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Verbraucher benötigen mehr Transparenz bei CO2-Kompensationszahlungen
30|09|2010



Kohlekraftwerksbetreiber erledigen das in Sitzungen hinter verschlossenen Türen mit möglichst viel Gewinnspanne.

Klimaschutz und Ausgleichszahlungen - Umfrage der Allianz "fürs klima"

Verbraucher sind bei CO2-Kompensationszahlungen skeptisch. Bei einer repräsentativen Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbands [vzbv] im Rahmen der Verbraucherallianz "fürs klima" gaben 74,6 Prozent der Befragten an, sie seien unsicher, wie ihr Geld eingesetzt würde. 61 Prozent forderten, die Politik solle beim Klimaschutz verbindliche Vorgaben machen, die auch für Kompensationsangebote gelten müssten. "Die Verbraucher benötigen mehr Transparenz und mehr Information, um durch Kompensation einen Beitrag zum Klimaschutz leisten zu können", sagte vzbv-Vorstand Gerd Billen.

Erstmals untersuchte die Umfrage, wie Verbraucher zu Kompensationsangeboten stehen. Danach kennen 70,3 Prozent der Befragten den Begriff Kompensation, 58,7 Prozent sehen darin ein Instrument für mehr Klimaschutz und 46 Prozent können sich vorstellen, in Zukunft die von ihnen verursachten Emissionen finanziell auszugleichen. 7,5 Prozent der Bundesbürger gaben an, bereits über einen Dienstleister kompensiert zu haben, etwa eine Flugreise oder Autofahrten.

"Die Bereitschaft, Emissionen durch die Förderung von Klimaprojekten auszugleichen, ist da", sagte vzbv-Vorstand Gerd Billen. "Aber die Verbraucher fühlen sich unzureichend informiert, viele sind über die Höhe der Zahlung verunsichert oder wünschen sich mehr Informationen über die Klimaschutzprojekte." Zugleich zeigt die Umfrage, dass Verbraucher, die mehr über das Thema wissen, eher zu Kompensationszahlungen bereit sind.

Gold Standard zur Orientierung
Eine ebenfalls von der Verbraucherallianz "fürs klima" bei der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde [HNEE] im Auftrag gegebenen Studie zu Kompensationsdienstleistern in Deutschland zeigt, dass die Anbieter mit ganz verschiedenen Standards arbeiten. "Eine Bewertung der Angebote und ein Vergleich der Anbieter ist für Verbraucher damit nahezu unmöglich", sagte Billen.

Der vzbv rät als Ergebnis aus der Untersuchung, bei Kompensationsdienstleistern auf den Gold Standard zu achten. Dieser verfügt derzeit über die höchsten Qualitätsanforderungen, wird von 60 Umwelt- und Klimaschutzorganisationen unterstützt und ist von der UN-Klimarahmenkonvention [UNFCCC] anerkannt. Laut HNEE sind elf von 20 untersuchten Kompensationsanbietern auf dem deutschen Markt empfehlenswert.

Wichtigstes Kriterium des Gold Standard ist die Zusätzlichkeit. Danach dürfen die Zahlungen nur in Projekte gehen, die sonst nicht hätten durchgeführt werden können. Daneben bewertet das Siegel auch die Berechnung der Kompensationsleistung und die Transparenz des Überprüfungsprozesses.

Kompensationsmarkt wächst
Seit Ende der 1990er Jahre wächst der Markt für Kompensationsangebote. Mittlerweile gibt es im deutschsprachigen Raum rund 20 Dienstleister, die neben Flügen eine Reihe weiterer Produkte und Dienstleistungen zur Kompensation anbieten, darunter Autofahrten, den häuslichen Stromverbrauch oder Heizungsenergie. Aktuell liegt das globale Marktvolumen von freiwilligen Kompensationszahlungen weltweit bei 338 Millionen US-Dollar.Landtagsetats gezahlt werden.

Quelle: Verbraucherzentrale Bundesverband


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