Stigmatisierung führen.

Ja, es gibt sie, die nicht oder nur schwer Vermittelbaren, aber es gibt auch Lösungen und eine davon heisst, bei sich selbst anzufangen und die grundsätzlichen Fehler im System zu erkennen, was letztendlich bedeuten würde, man ist selbst Mitinitiator von "Arbeitslose für Jobs ungeeignet", Jobcenter also inbegriffen.

Dass man mit einem "zweiten Arbeitsmarkt" das Problem beheben könne, ist der Irrglaube, der auch schon bei Ein-Euro-Jobbern und der Bürgerarbeit nicht fruchten konnte, weil viel zu wenig Fachpersonal dafür zur Verfügung stand und steht, um die einzelnen Menschen individuell zu fördern. Nun versucht man ein drittes Mal diese Idee, also einen längst ausgetretenen Pfad, wieder salonfähig zu machen, weil man wieder nicht bereit ist, das grundsätzliche Problem an der Wurzel zu packen.

Man setzt nicht auf Integration, sondern weiter auf einen dann ausufernden Repressionsaparat, wo der Mensch zum Spielball von subjektiv urteilenden Sacharbeitern und Formularen zu werden droht – "Brasil lässt grüßen!


Warum steht in dem Artikel des Lokalen Heimatblattes nicht folgendes:
Zitat: " ... Industrie 4.0 ist im Augenblick in aller Munde. Auf der Cebit war die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Industrie bereits Hauptthema und die Hannover Messe hat mit einem Schwerpunktthema aus der 4.0-Forschung nachgelegt: Robotern. Roboter, die zusammen mit dem Menschen an einem gemeinsamen Arbeitsplatz arbeiten, die kochen, oder die benötigte Materialteile aus Regalen holen. Staubsauger-Roboter oder Rasenmäher-Roboter sind in deutschen Haushalten schon lange keine Seltenheit mehr, ganz zu schweigen von den Robotern, die Automobilfirmen bereits seit Jahren zur Montage einsetzen. Einen neuen Höhepunkt erreicht die Robotisierung jedoch in Japan. Denn wenn im Juli das „Henn-na Hotel“ in Sasebo, Japan, eröffnet, sitzen keine Menschen mehr am Empfang, sondern humanoide Roboter. Roboter, die Gäste dreisprachig begrüßen, Gepäck tragen und die Hotelzimmer saubermachen, während die Türen per Gesichtserkennung geöffnet werden. ..."
[Quelle: Economic Research | 30. April 2015]

Wenn man jetzt ganz ehrlich werden würde, liegt die Lösung nicht in einem "zweiten Arbeitsmarkt" sondern in einer fundamentalen Umstrukturierung der Gesellschaft, die man nicht auf die lange Bank schieben darf, sondern, der man Spielräume eröffnet, wie die individuelle und zielgerichtete Förderung der "Kunden", die zum Jobcenter kommen. Das kostet Geld und mehr Mitarbeiter, würde langfristig aber dazu führen, dass es nicht mehr ganz so viele von "Arbeitslosen für Jobs ungeeignet" gibt.

"Deutliche Worte zur aktuellen Situation auf dem Wilhelmshavener Arbeitsmarkt" helfen da leider nicht weiter und sich mit der Wilhelmshavener Politprominenz an einen "Runden Tisch" zu setzen, würde im übertragenen Sinne bedeuten, sich noch einen dritten JadeWeserPort ans Bein zu binden, als dringend notwendige Innovationen in Gang zu setzen. Das Gros von Kommunalpolitikern glaubt leider immer noch an wirtschaftliches Wachstum ohne Ende und dass sich Probleme dadurch wie von selbst lösen.

Armut und Altersarmut könnten durch neue Gesellschaftsstrukturen langfristig verhindert werden, und wäre dann kein Thema mehr. Aber auch dazu gehört der Mut, sich selbst verändern zu wollen.

Manchmal bekommt man auch so etwas wie eine Bestätigung für die Recherchen rund um die Vermutungen zu politischen und wirtschaftlichen Gedankenexperimenten, die angeblich die Welt retten, wie z. B. beim Thema TTIP oder CETA. So hat der SPD-Chef Gabriel die Verhandlungen der Handelsabkommen für tot erklärt, aber erst nachdem man massiv öffentlich darauf aufmerksam machte, dass die Wirtschaftswachstumsheilversprechen in Wirklichkeit eine Blase sind. Die Erkenntnis, so ist zu vermuten, kam leider nicht von innen, was sich auf viele Politiker übertragen ließe.

Schade, dass sich in Punkto Sinneswandel ungeheuer wenig beim Thema Hartz IV tut, trotz der massiven Kritik und einer Inge Hannemann, die Repressionsstrukturen bei dem Jobcenter offenlegte, in dem sie einmal arbeitete. Zu hoffen wäre, dass sich da vielleicht doch noch was tut.

Wenn man es ernst meint und wirklich etwas verändern möchte, sollte man es insgesamt auch ´mal wie der verstorbene Lou Reed halten, der in seinem Song "Walk on the wild side" auch das Abenteuer durchaus als gangbare Alternative ins Auge fasst. Es wäre erstrebenswert auch denen zuzuhören, die man nur allzuleicht unter "Arbeitslose für Jobs ungeeignet" zusammenfasst, um wirkliche Probleme lösen zu können.

"Doo doo doo doo doo doo doo doo doo" ... wäre das nicht ein tolles Thema für die nächste Podiumsdiskussion?

Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
GRUPPO635 | definitif

Kommentare

Jasmin Roos | via facebook
Eine solche Sichtweise ist im höchsten Maße zu verurteilen. Langzeitarbeitslose Menschen zu stigmatisieren und ihnen einzureden, sie "wollten" ja nicht arbeiten ist eine Bankrotterklärung an das Sozialsystem. Nur weil man es sich leicht machen will, schiebt man die Schuld einfach auf den Arbeitnehmer. So etwas konnte auch nur von einem Vertreter der CDU kommen.

Peter Freudenberg
| via facebook

Ich hoffe, der junge Mann geht mit seinem Wissen mal ganz tief in die Computer der "Saubermänner" der "christlichen"... Da ist bestimmt was zu holen, außer Menschlichkeit.

Doris Pflueger | via facebook
Der genannte Artikel in der WZ ist ein Schlag ins Gesicht aller, die sich bemühen Ihr Leben zu verbessern, aber keine Hilfe vom Job-Center bekommen. Danke für die interessannte Gegendarstellung.

Rolf Oppenländer | via facebook
Übrigens habe ich mit dem jungen Menschen auf dem Bild am Samstag einen sehr guten Dialog gehalten und ihm zu seinem couragierten Auftritt bei der Podiumsdiskussion gratuliert. Er ist ein echt super Typ, der nicht daran denkt, aufzugeben. Es haben sich mittlerweile Unterstützer für ihn gefunden, ich hätte mich sonst auch gerne angeboten, ihm bei seinem Weg zu helfen, denn er hat Lust, etwas aus seinem Leben zu machen. Ein Auffangen direkt bei der Veranstaltung hätte ihm sehr gut getan. Geh' weiter Deinen Weg.



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