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Das Wilhelmshavener Schienennetz
23|01|2012



Als touristische Attraktion wurde auch die Vorortbahn wiederbelebt, die ab und zu von Sande über das Westgleis zum Wochenende an der Jade pendelt.

Wilhelmshaven hat in seiner wahrlich noch nicht sehr alten Stadtgeschichte schon über nahverkehrliche Einrichtungen verfügt, denen andere Kommunen mit gleich oder ähnlich bescheidenen Möglichkeiten und benachteiligter geographischer Abseitslage gegenwärtig und wohl auch zukünftig mit hängender Zunge hinterherhecheln, weil sie nicht imstande sind, die damit einhergehenden finanziellen Belastungen zu stemmen, oder auch die daraus resultierenden Folgekosten zu tragen.

Das im Wilhelmshaven der frühen Jahre vorhandene Schienennetz für den Stadt- und Umlandverkehr würde heute noch bei so manchen Stadtoberen in der Republik Neidschübe hervorrufen – wenn, jaaa wenn sie noch vorhanden wäre, die Infrastruktur. Diese Gedanken überfielen mich anläßlich des Berichtes über das ungewisse Schicksal des  Westgleises durch die Südstadt.

Ich habe sie noch kennen und schätzen lernen dürfen, die Vorzüge der „Stadtzüge“ der Werft- und später Vorortbahn rund um und quer durch meine Stadt und deren Nachbargemeinde Sande.

Mit Blindheit für die Belange der Natur und den natürlichen Zukunftschancen geschlagene Stadtväter und –mütter haben dann den Abbau dieses umfassenden Schienennetzes zugelassen oder selber aus falscher Sichtweise heraus betrieben. Die Stadtväter bzw. –mütter der Jetztzeit scheinen auch nicht besser sehen zu können, als die der ihnen vorhergegangenen Generationen.

Jeder Bürger, der ein Motor-Fahrzeug zu führen beabsichtigt, muß sich vor dem Erhalt der erforderlichen behördlichen Lizenz obligatorisch einem Sehtest unterziehen – warum gilt eine solche Regel nicht auch für Menschen, die beabsichtigen, sich in die Führung eines Gemeinwesens wählen zu lassen?

An der Spitze des Jadestädtischen Rates und der Stadtverwaltung sehe ich neben ein paar grünkohlhungrigen Fraktionsvorsitzenden im Moment nur als einzige sich bewegende Person einen auf Staatsmännisch machenden Oberbürgermeister, der offensichtlich nur damit befasst ist, eine Doktorarbeit im „Abwinken“ zu erstellen.


Mit „Dampf unterm Kessel“ machen, so wie es die Heizer der alten Vorortbahn jeden Morgen taten, damit der Lokführer die Passagiere an Bord seines Zuges sicher und kraftvoll ans Ziel bringen konnte, hat das allerdings wenig gemein.

Ewald Eden

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