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Erstes Kastrationsprojekt des Tierschutz-Aktiv-Friesland und Umzu e.V.
22|09|2010



Ausgesetzte Katzenbabys - nicht immer findet sich eine helfende Hand ..."  [Foto: Bürgener, Tierschutz-Aktiv-Friesland und Umzu e.V.].

Alle Tierschutzvereine kennen das Problem. Jedes Jahr steigt die Zahl der Katzen kontinuierlich an.

Selbst unter den Katzenhaltern gibt es immer noch viele, die ihre Katzen auch dann nicht kastrieren lassen wollen, wenn es sich nicht um reine Hauskatzen handelt.

Für den Nachwuchs ist dann aber zumeist kein Platz und die Tiere landen bei den Tierschutzvereinen. Das ist dann noch der günstigste Fall.

Immer häufiger vermehren sich frei laufende Katzen aber auch vollkommen unkontrolliert und um den Nachwuchs kümmert sich dann niemand mehr. Sie verwildern in Stadtteilen, Parks, oder auch auf Bauernhöfen.

Fast alle Tierschutzvereine versuchen das Problem einzudämmen und geben keine unkastrierten Tiere mehr ab, oder erteilen zumindest die Auflage an die neuen Besitzer, die Tiere kastrieren zu lassen.

Auch einige Städte und Gemeinden haben das Problem längst erkannt und mit einer Kastrationspflicht für alle Katzenhalter reagiert. Leider nicht hier in Friesland und Umzu.

Seit Gründung des Tierschutz-Aktiv-Friesland und Umzu e.V. schwebte uns immer vor, dass man möglichst viele Katzen einfangen und kastrieren müsste.

Anfang des Jahres erreichte uns nun ein Anruf einer älteren Dame aus Jever. Über viele Jahre kümmert sie sich um eine größere Anzahl von Katzen auf einem Bauernhof. Hier lebten die Katzen unbehelligt. Der Landwirt selbst kümmerte sich nicht um die Tiere.

Bisher gelang es ihr auch in jedem Jahr die unkontrollierte Vermehrung durch Vermittlung der Jungkatzen in einem noch gerade überschaubaren Rahmen zu halten.

Jetzt, so die ältere Dame, würde sie aber langsam zu alt, und könne zwar noch regelmäßig nach dem Rechten sehen können und die Tiere füttern. Aber die Vermittlung der unzähligen Jungkatzen konnte sie einfach nicht mehr selbst leisten.

Um das Problem der unkontrollierten Vermehrung in den Griff zu bekommen, bat sie uns um unsere Hilfe.

Ihre Idee war nun, alle Katzen einfangen und kastrieren lassen. Auf dem Hof waren nach ihren Angaben ca. 14 Katzen, die teilweise auch ärztlich behandelt und kastriert werden mussten. Finanziell war unser Verein nicht in der Lage für die erheblichen Kosten aufzukommen. Das Problem löste die ältere Dame selbst aus eignen Mitteln.

Nicht nur, dass diese Aktion erhebliche finanzielle Mittel erforderte, stellte uns diese Aktion auch vor einige logistische Probleme. Immer genau dann, wenn wir eine Katze fangen, musste am gleichen Tag auch die Behandlung ausgeführt werden können.

Mit Frau Dr. Müller fanden wir in Jever dann eine Tierärztin, die sich auf dieses Abenteuer einlassen, und die von uns gefangenen Katzen sofort zu kastrieren wollte.

Über mehrere Monate stellten wir abends Katzenfallen auf, die dann gleich am frühen morgen kontrolliert wurden. Die gefangenen Katzen brachten wir dann sofort zu Frau Dr. Müller. Schon am selben Tag konnten die Tiere dann wieder in ihrer gewohnten Umgebung ausgesetzt werden.

Mit mehreren Katzenfallen konnten wir in den letzten Monaten tatsächlich alle Katzen nach und nach einfangen, kastrieren lassen und wieder auf den Hof zurückbringen.

Für eine solche Aktion braucht man viele helfende Hände und Tierfreunde, die für das Wohl der Tiere mehr als nur ihre Freizeit opfern.

Dafür bedanken wir uns bei allen, die zum Gelingen dieser ersten- von hoffentlich vielen weiteren Aktionen beigetragen haben.

Wie viele solcher Katzenkolonien es tatsächlich gibt, kann wohl niemand auch nur schätzen, und unsere Aktion ist nur ein ganz kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Wenn aber auch andere Tierschutzvereine und Tierfreunde ähnliche Aktionen durchführen, oder zumindest finanziell unterstützen, kann das Problem sicher entscheidend verbessert werden.

Liebe Katzenbesitzer. Lassen sie ihre Katzen kastrieren. Es gibt schon mehr als genug der Samtpfoten bei Tierschutzvereinen und in Tierheimen!

Quelle: Tierschutz-Aktiv- Friesland und Umzu


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