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Schlecker-Insolvenz: Verhandlungsergebnisse in greifbarer Nähe
19|03|2012



Auch in der Freiligrathstraße gab es einmal einen Schlecker.

Schlecker-Frauen kämpfen weiter um soziale Gerechtigkeit

Nach den zwei zurückliegenden intensiven Verhandlungstagen in Kassel zwischen Vertretern der Dienstleistungsgewerkschaft [ver.di], dem Gesamtbetriebsrat von Schlecker, der ver.di-Tarifkommission und dem Insolvenzverwalter liegen erste konkrete Ergebnisse für die Zukunftssicherung der Schlecker-Frauen auf dem Tisch. Ziel des Treffens war es, tarifliche Lösungen für die Beschäftigten zu entwickeln, die organisatorischen Rahmenbedingungen für Transfergesellschaften zu schaffen und eine Sozialauswahl vorzubereiten.

„Wir haben bei den tariflichen Themen gleich mehrere Pflöcke eingeschlagen, die den Schlecker-Frauen ein wichtiges Stück Klarheit und Sicherheit geben“, betonte ver.di-Verhandlungsführer Bernhard Franke. So habe man eine tarifvertragliche Regelung für jene Beschäftigten geschaffen, die – davon gehe man aus – von einer Transfergesellschaft aufgefangen werden. Darüber hinaus habe man in einem Sozialtarifvertrag die Abfindungen geregelt und neue Betriebsratsstrukturen festgelegt, in die auch die Vertriebslinie XL aufgenommen werde. Auch ein Sicherheitstarifvertrag sei in Arbeit, der die Sicherheit der Beschäftigten in den Filialen deutlich verbessern werde. Außerdem sei es gelungen, die Zahl der zu schließenden Filialen von 2.400 auf circa 2.200 zu reduzieren. „Die Betriebsrätinnen haben für jede einzelne Filiale gekämpft, darauf können sie zu Recht stolz sein“, so Franke.

Die größte Herausforderung sei es gewesen, ein akzeptables und möglichst verbindliches Verfahren für die Sozialauswahl zu verabreden und umzusetzen. „Hier haben wir noch ein ganzes Stück Arbeit vor uns“, unterstrich Stefanie Nutzenberger, ver.di-Bundesvorstandsmitglied für den Handel. Auch wenn die Entscheidung über die zu kündigenden Beschäftigten letztlich beim Insolvenzverwalter liege, fühlten sich die Betriebsrätinnen in der Pflicht, die vorgelegten Auswahllisten so sorgsam wie möglich zu überprüfen. „Diese im gleichen Maße undankbare wie verantwortungsvolle Aufgabe war in dem vom Insolvenzverwalter vorgegebenen Zeitfenster unmöglich umzusetzen, ohne alle Regeln der Sorgfalt und Umsicht über Bord zu werfen“, so Nutzenberger. Deshalb habe man sich hier zwei zusätzliche Tage Prüfungszeit ausbedungen.

Dennoch sei der Druck auf die Betriebsrätinnen enorm. „Die zurückliegenden Wochen zwischen Hoffen und Bangen um die Zukunft der Schlecker-Frauen und die vor uns liegenden Tage der Entscheidungen sind fast unerträglich. Es tut gut zu wissen, dass mehr als 90.000 Menschen mit ihren Solidaritätsunterschriften gezeigt haben, dass sie hinter uns stehen“, fasste die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Christel Hoffmann die Gemütslage der Beschäftigten zusammen. „Das hat uns ein zusätzliches Stück Würde geschenkt und stärkt uns in unserem weiteren Kampf um ein Mindestmaß an sozialer Gerechtigkeit“, unterstrich Hoffmann.

In den vergangenen Tagen habe man weiterhin die organisatorischen Rahmenbedingungen für eine Transferlösung geschaffen. So seien nach einem intensiven Analyseprozess geeignete Träger für Transfermaßnahmen angesprochen und vor Ort in Kassel über die Details informiert worden, so dass die ausgewählten Träger in Kürze ihre Arbeit aufnehmen könnten. Jetzt sei es an der Politik, Nägel mit Köpfen zu machen, forderte Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

Am morgigen Montag kommen in Berlin Vertreter der Landesregierungen zusammen, um eine gemeinsame Lösung für die Finanzierung einer Transfergesellschaft zu finden. „Wir haben alles in unserer Macht stehende getan, damit die akut von Arbeitslosigkeit bedrohten Schlecker-Frauen eine Zukunftsperspektive haben. Wir erwarten von der Politik eine konkrete Zusage am Anfang kommender Woche, darauf setzen alle Schlecker-Frauen ihr Vertrauen“, sagte Nutzenberger.

Quelle: ver.di



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