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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Biospärenreservat stört Wirtschaft



.... es ist wohl eher so, dass die Wirtschaft die Natur stört.

21-12-2018 | Der Industriestandort, im Volksmund "Boomtown an der Jade", scheint fürchterlich bedroht zu sein, jedenfalls tönt es so von Seiten des Allgemeinen Wirtschaftsverbandes, wie natürlich der Hafenwirtschaftsvereinigung, dem Landvolk und sogar der Volksbank.

Soviel Bullshit vernahm man eigentlich nur im Rahmen des zwangsneurotischen Industriealisierungswahns auf dem Voslapper Groden, etwa seit der Einebnung von Inhausersiel oder im Zusammenhang mit dem angeblichen Jahrhunderthafenbau JadeWeserPort, von dem man sich wahrlich Reichtümer für das geschundene Oberzentrum verspricht, trotz negativer Entwicklung, wachsenden Automatisierungsbestrebungen und zunehmendem Druck der Weltwirtschaft und somit den Konkurrenzhäfen - bis heute.

Hinzu kommt der Dauerterror der Hafenwirtschaftsvereinigung und die Werbung für einen Flüssiggasterminal, das, wie soll es anders sein, unbedingt an die Jade muss. Schiefergas, genauer Frackinggas aus den USA soll hier angelandet werden. Schon dessen Gewinnung ist höchst umweltproblematisch und nun soll es noch mit Schiffen über den Atlantik transportiert werden - was für eine CO2-Bilanz. Dabei hat man sich doch gerade in Katowice darauf verständigt, genau diese umweltschädigenden Verbrennungsprozesse, natürlich gaaaannnnz langsam und auf der Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners, auslaufen zu lassen.
Wilhelmshavens Oberbürgermeister schlägt laut Lokalem Heimatblatt Purzelbäume und Frieslands Landrat Sven Ambrosi ebenfalls, weil mit dem LNG [liquefied natural gas = Flüssiggas], wie soll es sein, Arbeitsplätze verbunden sein könnten. Letzterer Frieslandvolksvertreter hatte sich ja schon im Zusammenhang mit der Ansiedlung einer Megatiefkühlbrotmanufaktur auf dem JadeWeserPark leicht "vergoogelt" - Irren ist halt menschlich.
Gerade Politiker*innen machen im Zusammenhang mit Zukunftsvisionen oft eine schlechte Figur. Wenn auch noch die EU bei den CO2-Abgaswerten für Autos reinredet, weil durch die Feinstaubemissionen ein paar tausend Menschen sterben, versucht sogar die Kanzlerin persönlich alles dafür zu tun, daß die Grenzwertschwelle erhöht werden, damit keine Fahrverbote drohen und die Autoindustrie gerettet wird, die sich gerade mit der Automatisierung beschäftigt, was nicht gerade arbeitnehmerfreundlich klingt. Nebenbei hat gerade diese Branche den Mobilitätswandel komplett verschlafen und wundert sich nun entwicklungsmässig nicht mehr herkommen zu können, verbunden mit der üblichen Drohung Arbeitsplätze abbbauen zu "müssen".
 
Das eigentliche Zauberwort im Rahmen der Energiewende heißt nicht LNG, sondern Wasserstoff. Der wird in Schleswig Holstein schon im industriellen Maßstab produziert und auch infrastrukturell aufgebaut. Power to Gas ist dort der Antrieb, d. h. man baut Elektrolyseanlagen und spaltet Wasser mit der Kraft der Windenergie in Wasserstoff und Sauerstoff auf. Die Elektroautos tanken dann Wasserstoff und emittieren reines Wasser.

Aber wer von diesen Politiker*innen besucht schon die Wilhelmshavener Energietage und bringt auch noch den Innovationsantrieb von Elon Musk mit, dem Begründer von Tesla, der mit Hamburg zusammen auch noch eine Hyperloop-Strecke bauen möchte.

Das unterirdische Transportsystem wird mit deutschen Studenten entwickelt, die auch von der ortsansässigen Fachhochschule kommen könnten, hätten wir nicht unser vorsintflutliches Lokales Heimtblatt, das im Schulterschluss mit den angeblich immergleichen Industrieexperten die Vergangenheit immer wieder auf die Wilhelmshavener Tagesordnung hievt.
Anstatt sich ´mal wirklich zu überlegen, was in dieser Stadt umweltverträglich, also langfistig zukunftsorientiert "geht" beschwört man totgerittene Konzepte und lässt sie regelmäßig wiederauferstehen, wie z. B. die "anscheinend unbedingt notwendige Ansiedlung einer LNG-Fabrik oder die weitere Ausbaustufe des JadeWeserPort.

Erschreckend real, die weithin sichtbare Schwerindustrieentwicklung des "Oberzentrums" Wilhelmshaven.

