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Touristische Perspektiven der Stadt Wilhelmshaven
09|10|2008



Die Stadthalle, die keiner mehr haben möchte, und für die Wilhelmshaven jährlich 1 Million Euro Miete hinblättern muß - ein Überbleibsel aus der Zeit des Bestsellers: Der Dreckige Sumpf.

Wilhelmshaven - Die touristischen Perspektiven der Stadt Wilhelmshaven standen im Mittelpunkt einer gut besuchten Mitgliederversammlung des Wilhelmshavener  SPD - Ortsvereines West am 24. September 2008. Dazu begrüßte der Ortsvereinsvorsitzende Karlheinz Föhlinger in der Gaststätte ‚Antonslust’ als Referenten den Geschäftsführer der Touristik & Freizeit GmbH (WTF), Herrn Raymond Kiesbye.
 
Nach einem kurzen historischen Abriss der Wilhelmshavener Tourismus- und Freizeitkultur ging der Referent explizit auf die gegenwärtige Situation und auf die geplanten Aktivitäten der WTF ein. Die WTF, die mit über 50 Beschäftigten in 2008 einen Umsatz von rund 6,9 Mio € erwarte, sei mit dem laufenden Geschäftsjahr zufrieden. Gleichwohl gäbe es bestimmte Bereiche innerhalb der WTF, in denen Handlungsbedarf bestehe.
Im Gegensatz zum Pumpwerk etwa, welches vor über 30 Jahren gegründet worden sei und derzeit über 170 Veranstaltungen im Jahr absolviere, sei die Wilhelmshavener Stadthalle zu einem Provisorium geworden. Diese Halle befände sich in einem schlechten Zustand und sei nur noch bedingt verwendungsfähig. Wichtige Tagungen und Kongresse seien in Wilhelmshaven nicht mehr durchzuführen.
Im Bereich der Außenveranstaltungen, hier insbesondere beim ‚Wochenende an der Jade’, müsse die Einzigartigkeit diverser Veranstaltungen noch mehr in der Öffentlichkeit kommuniziert und damit zu noch größeren Erfolgen werden.

 
Das Stadtmarketing und damit auch das Tourismusmarketing seien mit einem kleinen Budget für Werbung ausgestattet. Hier gelte es, zukünftig Gelder aus der Wirtschaft zu aquirieren unter Beteiligung der Stadt Wilhelmshaven. Der Bereich Tourismusmarketing der WTF vertrete die Stadt  auf den tourismusrelevanten Messen, so Herr Kiesbye. Aber auch die Touristinformation in der Nordseepassage gehöre zu diesem Bereich. Die Touristinformation sei mittlerweile die größte Kartenvorverkaufsstelle der Stadt, vermittle Zimmer und organisiere Reiseveranstaltungen. Verantwortlich sei die WTF zusätzlich für die Bewirtschaftung der Wilhelmshavener Strände, die JadeWeserPort – Info-Box und für das Küstenmuseum. Da die Besucherzahlen beim Küstenmuseum rückläufig seien, müssten Perspektiven im Verbund mit anderen Einrichtungen gesucht werden. Zudem solle das Museum attraktiver gemacht werden, indem der Eingang verlegt werden solle und somit Platz für zusätzliche Sonderausstellungen geschaffen werde.
 
Interessante Perspektiven und Vorhaben der WTF zeigte der Referent zum Abschluss seiner Ausführungen auf. Geplant sei, die Jade – Allee weiter aufzuwerten. Beispielhaft nannte Herr Kiesbye die Planung einer Bunkerausstellung, mit der die Schrecken des Luftkrieges, die monströse Stadtplanung der Nationalsozialisten sowie die militärische Nutzung des Banter Sees während der nationalsozialistischen Zeit verdeutlicht werden solle.

Das derzeit wenig genutzte Westgleis könnte für den Einsatz einer historischen Hafenbahn genutzt werden. Sinnvoll sei es auch, über den Neubau einer Stadthalle am Banter See nachzudenken – als Alternative zur bestehenden, maroden Stadthalle an der Grenzstraße. Mit dem Neubau sei es möglich, wieder große Kongresse und Tagungen oder aber prominente Künstler in die Jadestadt zu holen. Eine weitere Aufwertung erführe die Jade-Allee durch eine Verlegung der  Gastronomie des Pumpwerkes in den sichtbaren Straßenbereich. Auch der Bontekai müsste belebt werden, zum Beispiel durch die Errichtung eines Museumshafens. Es sei darauf zu achten, so Herr Kiesbye, dass die Wiesbadenbrücke nicht zu 100 % bebaut werde. In Planung sei eine Paddel- und Pedalstation in der Nähe des Helgolandhauses. Beklagenswert sei der derzeitige Zustand des Wilhelmshavener Bahnhofes. Hier solle die Situation verbessert werden.
 
Den Ausführungen des Referenten schloss sich eine rege Diskussion an. Im Mittelpunkt dieser Diskussion standen das weitere Schicksal der Südzentrale, die Errichtung eines Radwanderweges rund um den Banter See und die sich negativ auf den Tourismus auswirkenden Fäkalieneinleitungen am Südstrand.

Pressemitteilung des SPD - Ortsvereins West | Wilhelmshaven

Für Rückfragen:
Karlheinz Föhlinger 
Ortsvereinsvorsitzender West   
04421 - 879113

Links:
29|09|08 Tourismusvision
Südzentrale: Kultur und gut?
Fäkalieneinleitungen in die Vorzeigebadezone
24|07|08 Blaualgen WHV
10|05|08 Saison Open 2008
27|03|08 Geniusstrand geschlossen
12|07|07 EXTRA 3 - Fäkalien
12|05|07 Saison Eröffnung - Menzel
08|02|07 Blaualgen
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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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