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Emanzipation
30|01|2010



Bei der Bahn kann man ausser Verspätungen allerlei erleben.

Ist ein Wort, bei dem ich – solange ich schon hintereinander denken kann – ein Gefühl von Stacheldraht im Hals bekomme.

Dabei gehe ich in meinem Sinnen wirklich nicht so weit, dafür zu plädieren, Frauen sollten keine Hosen tragen – aber im realen Leben, beim Tun im Alltag, da gibt es nun einmal Sachen, die Mädchen besser können, weil sie von Natur aus dafür geschaffen worden sind – einfach gesagt eben etwas anders als so, wie Jungen von der Schöpfung ausgestattet worden sind.

Andersherum ist das Geschehen natürlich genauso.

Irgendwann auf dem Weg durch die Zeit ist uns Menschen – und da zuvorderst denen im westlichen Kulturkreis – dieses Wissen abhanden gekommen, so scheint es mir.

Das Tun der Schaffnerin in Brandenburg [Zugbegleiterin heißt es ja neuerdings hochgedreht] die eine noch kindshaftige 16 Jahre alte junge Frau wegen zwei fehlender Euro, die sie [die Bahnschaffnerin] vielleicht nicht einmal hätte fordern dürfen, zu nächtlicher Stunde und bei Minusgraden um die 20 herum des Zuges verwiesen hat, hat bei mir wieder Bilder aus meinem Laufen durch die Zeit lebendig werden lassen.

Das es ein gutes Erinnern ist, was Frauen in Uniform angeht, das kann ich nun wirklich nicht behaupten.

Ob sie mir auf Kontrollposten an irgendeiner Grenzstation, ob als Politesse bzw. Polizistin oder sonst einem uniformen Einheitstuch irgendeiner Organisation gegenüberstanden ist völlig gleich.

Ich habe mich oft des Gefühls nicht erwehren können, die Uniformträgerinnen vor mir gebärdeten sich so, als wenn ihnen mit der Uniform auch das mitgegeben worden wäre, was Männer natürlicherweise äußerlich sichtbar von Frauen unterscheidet.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn hat ja nun kundgetan, die Schaffnerin – pardon Zugbegleiterin – hätte sich entschuldigt und es würde ihr leidtun.

Wie kann sich – frage ich – ein Mensch ob seines Handelns selber entschuldigen?

Er kann doch den Anderen – in diesem Falle sogar das Opfer – nur darum bitten ihn von seiner Schuld zu befreien, ihn zu entschuldigen.

Ob diese Bitte dann von Herzen kommt und ehrlich gemeint ist, das wage ich zu bezweifeln – denn wer so etwas tut - gleich ob Weiblein oder Männlein - der handelt vom Charakter her, und der bleibt auch nach hundertmal „es tut mir leid“ sagen derselbe.

Ewald Eden

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Emanzipatschoon …
 
is een Word bi dat ikk – hoast solaang ikk achternanner denken kann – een Gefööl van Stiekelwier in d’ Halsgatt kriech. Dorbi goa ikk in mien Sinnen nu wüggelk nich sowiet, dat ikk säch, Froolüü schulln keen Büksen droagen – oaber in d’ Lääven, bi dat Doon in d’ Olldach, dor givt dat nu moal Soaken, de Wichters bääter köänt, wiel see van us Heergott dorföör inricht worden sünd - ähm anners as Mannslüü utstaffeert. Annersrüm is dat Geböören ’türlich netso.

Irgendwenner up us Padd dör de Tied is de Minschen – tovörderst in de “westliche Kulturkring”  dit Weeten verlüstich goahn, dücht mi.

Dat Doon van de Schaffnerin in Brannenbörch [Zugbegleiterin heet dat joa vandoach hochdreit], de een noch kinnerhaftich 16jöährich jung Deern  wägen twee Euro – de see [de Boahnollschke] villicht noch nichmoal föördern drüfft har - bi Nacht un bi twintich Groad Koahl ut een Zuch schmeeten hett, hett bi mi een büld Besinnen ut mien Lopen dör de Tied hochkoamen loaten. Dat dat een goodet Besinnen is, wat Froolüü in Uniförm angeit, dat mach ikk nu nett nich särgen – ov see mi bi d’ Dennst an irgendeen Grens, ov bi d’ Schandarms or in Tüüchs in anner Klöären tomöötkoamen sünd, dat is liekers. Ikk hevv foaken bi mi dat Gefööl hat, dat Froominsch in Uniförm dor vöör mi geböört sükk so, as wenn see mit de Uniförm ok dat mitkräägen hett wat van Natur ut blods een Mannsbild mitkräägen hett.

De Schnakker van d’ Düütsch Boahn hett künnichmoakt, dat De Schaffnerin sükk entschüllicht hett un dat hör dat nu leed dee. Wu kann een Minsch sien Doon sülvst entschülligen? He kann doch de anner – de he dat andoahn hett – höächstens birden hüm to entschülligen. Un ov dat Birden denn van Haarten kummt, dat woach ikk doch to betwiefeln – denn well sowat deit, de deit dat van d’ Karakter ut – un de blivt ok noa sien “deit mi leed” särgen meist de sülvige.



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