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Die SPD versteht sich wieder mal selbst nicht



Für viele das schöne heile Weltbild, die Großveranstaltungen, die selten selbstkritisch reflektiert werden.

17-07-2018 - Schon wieder eine Oberbürgermeisterwahl mit den üblichen Vorboten oder: wie man seine Kandidaten blos stellt und verprellt.

Zusammen mit der CDU wollte man einen gemeinsamen Kandidaten aufstellen, was schon in sich selbst ein unauflöslicher Widerspruch ist. Es ist geradezu peinlich, betrachtet man das Gros der Wilhelmshavener Politprominenz, d. h. der beiden ehemaligen "großen" Parteien, denn die haben in den letzten Jahren anscheinend gar nicht richtig mitbekommen, was sich um sie herum so alles verändert.

Die Wirtschaft ist eins der dringensten Probleme, aber wenn man keine Lösung hat, wie im Falle der "Arbeitswelt 4.0", dann schweigt man natürlich, macht so weiter wie bisher und bespaßt das Fußvolk mit den üblichen Stereotypen, wie dem Containerhafenausbau, einem überflüssigen Flüssiggasterminal oder einem unbedingt nötigen Krankenhausneubau. Beim Letzterem wären wohl am ehesten erst die internen Probleme der Belegschaft zu klären, wie die lang versprochene Altersversorgung - auch das scheint so ein Problem, das diese Politiker längst vergessen haben.

Beim Hang zur Großindustrialisierung hat sich noch nicht bei allen Wilhelmshavener Volksvertretern herumgesprochen, dass die Globalisierung den Konzernen erlaubt, den größten Teil ihrer Steuern auf den Cayman-Inseln oder dem "gesonderten Rechtssubjekt" Guernsey auszulagern.

Umwelt, was ist das denn


Lange hat es gedauert, bis man dem Land mit einem gemeinsamen "Leuchtturmprojekt" die Entsorgungskosten der Altlastenbeseitigung des 2. Weltkriegs am Banter See aufdrücken konnte?

Scheiß auf das Nitrat im Grundwasser, den Klärschlamm der bei Städten ab 50.000 Einwohnern wegen des Mikroplastiks nicht mehr auf die Felder darf, den Altlasten am und um den Banter See oder die Einleitungen von ungeklärten Abwässern in die Wilhelmshavener Vorzeigebadezone am Südstrand.

Da lobt man sich doch das Labskausessen, wo die Stadt bei der Müllreduzierung als Oberzentrum längst Vorbild sein müßte. Das Ereignis ist wie viele andere natürlich voll unantastbar. Kommt die Presse von Außerhalb, wird diese sogleich diskreditiert, wenn sie das Haar in der Suppe findet, d. h. man versucht in Wilhelmshaven Plastik mit Plastik zu bekämpfen. Da hat man überenthusiastisch mit dem "Wilhelmshaven Büdel" eine Kampgne gestartet, die das Bewusstsein dahingehend befeuern soll, Plastik zu vermeiden. Die auf hosentaschenformat faltbare Mitnahmetasche ist natürlich aus: Plastik - "Typisch Wilhelmshaven"?

Die Wirklichkeit raucht auch an Tagen mit strahlendem Sonenschein


Ein Bild für die Götter und sogar von Altharlingersiel aus zu bewundern: Die "hochmoderne" Dreckschleuder in Wilhelmshaven von "Engie" [ehemals "GDF-Suez" - ehemals "Electrabel"] neben der alten von jetzt "UNIPER" [ehemals Eon] mit ein wenig Plastik am Zaun.

Hier in "Boomtown" kauft man lieber hochmoderne Dieselbusse für den ÖPNV, während andere Städte und Gemeinden gerade die letzten abschaffen oder suggeriert den Mitbürgern, aus den Schornsteinen der "hochmodernen" Kohlekraftwerke käme nur reiner Wasserdampf und das Bundes-Immissionsschutzgesetz [BImSchG] würde zum Wohle der Bürger zwischen Industrie und Politikern ausgehandelt.

Dass mit dem vielen Wasserdampf nebenbei noch mehr als 30 Kilogramm Quecksilber, Blei oder Radioaktivität ausgestoßen werden, wissen nur Eingeweihte, die dem Kommunalen Heimatblatt wegen seiner teils verstörenden und überzogen irreführenden lokalpatriotischen Berichterstattung schon längst den Rücken gekehrt haben.

Die Globalisierung und ihre Tücken


Den Dreck der ganzen Welt am Rumpf: die Containerschiffe am JadeWeserPort.

Schon wer die Containerschiffe am JadeWeserPort einlaufen sieht muss sich auch ´mal die Frage gefallen lassen, wieviel Dreck diese Schiffe mit sich bringen, was die so an Abgasen aus ihren Schornsteinen blasen oder wie das Ballastwasser die Meeresbiologie verändert, ganz zu schweigen von den Steuerausgaben für die exorbitant hoch subventionierte maritime Wirtschaft, Geld, das dann vor allen Dingen in der Bildung oder bei den Umweltverbänden fehlt.

Das alles kann man natürlich nur sehen, wenn man genauer hinsieht

und vor allen Dingen hinsehen will.

Die humorvolle Kritik des NDR ist auch ´mal mit Augenmass zu betrachten und nicht nur mit der üblichen rosaroten Brille und dem selbserschaffenen Weltbild, dass das Lokale Heimatblatt seinen Lesern nur zu gern aufdrücken möchte: Wilhelmshaven ist gefälligst unantastbar.

Jemand, der dann noch Plastik mit Plastik bekämpft sollte das ´mal selbstreflektierend der kommenden Generation erzählen – "Klatsche" inklusive!


Parteien und Zukunft?

Die sich verändernde Parteienlandschaft ist auch ein selbstgeschaffenes Übel, an dem man fröhlich weiter bastelt, denn die "großen Parteien" verlieren zunehmend ihre Akzeptanz bei den Bürgern. Die Wilhelmshavener CDU hat das bei der letzten Kommunalwahl drastisch zu spüren bekommen und die Anzahl der Populisten im Rat der Stadt scheint auch wegen des politischen Unvermögens die Zeichen der Zeit zu erkennen und die Probleme der Stadt wirklich "in die Hand zu nehmen" zukünftig eher zu, als abzunehmen.

... und mittendrin im überzogenen Wilhelmshavener Lokalpatriotismus: die gute alte Tante SPD.

Die SPD hat keine große Chance vertan, die hat eigentlich noch nie eine genutzt und sie tut nur, was sie schon immer getan hat, was sie bis ins kleinste Detail beherrscht, sich selbst zu zerschießen.

"Boomtown" braucht frischen Wind, Enthusiasten, eine eigenständige Kulturlandschaft und Bürger, die sich wieder was trauen und den Politikern die Rote Karte zeigen, die auf längst ausgetretene Pfade setzen, aber bestimmt keine "große Partei", die permanent selbstzerstörerisch nichts dazulernen will.

Es gibt viel zu tun, besinnen wir uns also auf uns selbst.


Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
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