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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Der WZ-Sarg-Kommentar des Herrn Maik Michalski ...
22|07|2014



In Berlin kann man Särge für Demonstrationen sogar mieten. In der Hauptstadt der Republik wurde das, was ein Wilhelmshavener Provinzredaktuer geschmacklos findet, als Marktlücke erkannt.

Woher nimmt sich der Lokalredakteur der Wilhelmshavener Zeitung [WZ], Herr Maik Michalski, eigentlich das Recht zur Wertung, die Demo [15.07.2014] mit Sarg gegen die städtischen Banter See-Planungen sei geschmacklos gewesen? Sein WZ-Kommentar datiert vom 19.07.2014.

Maik Michalski trifft damit weit unterhalb des Ziels eines seriösen Kommentars, also unterste Schublade ...

Und genau damit macht die WZ-Redaktion bzw. die Wilhelmshavener Zeitung Politik im Sinne der Stadt Wilhelmshaven, also ganz vorsätzlich gegen die Kleingärtner am Banter See. Ich habe den leisen Verdacht, dass die WZ hier unter dem vermeintlichen Schutz eines persönlichen Kommentars versucht, ihre Wilhelmshavener Leserschaft bzw. die Bürgerinnen und Bürger gegen die Interessen einer Initiative aufzuhetzen?

Ich erinnere mich noch gut, wie die WZ sich beispielsweise für den JadeWeserPort stark machte und deren WZ-Geschäftsführung der ihnen unliebsamen >Bürgerinitiative gegen den JadeWeserPort< unter Strafandrohung [" ... Für jeden Fall der Zuwiderhandlung hat der Beklagte eine Vertragsstrafe in Höhe von 10100.- DM zu zahlen ..."] untersagte, WZ-Berichte auf der Internetseite der Bürgerinitiative zu veröffentlichen.
[Quelle: antiport.de]

Deutlicher ging es kaum, den direkten Vergleich zwischen den Berichterstattungen der WZ, anderen Medien sowie Ergebnissen der Recherchen der >Bürgeinitiative gegen den JadeWeserPort< zu unterbinden.    

Von den JadeWeserPort-Planern wurden damals tausende Arbeitsplätze versprochen, lediglich ca. 150 wurden davon realisiert, die aber bereits vor der Entlassung stehen könnten, weil heute ein zwar fertiger, aber aufgrund hier nicht ausreichend anlaufender Containerfrachter leerstehender JadeWeserPort zur nutzlosen Verfügung steht ... dass mit dem Bau des JadeWeserPorts auch der Geniusstrand nebst Campingplatz plattgemacht wurde, der den Bürgerinnen und Bürgern seitdem fehlt, sei hier nur am Rande erwähnt ... 

Das Argument zur Schaffung tausender Arbeitsplätze hat die Stadt Wilhelmshaven im Kontext ihrer Banter See-Planungen jedenfalls nicht und somit auch kein argumentatives Mittel, die Banter See-Anrainer mit Arbeitsplatzversprechungen auseinander zu dividieren. Da springt dann der WZ-Redakteur Maik Michalski schnell mal mit einem, eine Bürgerinitiative diskreditierenden WZ-Sarg-Kommentar in die Bresche, um der Stadt Wilhelmshaven und möglichen Kapitalinteressen rasch beizustehen?

Überhaupt, so geschmacklos, wie Herr Michalski jetzt kommentierte, kann ihm der von den Sargträgern getragene Sarg denn doch nicht gewesen sein? Schließlich fügte er seinem WZ-Bericht vom 17.07.2014 >Entscheidung über die Pachtverträge vertagt<  sogar noch ein entsprechendes Foto hinzu. In dem Bericht beschwerte er sich mit keiner Silbe über die Aktion, das behielt er sich mit seinem Kommentar in der WZ-Sonnabendausgabe des 19.07.2014 vor.

Die spektakuläre Aktion des Sargtragens diente dazu, das Interesse der Öffentlichkeit zu wecken, was Herrn Michalski betreffend offenbar gelungen ist und dieser die Aktion mit seinem WZ-Kommentar eigentlich ungewollt sogar noch aufwertet. So gesehen wiederum gut so.

Herr Michalski sollte in seinem nächsten Bericht oder Kommentar vielleicht auch mal darstellen, wann und wo denn der seitens der Stadt versprochene und längst fällige Ausgleich für den, den Bürgerinnen und Bürgern entwendete Geniusstrand geschieht ...
Die Herren Wagner, Hellwig, Föhlinger und allen voran Ex-OB Menzel, werden ihm doch sicher gern Auskunft geben können ... ??? Es wird Zeit!!!

Ich meine, da genügt es nicht, wenn Herr Menzel den Rednern der Demos gegen die Banter See-Planungen nur aufmerksam lauscht ... könnte er da nicht selbst direkt am Mikrofon Stellung beziehen? Nur Mut, Herr Menzel ... schließlich haben Sie jahrzehntelang an den Wilhelmshavener Geschehnissen mehr oder weniger oberbürgermeisterlich mitgewirkt. Wenigstens ein Pluspunkt: Das geistige Tiefflugmanöver >JetPortCity< im Herbst 2013 kann man Ihnen jedenfalls nicht anlasten.

Wenn ich nur wüsste, wer da im Cockpit am Steuer saß, knapp am Högerturm vorbeischrammte, über dem Banter See schwebend ganz kurz von dortigen Neubebauungen träumend in Mariensiel mit dem hochheiligen Versprechen der Schaffung von JetPortCity-Arbeitsplätzen noch notlanden wollte, dann aber doch ganz schnell mit dem letzten Tropfen Benzin im dichten Nebel kümmerlicher wirtschaftlicher Konzeptgestaltung quasi im Blindflug auf Nimmerwiedersehen weiterflog ... und Tschüß Wagner ...

Festzuhalten ist:
Die betreffenden damaligen WZ-Berichterstattungen stammten nicht von Herrn Michalski ...


Abschließend meine etwas andere, einzige Kritik am Sargtragen bezüglich des Banter See-Protestes: Jenes öffentliche Zugrabetragen zeugt nicht von Zuversicht, meine ich, sondern signalisiert Verlust und Trauer. Wenn aber noch Chancen bestehen, die städtischen Planungen am Banter See zu verändern oder zu verhindern, sollte Zuversicht auch nach außen hin demonstriert werden ...



Hans-Günter Osterkamp

Anm. d. Red.:
In Berlin finden durchschnittlich 6.7 Demonstrationen pro Tag statt, davon mehr als eine, die Unter den Linden entlang führt. Unter den Linden sitzt auch der Historiale e.V. mit dem Historiale BERLIN MUSEUM.

Dadurch sehen wir beinahe täglich, wie Dinge „zu Grabe getragen“ werden. Sei es die Bildung, die Demokratie oder ein Gesetz. Alle diese Demonstrationen benötigen einen Sarg, den sie für die Dauer der Demonstration nutzen können. Wir stellen daher einen Sarg als Deutschlands erste Sargvermietung zur Verfügung.


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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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