Von Horumersiel kann man die atemberaubende Industriekulisse betrachten, die sich geradezu kontraproduktiv auf den anschwellenden Tourismus auswirkt. Wer hat schon Bock schwermetallbelastete Abgase von Kohlekraftwerken einzuatmen, wenn er Urlaub macht, an die die Wilhelmshavener "Lemminge" zwangsgewöhnt wurden.
Allein 64 Kilogramm Quecksilber und sogenannte HG-Verbidungen gelangen durch die beiden Wilhelmshavener Dreckschleudern in die Umwelt - noch Fragen!?
Ginge es nach dem Willen der Protagonisten für eine nie enden wollende Großindustriealisierung, hätten wir höchstwahrscheinlich bald ein Dutzend dieser rauchenden Schlote, frei nach dem Motto des ehemaligen Ratsmanatsträgers der CDU Bernhard Rech , der sinngemäß sagte, dass wir jetzt nach dem Ruhrgebiet ´mal dran sind.

Mit diesem Geist beschwört man nun seit Jahrzehnten die Kommune am einzigen "Tiefwasserhafen", den ganz gerne ein Tiefkühllogistiker managen würde, der dem eigentlichen Betreiber Eurogate vorwirft, nicht genug für dessen Expansion tun zu wollen.

Der Hafenbetreiber des JadeWeserPort, so kann man vermuten, möchte seinem eigentlichen Containerterminal auf der gegenüberliegenden Seite der Weser in Bremerhaven natürlich nicht auch noch Konkurrenz machen, indem er ihn so wirtschaftlich betreibt, dass er womöglich "dichtmachen" muss.

Außerdem wird so verhindert, dass sich die Chinesen nicht so breit machen können, wie in Piräus [Griechenland]. Dort hat man während der Rezession den Containerhafen gekauft, vollkommen privatisiert und die zunehmend gleichgeschalteten Hafenarbeiter ohne Gewerkschaft importiert, um sich ein "Trojanisches Pferd" als Eingangstor für den europäischen Markt aufzubauen.

Die Bundesregierungwarnt inzwischen vor den Expansionsabsichten Chinas:
Zitat: " ... Die Bundesregierung hat die Regeln für ausländische Investoren verschärft, die Anteile an deutschen Unternehmen kaufen wollen. Mit einer Änderung der Außenwirtschaftsverordnung wird für sensible Bereiche die Schwelle, ab der die Bundesregierung einen Anteilserwerb durch einen Investor prüfen kann, von derzeit 25 Prozent auf zehn Prozent gesenkt. ... "
[Quelle: tageschau.de | 19-12-2018 | Übernahme deutscher Firmen Regierung verschärft die Kontrolle]
Wilhelmshaven buhlt auch um chinesische Investoren, deren einziger Wille es zu sein scheint, wie es Xi Jinping dauernd, aber subtiler als die USA versucht, die Weltherrschaft zu erlangen und in die Geschichte einzugehen.
Das Ziel des auf Lebenszeit ernannten Chinesischen Präsidenten Xi Jinping ist es, die USA bis 2049 als Weltmacht abzulösen:
Zitat: " ... Nie zuvor in der Geschichte war China so erfolgreich und verfolgte so ehrgeizige Ziele. Und nie zuvor hat China das weltpolitische Gleichgewicht so sehr durcheinandergebracht. Größtenteils verantwortlich dafür ist der Staatspräsident der Volksrepublik Xi Jinping. Als Schlüsselperson der chinesischen Politik lenkt er das kommunistische Land seit 2013 mit nüchternem Pragmatismus und Kalkül. Sein freundliches Auftreten darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Xi Jinping zu allem bereit ist, um den Auftrag seiner Kommunistischen Partei zu erfüllen: China bis 2049, dem 100. Geburtstag der Volksrepublik, zur führenden Wirtschafts- und Militärmacht zu machen – zum Wohle der Chinesen und der Menschheit. 2017 wurde Xi Jinping nach umfangreichen politischen Säuberungen vom Nationalen Volkskongress zum „Präsidenten auf Lebenszeit“ ernannt. Sein Schlachtruf ist der „chinesische Traum“, eine neue Ideologie mit nationalistischen Tönen. Wer nicht spurt, landet im Gefängnis und muss öffentlich Abbitte leisten. ..."
[Quelle: arte.tv | 13-12-2018 | Die Welt des Xi Jinping]
So, wie der sich gibt, könnte der auch aus Wilhelmshaven kommen, denn da schwingt der allzu vertraute Größenwahnsinn mit.

Xi Jinping, dessen Kindheit sich zu Maos Zeiten abspielte, verkauft der Welt und seinem Volk den Kapitalismus amerikanischer Machart im Gewand des Kommunismus.

