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Ach, wie putzig
27|10|2010



Dinge, die die Welt nicht braucht: Talking light mit Mitgliedern der lokalen Politprominenz veranstaltet vom lokalem Heimatblatt.

Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer. Die Titanic liegt am Grund.

Die Musik spielt. In der ersten Klasse wird gefeiert. Man hat sich herausgeputzt. Volle Flaschen, volle Gläser, volle Teller. Volle Fahrt voraus, obwohl sich nichts bewegt. Und alle sind voll gut drauf.

Kapitän Nemo lacht und sein Hofberichterstatter gibt den gefälligen Narren. Das Geschranze plant die gemeinsame Zukunft und überlegt, wie man aus ganz viel Scheiße, ganz viel Geld machen kann. Die Damen kichern und bestimmen, unter beifälligem Murmeln, die Hygieneaspekte des Zusammenlebens. Küche, Keller, Klo.
 
Noch brennt Licht in der Kapsel der Peinlichkeit und die Bäuche sind rund und voll. Käpten Wilfrid Nemo faltet die Hände und bringt sie mit Not noch zusammen. Er könnte platzen vor satter Zufriedenheit. Das dunkle, kalte, naturtrübe Dadraußen verschwindet im hellen Lichte der Lüster. Havarie? - mit uns nie.

Noch sind die Schäfchen im Trocknen ....
Noch!

Über sich das Wasser, gefangen im Glück. Wehe, einer holt die da raus.
 
Eine bekloppte Geschichte. Aber, es geht noch bekloppter.

Die Geschichte ist ähnlich und handelt von einem heiteren Stelldichein in einem Wasserturm mit dem lustigen Titel: "Leichter Talk unter schwerer Wasserlast."

Einige Zitate und fetzige O-Tönchen sollen helfen Einblick zu nehmen in das kindische Gebaren einer Möchtegernsociety sich high zu zeigen.

Also: Augen auf und durch.
 
Leichter Talk unter schwerer Wasserlast

VERANSTALTUNG Gut gelaunte Gäste und wortgewandte Moderatoren bereiteten einen heiteren Abend
von Norbert Stein [gekürzt zitiert]
 
Wilhelmshaven
Was haben Flottillenadmiral Thorsten Kähler, Bauunternehmerin Marlene Grimmert, Landwirt Reent Weerda und Jussara Dotti, Lebensgefährtin von Konsul Detthold Aden gemeinsam? Sie alle fühlen sich unter der Last von 1700 Tonnen Wasser pudelwohl und erzählen Kurzweiliges aus ihrem Leben.
 
[Schlemmerhaftes]
Bei rotem und weißem Wein, Snack-Spießen und Musik vom Duo „Indigo“ konnte es das Publikum gut aushalten.
 
[WITZiges]
Wilfrid Adam und WZ-Chefredakteur Gerd Abeldt hatten sichtlich und hörbar Freude ...
„Ich hege eine gewisse Sympathie für die Piraterie“, scherzte Abeldt und spielte damit auf den Straßennamen seiner Privatadresse an: „Gödecke-Michel soll ja ein Kumpel von Störtebeker gewesen sein“, ...
 
[Kriegerisches]
„Piraten zu Zeiten des Seeräubers Klaus Störtebeker haben nichts mehr gemein mit heutigen Piraten, erklärte Thorsten Kähler: „Erwischen wir die Piraten nicht auf frischer Tat, müssen wir sie wieder laufen lassen.“
 
[Geselliges]
Detthold Aden saß nur im Publikum, dafür erfuhren die geladenen Gäste Amüsantes aus dem Munde seiner Lebensgefährtin, Jussara Dotti. Sie genoss es sichtlich, über ihr gemeinsames Leben mit Konsul Aden zu plaudern. So erfuhr das amüsierte Publikum von der gebürtigen Brasilianerin, dass Detthold Aden in ihrem Heimatland, wo sich das Paar kennen lernte, häufig das Tanzbein schwingt.
 
[Buissenes]
Ein großes Herz hatte Firmengründer Adolf Grimmert, dessen Ehefrau Marlene heute die Geschäfte des Bauunternehmens führt. Für die Zukunft sehe das Tiefbauunternehmen genügend Beschäftigungsfelder. „Wir alle wissen, das Kanalnetz in der Jadestadt ist alt, hier gibt es ganz großen Bedarf“ – eine Bemerkung, die im Publikum raunende Zustimmung erfuhr.
 
[Urbanes]
Aus seinem Alltag plauderte Reent Weerda. „Mama wollte zwar, dass ich Koch werde, aber ich fand Landwirtschaft viel spannender“.

Na! - ist das putzig? - und so selbstlos auch noch. Da wird einem ganz boomig ums Gemüt. Es ist zu gut. Das gehört auf Bütten gedruckt und goldgerahmt.
 
Eigentlich muß man sich das Ding geschlossen reinziehen, das die Wilhelmshavener Tageszeitung [WITZ] hier verzapft.

Vielleicht noch mit einer anderen Überschrift:

"Humba täterä" oder "Bums fallera." ... Aber, wird's dadurch besser? Nicht wirklich.
 
Man kann es nicht steigern, die hams eben drauf.

"Banale Grande"! - Das flach sich windende Wässerchen täglich gedruckten Redeflusses.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner

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