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Miesmacher
14|05|2014



Milliardengrab JadeWeserPort: Kein wirklicher bedeutsamer Containerumschlag und Einöde, soweit das Auge reicht.

Daß man in Zeiten der Ausspähung aller Lebensbereiche der Menschen durch die Geheimdienste besonders empfindlich ist bei scheinbar verdeckten Ermittlungen, ist
verständlich. Noch dazu, wenn normale Menschen sich als ganz normale Menschen tarnen, um an einer öffentlichen Hafenrundfahrt teilzunehmen.

Wer weiß wie viele konspirative Fotos und Handyfilmchen derzeit in harmlos getarnten Haushalten darauf lauern, etwas zu zeigen wie es ist, aber nicht sein darf. Nur darauf wartend, mit "krawalliger Schadenfreude" dem erstbesten Patrioten ins Gesicht zu springen. E-kel-haft.

Ziel einer "konspirativen" Spähattacke war der JadeWeserPort am tiefen Wasser Wilhelmshavens. Was bitte, ist da geheim? Der anhaltende Stillstand und die großen leeren Flächen sind doch längst von Funk und Fernsehen und von allen großen Zeitungen ausgiebig dokumentiert und als Millionengrab auf eine Linie mit der Elbphilharmonie und dem Stuttgarter Bahnhof gebracht worden. Wenn jetzt ein zweifelhafter Privatsender sich auch des Themas annimmt und die endlose Hafengeschichte für sich wieder aufwärmt, ist er doch nicht schuldig an den Zuständen. Billiges Beleidigtsein macht nur unnütz verdächtig.

Und wenn dann auffällt, daß "der journalistische Anspruch dabei gegen Null geht" ist es doch ein schönes Lob für die Wilhelmshavener Zeitung, die mit ihren kritisch knallharten Recherchen ein empfindsames Klima für Tatsachen verbreitet hat. Keiner wird hier für doof gehalten.

Die Geschäftsführerin des Infocenters am Hafengelände schätzt die Quote der "Miesmacher" unter den Hafenbesuchern auf 2 Prozent. Bei bisher 200.000 Besichtigern wären das immerhin 4.000 Unzufriedene. Stellte man die alle auf den Rathausplatz, wäre das ein recht eindrucksvoller Beweis für die Wirkung der Homöopathie. Zwei Prozent Miesmacher ist zumindest ein schöner Existenznachweis auf der Roten Liste der Kritikfähigkeit.

"Miesmacher" war auch ein gern benutzter Terminus des ehemaligen Oberbürgermeisters Menzel, den dadurch viele als einen Ehrentitel ansahen. Nur ist es einfach nicht harmlos, Menschen, deren Ansichten einem nicht passen mit einem Etikett versehen in die Ecke zu stellen, um einer vermeintlichen Mehrheit eigener Meinungen ein Ziel unverdauter Aggressionen zu geben.

Das Stigmatisieren ist die Scharia der Positionsinhaber.

Außerdem hat das Wort Miesmacher eine ausgesprochen verwerfliche Tradition. Es war zur NS-Zeit einer der meistbenutzten Begriffe um zu verhindern, daß eigene Gedanken, die unbequem erschienen, ausgesprochen wurden. Es gab sogar ein "Heimtückegesetz" der damaligen Inhaber des "gesunden Volksempfindens", die dann, kaum widersprochen, ganz Europa in Schutt und Asche legten und Millionen Menschen, die keine Miesmacher sein wollten, in den Tod trieben.

Der kollektiv geschürte Verdacht auf Heimtücke und Miesmacherei hat so gesehen einen recht sensiblen Hintergrund.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner


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