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Faire Löhne – faire Milchpreise
28|04|2010



Das Sinnbild für den Milchpreisstreit.

Ostfriesland: DGB, IG BAU und BDM haben Zusammenarbeit vereinbart

In einer gemeinsamen Sitzung in der letzten Woche haben der Deutsche Gewerkschaftsbund [DGB] Region Ostfriesland - Nördl. Emsland, die IG Bau, Agrar und Umwelt [IG BAU] und der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V. [BDM] festgestellt, dass Arbeitnehmer/-innen und Landwirte/-innen viele übereinstimmende Interessen und Ziele haben.

Einigkeit herrschte unter anderem in der Analyse der wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen niedrigen Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen auf der einen Seite und den niedrigen Preisen, die die Landwirte für die Milch erzielen auf der anderen Seite.

Markus Paschke, DGB Regionsvorsitzender:
“Unter dem Deckmantel der neoliberalen Globalisierung wurde in Deutschland eine nach unten gerichtete Lohn-Preis-Spirale in Gang gesetzt, die fast nur Verlierer hat. Die Landwirte haben das gleiche Recht auf einen auskömmlichen Preis für ihre Produkte, wie die Arbeitnehmer/-innen auf einen Lohn der zum Leben reicht. Wenn Landwirte und Arbeitnehmer trotz Arbeit auf Hartz 4 und andere staatliche Leistungen angewiesen sind ist was faul in unserem Land.“

Gemeinsam fordern DGB, IG BAU und BDM einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens € 8,50 und einen Milchpreis, der auch für Familienbetriebe kostendeckend ist. Die Kampagne „Faire Milch“ des BDM kann dazu beitragen, dass Landwirte und Arbeitnehmer/-innen ein faires Einkommen und die Verbraucher im Gegenzug ein gesundes und unverfälschtes Lebensmittel erhalten.

Auch fast zwei Jahre nach dem Lieferboykott der Landwirte zugunsten höherer Milchpreise und damit sicherer Löhne in der Landwirtschaft hat sich an der prekären Lage der Landwirte und Arbeitnehmer in der Milchproduktion nichts geändert. Die IG BAU führt die Krise auf das Versagen einer Politik zurück, die ausschließlich auf Zuwachsraten in neue Exportmärkte ausgerichtet ist. „Diese Politik entpuppt sich jetzt infolge der globalen Krise als Märchen“, sagt Gewerkschafter Gero Lüers von der IG BAU.

Die IG BAU fordert eine Milchpolitik, die einen Strukturwandel sozialverträglich unterstützt, d.h. Konzentrationsprozesse der Milchbetriebe auf ein verträgliches Maß begrenzt. Anderenfalls würden gewachsene Strukturen im ländlichen Raum zerstört und Arbeitsplätze gefährdet. Die große Marktmacht einiger weniger Milchverarbeiter trägt wesentlich zur Entwicklung der Krise bei.

Der BDM weist ausdrücklich darauf hin, dass der Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft insbesondere den Regionen zugute kommt. „Landwirte beauftragen im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Großkonzernen den Handwerker vor Ort. Sie fördern mit ihren Aufträgen dort wo sie leben auch die heimische Industrie und auch den Tourismus. Die Wertschöpfung und die Investitionen finden in der Region statt.“ Sagt Karin Mansholt, Regionalleiterin Ostfriesland des BDM.

DGB, IG BAU und BDM vereinbarten die gemeinsamen Gespräche fortzusetzen mit dem Ziel die Zusammenarbeit zu vertiefen und auszuweiten. Der BDM wird sich erstmals auch an den Maiveranstaltungen des DGB in Papenburg, Emden, Aurich, Norden und Bremerhaven beteiligen.

Ottmar Ilchmann vom BDM-Kreisteam Leer:
„Wir freuen uns darauf, bei dieser Gelegenheit mit Verbrauchern ins Gespräch zu kommen und Fragen zu unseren Anliegen zu beantworten.“

Wirtschaft braucht Regeln und faire Rahmenbedingungen ist das gemeinsame Fazit des Treffens.
 
Quelle: DGB | Region Ostfriesland – Nördliches Emsland


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