Wer das z. B. auf Facebook kritisiert, wird schon ´mal mit einer Sperre von 24 Stunden belegt. Soweit reicht die Macht des "Präsidenten auf Lebenszeit" schon, der sein eigenes Volk mit einem äußerst restriktiven Gesichtserkennungssoftwre kombiniert mit einem perfiden Punktesystem überzieht, das keine Gnade kennt. Wer nicht spurt und Punkte verliert, kann so ganz schnell gesellschaftlich abrutschen.
Die Welt des Xi Jinping könnte auch unsere werden, aber noch gibt es ihn, den Daten- und Persönlichkeitschutz und die Gewerkschaften. In Hamburg streitet man sich schon um im solchen Überwachungssystemes:
Zitat: " ... Der Streit um den Einsatz einer Gesichtserkennungssoftware bei den Ermittlungen zu den Ausschreitungen am Rande des G20-Gipfels geht in eine neue Runde. Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar ordnete am Dienstag die Löschung der biometrischen Referenzdatenbank an, in der die Polizei sogenannte Gesichtsabdrücke Tausender Bürger digital erfasst hat. Schon im August hatte er in einer sogenannten datenschutzrechtlichen Beanstandung moniert, dass dafür die Rechtsgrundlage fehle. ..."
[Quelle: arte.tv | 19-12-2018 | Gesichtserkennungssoftware: Streit eskaliert]

... so ´mal ganz unter uns: Wollen wir das wirklich?

Dieser Ausflug in die Weltwirtschaft  und die Gebahren der Staatsoberhäupter und Lobbyisten zeigt ein wenig, wie unsäglich sich die Geldwirtschaft über jede Vernunft erhebt und der Rücksturz nach Wilhelmshaven macht sehr deutlich, das man hier immer noch hinterwäldlerisch ticken soll.

Nach der Meinung vieler kann es gar nicht genug Biospärenreservate geben, denn die könnten langfristig betrachtet ein wirkliches Pfund für Wilhelmshaven und das Wangerland werden. Die Gesellschaft möchte garantiert keine weiteren umweltbeeinträchtigenden Maßnahmen wie eine exzessive Grundwasserverunreinigung durch Überdüngungen oder den exorbitanten Flächenverbrauch einer auf nie enden wollendes Wachstum eingestellten Möchtegernindustrielobby, die immer wieder von lokalen Leidmedien ofiert wird, was sie in der eigentlichen Entwicklung zurückwirft – Diesel-Gate, und damit die uneinsichtige Autoindustrie lässt grüßen!
Wilhelmshavens Zukunft liegt in der eigenen Entwicklung. z.B. von Kleinstunternehmen, der Einrichtung einer intelligent gesteuerten Start-Up Förderung oder viel Luft, die man Eigeninitiativen gewährt, aber bestimmt nicht bei Politiker*innen oder einer selbsternannten Wirtschaftselite, die auf "Dicke Hose" machen und der Welt erklären, dass an Ihnen und ihrer angeblichen Wichtigkeit kein Weg vorbeiführt.
Das zeigen auch die Petitionsportale, die regelmässig verklagt werden, so wie Avaaz von Monsanto. Da wollte ein Konzern ´mal eben ein Exempel statuieren und mußte einsehen, dass, wenn sich viele zusammentun, soviel Geld zusammenkommt, es ausreicht, sich einen Anwalt zu leisten, dem es gelingt, Weltkonzerne in die Knie zu zwingen.
Es ist nicht der einzige Erfolg einer Organisation, die sich für das "Gute" engagiert. Die Automobilndustrie ist von der Deutschen Umwelthilfe inzwischen so genervt, dass man durch viel Lobbyarbeit einige Vollpfosten aus der CDU bemüht, die mit dem Gedanken spielen, ihr die Gemeinnützigkeit zu entziehen, weil sie im Rahmen von Diesel-Gate fortwährend vor Gericht zieht, um Fahrverbote durchzusetzen, die der Bevölkerung und der Luftqualität letztendlich gut tun und Gesundheits- und Krankenhauskosten minimeiren würden.

Anstatt die Manager und Mitwisser wie in den USA zu verurteilen, stellen sich die Politiker*innen auf die Seite dieser Lobbyisten, die Verbraucher sehenden Auges belügen und versuchen auch noch ein Regelwert zu schaffen, dass es ermöglicht, weiterhin benzingetriebene Mobile zu bauen, die ihre Umwelt stärker verpestendürfen, als die Europäische Union erlaubt.
Wilhelmshaven ist also kein Einzelfall in der Beharrlichkeit, sich der eigentlicen intelligenten und langfristigen Entwicklung zu verweigern, sondern mittendrin, in einer Entwicklung, die den eigentlichen Fortschritt mithilfe eines teils peinlichen Lokaljournalismus in eine wirklich Zukunftsfähigkeit mit allen Mitteln wissentlich zu verlangsamen.

In Mexiko, genauer, der Ortschaft Cheran, verwalten sich die ürger*innen seit 2011 selbst. Das politische System wurde über den Haufen geworfen und sogar die korrupten Polizisten hat man "rausgeworfen". Wie nachhaltig dieses System langfristig sein wird oder sein kann, sei mal dahingestellt, bemerkenswert ist es allemal.

Unser Fazit:

Wilhelmshaven selbst in die Hand nehmen und ganz ehrlich, Biospärenreservate kann es gar nicht genug geben. Man muß nur genug Mut aufbringen, sich selbst verändern zu wollen und in einer eigentlichen Beeinträchtgng auch eine nachhaltige Chance sehen zu wollen.
Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
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