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Industrieumsatz um circa 14 Prozent geschrumpft - Erholung für 2010 erwartet
10|04|2010



Wilhelmshaven traf es mit einem Minus von -35,3 Prozent am härtesten.

Die Wirtschaftskrise hat 2009 im Oldenburger Land Spuren hinterlassen.

Der Industrieumsatz nahm um 13,8 Prozent auf 17,6 Milliarden Euro ab. Real, also preisbereinigt, fiel der Umsatz um 10,5 Prozent.

„Der Abschwung kam über das Ausland in unsere Region“, so Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der IHK. Der Export fiel um rund 37 Prozent auf fünf Milliarden Euro. Die Exportquote, also der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, ging von 38,7 Prozent im Jahr 2008 auf 28,3 Prozent zurück.

Regional am stärksten betroffen vom Umsatzrückgang war die Industrie in der Stadt Wilhelmshaven [-35,3 Prozent].

Im Landkreis Oldenburg gab es mit -23,5 Prozent ebenfalls ein hohes Umsatzminus. Es folgen die Städte Oldenburg [-13,5%] und Delmenhorst [-12,3%] sowie die Landkreise Vechta [-10,2%], Friesland [-9,0%] und Wesermarsch [-4,8%]. Einen moderaten Erlösrückgang meldeten die Industrieunternehmen in den Landkreisen Ammerland [-3,3%] und Cloppenburg [-2,3%].

Maschinenbau: 42 Prozent weniger Exportumsatz
„Die Wirtschaftskrise hat den Maschinenbau in unserer Region besonders getroffen. Hier sanken die Exporterlöse um 42 Prozent, der Gesamtumsatz um rund 37 Prozent“, so. Peters. Die Hersteller von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten hätten in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich von der EU-Osterweiterung und der Nachfrage aus den GUS-Staaten profitiert. Die Aufträge aus diesen Regionen seien 2009 stark zurückgegangen.

Einen deutlichen Erlösrückgang musste auch die Automobilindustrie hinnehmen. Die Branche kämpfte mit konjunkturellen Einflüssen, aber auch mit Überkapazitäten. Regional betroffen waren die Hersteller von Kfz-Teilen, vor allem Zulieferer der Metall- und Elektroindustrie.

Neben der Industrie waren unter anderem das Transport- und Logistikgewerbe sowie Teile des Großhandels vom Konjunkturabschwung betroffen. Die Bauindustrie hat das Jahr 2009 allerdings mit nur einem leichten Umsatzminus abgeschlossen.

Wirtschaftsstruktur mildert Abschwung
„Der Abschwung im Oldenburger Land war weniger stark ausgeprägt als in anderen Regionen“, erläutert  Peters. Dies sei unter anderem auf die starke Stellung der konsumnahen Branchen zurückzuführen – allen voran das Ernährungsgewerbe. Hier konnte der Umsatz auf Vorjahresniveau gehalten werden. Das trug zur Stabilisierung der Region bei. Auch die im Landesvergleich geringere Exportabhängigkeit hat dazu beigetragen, dass der Umsatzrückgang in der Region abgefedert wurde.

Erstaunlich robust zeigte sich der Einzelhandel. Der befürchtete Konsumrückgang fand nicht statt. Im Dienstleistungsbereich blieb vor allem der IT-Sektor stabil. Viele Unternehmen nutzten die Chance, Betriebsabläufe zu optimieren.

Arbeitsmarkt robust
Krisenfest zeigte sich ebenfalls der regionale Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote und die Zahl der Arbeitslosen blieben im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant, während sie auf Landes- und vor allem auf Bundesebene gestiegen sind. Kurzarbeit und Arbeitszeitkonten haben es vielen Unternehmen im IHK-Bezirk ermöglicht, ihren Beschäftigungsstand zu halten. Die Kurzarbeit erreichte im März 2009 mit rund 10.000 Personen ihren Höchststand. Zum Ende des Jahres waren circa 5.700 Beschäftigte in Kurzarbeit.

Ausblick
„2010 wird das Jahr der Krisenbewältigung und damit der Herausforderungen bleiben“, so Peters. „Das Auftrags- und Umsatzniveau dürfte im Jahresverlauf weiter zunehmen, den Rückgang des Jahres 2009 aber nicht auffangen können. Ähnliches gilt für das regionale Exportgeschäft, das mit zunehmendem Welthandel eine leichte Belebung erfahren wird.“ Nach dem heftigen Rückgang der Investitionstätigkeit geht die IHK für das laufende Jahr von einer leichten Erholung aus.

Der Arbeitsmarkt blieb im ersten Quartal 2010 robust. Die Arbeitslosigkeit stieg im Oldenburger Land nur geringfügig an. Die Beschäftigungsabsichten der Unternehmen deuten darauf hin, dass der zu befürchtende Abbau in der Industrie zu einem Großteil durch den Dienstleistungssektor aufgefangen werden kann.

„2010 wird ein Kraftakt werden“, so Peters. „Dank eines flexiblen Mittelstandes und einer gesunden Wirtschaftsstruktur ist insgesamt für das Oldenburger Land mit einer leichten konjunkturellen Erholung zu rechnen.“

Quelle: IHK Oldenburg


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