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Schlechter Rat ist teuer
22|02|2011



Die Stadthalle von Wilhelmshaven: Gähnende Leere, hauptsächlich ungenutzt und mit jährliche Mietkosten von nur 1 Million Euro - Wilhelmshaven leistet sich nicht nur einen ineffizienten Rat sondern auch noch eine überteuerte Bauruine.

Der Rat der Stadt kostet den Steuerzahler Unsummen. Stetige Fehlentscheidungen führen zu finanziellen Verlusten für die öffentlichen Kassen, die schon lange nicht mehr beziffert werden können.

Die Ratssitzung am 16. Februar 2011 war ein Lehrstück in Sachen Geldverschwendung. So konnte die Baulobby endlich ihren Wunsch umsetzen, die Neuender Schule zu verkaufen. An wen muss hier ja nicht nochmal erwähnt werden…

Erwähnt werden aber muss, dass der SPD-Oberbürgermeister Menzel in dieser Frage mal wieder gegen seine eigene Fraktion und bestehende Parteitagsbeschlüsse der SPD abgestimmt hat. Das Menzel keinerlei Interesse an seiner Partei hat ist ja schon lange bekannt. Und so scherte er sich erneut einen Dreck um die Beschlusslage. Wohl auch in Kenntnis, dass ihn seine Partei wenige Monate vor der Wahl nicht mit einem Parteiausschlussverfahren bedenken wird.

Was soll man denn mit einem Oberbürgermeister machen, der die Stadt in den finanziellen Ruin geführt hat, der Kohlekraftwerke als Wunderwerke der Technik sieht und lieber mit der Wirtschaft flirtet, als sich um die Bürger seiner Stadt zu kümmern? Genau, in die Wüste jagen!

Wirklich absurd ist ein Artikel in der WZ vom 17. Februar 2011. Dort wurde das Thema Stadthalle behandelt. Auf die Frage, ob Wilhelmshaven denn überhaupt eine große Stadthalle bräuchte, antwortete der WTF-Geschäftsführer mit einem Offenbarungseid. Da die Hafenwirtschaft einen Kongress in unserer Stadt abhalten wolle, müsse auch eine entsprechende Halle vorgehalten werden. Alles klar!? Wenn die Tafel, die Arbeitsloseninitiative, die Schuldnerberatungsstelle oder sonstige soziale oder kulturelle Einrichtungen Geld brauchen, ist nichts da. Wenn die Hafenwirtschaft Millionen haben will, wird nur noch nach der Kontoverbindung gefragt.

Wilhelmshavener Kindern werden vor deren Augen die Spielplätze aus angeblicher Finanznot demontiert. Für einen Kongress sollen augenscheinlich Millionen versenkt werden. So einfach geht das in Wilhelmshaven. Wenn 2.000,- € für den jährlichen Empfang der Ehrenamtlichen fehlen, ist das halt so. Wenn 4-6 Millionen Euro jährlich in den CTW investiert werden, dann ist das eben auch so. Fehlende Krippenplätze sind wohl nur in den letzten Wochen des Wahlkampfes ein Thema, heute zählen nur die Lobbyisten!

Die geplanten schicken Luxuswohnungen am Banter See sollen laut Sigfried Neumann [SPD!] nicht für Wilhelmshavener Bürger sein, sondern Neubürger in die Stadt locken. Nicht Touristen, die dort Ferienwohnungen haben, sondern Superreiche, solvente Megabürger sollen es sein. Nach den steinreichen Arabern, die schon die Rehaklinik retten sollten, werden nun also neue Superreiche für Wilhelmshaven gesucht. Ob Neumann, Menzel und Kottek schon Kontakt zum heimatlosen Diktator Mubarak aufgenommen haben? Das wäre doch mal was – Wilhelmshaven als neue Heimat für verstoßene Diktatoren aus dem nahen Osten. Da ist ja noch riesiges Potential drin!

Da freuen wir uns doch, dass McDonalds in die Nordseepassage gehen will. Nachdem McDonalds die Marktstraße aus Platzgründen verlassen hat, wollen sie nun ggf. in dem leer stehenden Fotoshop der Passage niederlassen. Dass dieser wesentlich kleiner ist, als die vorherige Immobilie fällt ja niemandem auf. Und neben den gefühlten 20 Bäckern in der Nordseepassage wertet McDonalds diese natürlich erheblich auf.

Zwar kann man wohl bald in der Nordseepassage des Oberzentrums Wilhelmshaven nicht mehr einkaufen, aber man kann sich dumm und dämlich fressen … passt doch zum Rat.



Tim Sommer

Quelle:
www.timsommer.de

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Kommentare

Ewald Eden | Wilhelmshaven
Bei diesen Ausführungen von Tim Sommer kann ich nur stehenbleiben und sie bedächtig durch mich hindurchziehen lassen - etwa so, als wenn ich ein meinen Ohren wohlgefälliges Musikstück höre. Die Kaiserstadt hat bis auf wenige Himtern auf den superteuren Ratssaalstühlen nicht nur einen "schlechten" sondern einen eher "grottenschlechten" Rat im Saal. Den aufmerksamen Beobachter wundert dieser "Wildwuchs" an Unbedarftheit und zielgerichteter Interessenliebedienerei der "Damen" und "Herren" Ratsmitglieder aber keineswegs, schaut er sich zuvor den Oberbürgermeister an.


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