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Hiroshima
08|08|2013



Wir brauchen gar icht soweit zu gucken, denn "kleine potentielle Hiroshimas" sind gleich in unserer Nachbarschaft.

Vor 68 Jahren, am 6. August 1945, ließ der amerikanische Präsident Truman die Stadt Hiroshima in eine Hölle verwandeln.

Zehntausende starben sofort, andere etwas später, weil ihnen das Fleisch von den Knochen fiel. Von vielen Menschen blieb nur ein Schatten, den der atomare Blitz auf den Mauerresten der zerstörten Stadt hinterlassen hatte.

Drei Tage später geschah das Gleiche in Nagasaki. Doppelt hält besser.
 
Die Friedensverhandlungen mit Japan waren hinausgezögert worden, um den großen Feldversuch am lebenden Material durchziehen zu können. Man wußte, was man tat, denn eigene menschliche Versuchskaninchen hatten in Militärlagern schon gut beobachtet verrotten dürfen. Vorort, in Gottes eigenem Land. Einem Land, das scheinbar einen ganz besonders eigenen Gott hat.
 
Die erste Atombombe, gezündet in der Wüste Mexikos, benannten sie "Dreieinigkeit" und die für Hiroshima nach dem Jesuskind "Little Boy". Gotteslästerung kann gar nicht präziser sein. Aber Gott führen sie eh nur im Munde.
 
Die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki wurden von einem katholischen Priester geweiht und ein evangelischer Seelenentsorger sprach die Gebete zum guten Gelingen des geplanten Massenmords:
“Allmächtiger Vater, wir bitten Dich: Schütze diese Männer, die den Kampf zu unseren Feinden tragen. Mögen sie, bewaffnet mit Deiner Macht, den Krieg zu einem schnellen Ende bringen. Mögen die Männer, die in dieser Nacht fliegen, in Deiner Obhut sein und sicher zurückkehren…
Im Namen Jesus Christus, Amen.”
 
Und als Nagasaki, die größte und erste katholische Stadt Japans, verglühen sollte, betete der gleiche Seelenverkäufer des atomaren Götzendienstes:
"Allmächtiger Vater, der Du die Gebete jener erhörst, die Dich lieben, wir bitten Dich, denen beizustehen, die sich in die Höhen Deines Himmels wagen und den Kampf bis zu unseren Feinden vortragen ... Wir werden im Vertrauen auf Dich weiter unseren Weg gehen; denn wir wissen, dass wir jetzt und für alle Ewigkeit unter Deinem Schutz stehen. Amen."
 
Anlässlich der rückkehrenden Besatzungen von ihren Einsätzen, die ihre mörderische Fracht gut in die geplanten Ziele gebracht hatten, gab es ihnen zu Ehren und zur Freude aller auch noch Frommen eine riesen Freibierparty mit passend heißer Musik. Nicht ganz so heiß, wie in Hiroshima. Da sollen es bis zu 6.000 Grad gewesen sein.
 
Aber auch hier gibt es diese Sorte der geistigen Armut. Dreizehn Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs spukte es aus dem evangelischen Professor Walter Künneth:
"Selbst Atombomben können in den Dienst der Nächstenliebe treten."
 
Das unendliche menschliche Leid, das durch die Bombenabwürfe angerichtet wurde, war voll beabsichtigt. Danach suchte man nach den wissenschaftlichen Ergebnissen, die die Strahlung bei den Menschen hervorruft. Überlebende wurden zwar durch amerikanische Mediziner intensiv untersucht, bekamen aber keine medizinische Behandlung. Das amerikanische Besatzungspersonal in Japan verhinderte sogar gezielt die medizinische Versorgung von Überlebenden und das Internationale Rote Kreuz wurde nicht zugelassen. Mister Mengele hatte noch nicht fertig.
 
Die Zahl der an den Spätfolgen Gestorbenen wird auf 350.000 in Hiroshima und 270.000 in Nagasaki beziffert.
 
Für die Menschen in Hiroshima und Nagasaki kam das absolut Böse direkt aus dem Himmel. Vielleicht könnten ja Papst Franziskus, wegen Mißbrauch des Herrn, und der Friedensnobelpreisträger und Kollateralschadenpraktiker Obama sich nach 68 Jahren zu einer Entschuldigung aufraffen für den größten Terroranschlag, der im Namen des Himmels verübt wurde.

Massenmord verjährt nicht.


Es ist an der Zeit.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner


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