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Wird das Fährhaus abgerissen?
08|09|2016



Andreas Jäger ärgert sich z. Zt. mächtig über Wilhelmshavens Verwaltung samt Politprominenz und machte sich öffentlich Luft.

Als Andreas Jäger anfing, stand das Gras auf dem Gelände meterhoch und das heutige "Kneipengebäude" sechs Jahre lang leer.

Inzwischen ruft die Idee des Pächters, der aus der einstigen Graslandschaft eine Strandidylle machte, die man an dieser Stelle in Wilhelmshaven nicht erwartet und die bis heute leider nicht alle Wilhelmshavener kennen, regelrechte Begeisterung bei den Gästen hervor.

Stück für Stück hat er eine gastronimische Perle entwickelt, der leider die Uferkante weggebrochen ist. Das hat den Beliebtheitsgrad aber nicht geschmälert. Die Stadt wurde schon früh genug darauf aufmerksam gemacht, hier doch endlich tätig zu werden, was aber nicht geschah. Statt dessen folgte eine jahrelange Hinhaltetaktik mit dem Ergebnis, dass die Stadt die Uferkante für 100.000 Euro selbst sanieren möchte.

Andreas Jäger, also der Pächter des Geländes, hat noch einen alten Vertrag, der beinhaltet, dass er selbst verantwortlich ist und auch selbst sanieren könnte. Vor Jahren, so erzählt er, hätte man den Schaden noch für 5.000 Euro beheben können und selbst heute schätzt er diese Kosten auf etwa 10.000 Euro. Die Stadt aber blieb hartnäckig und will immer noch selbst für 100.000 Euro sanieren.

Nach den Protesten am Banter See im Zuge einer geplanten Bebauung und dem Abriss eines historisch nicht uninteressanten Bunkers bekamen die Freizeitgärtner einen neuen Pachtvertrag, nur Jäger nicht.

Er startete am 06. 09. 2016 genervt eine Abrissinitiative und, so schnell konnte man gar nicht gucken, erfolgten Reaktionen der Verantwortlichen der Hinhaltetaktik.

Da wurde ihm seitens der Stadt klar gemacht, dass öffentliche Debatten über sensible Themen ziemlich unerwünscht sind:
Zitat: " ... Aktuell erarbeitet GGS neue Pachtverträge mit den Banter-See-Anliegern – so auch mit dem Pächter des „Fährhauses“. Dass dieser zum jetzigen Zeitpunkt über soziale Netzwerke seinen Unmut äußert, die Stadt sei nicht bereit für Gespräche, stößt bei Oberbürgermeister Andreas Wagner indes allerdings auf Unverständnis. ...
... "
[Quelle: Stadt bekennt sich zur Gastronomie am Banter See | Pressemitteilung | 06-09-2016]

Der Höhepunkt in der Prressemitteilung ist dann, dass man zwischen den Zeilen lesen kann, dass Andreas Jäger zukünftig auch nicht derjenige sein könnte, der das Fährhaus weiter betreibt:
Zitat: " ... Die Sanierung der Uferböschung mit einer Spundwand, aber auch die gesamte Entwicklung des Banter Sees wird aus Sicht der Stadtverwaltung zu einer Steigerung der Attraktivität der Gastronomie führen. „Das sich daraus ergebende Potenzial weiß ein cleverer Geschäftsmann oder eine clevere Geschäftsfrau sicherlich zu nutzen.“ ..."
[Quelle: Stadt bekennt sich zur Gastronomie am Banter See | Pressemitteilung | 06-09-2016]

Sogar Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner schaltete sich in die Diskussion auf facebook mit ein:
Zitat: " ... Herr Jäger, wir sprechen nicht über Vertragsdetails. Aber so viel sei gesagt die Amortisation werden weder unsere noch die Nachfolgegeneration erleben! ... "
[Quelle: facebook | 06-09-2016]


So kurz vor der Wahl ist natürlich nicht gewollt, dass sich jemand öffentlich zu Wort meldet, allerdings kann man den Pächter nur zu gut verstehen, denn der denkt nach vorne und benötigt Planungssicherheit, die auch beinhaltet, dass er wissen muss, was für Kosten auf ihn zukommen.

In der Pressemitteilung vom 6. September hieß es, man würde an einem Vertragswerk arbeiten:
Zitat: " .... Aktuell erarbeitet GGS neue Pachtverträge mit den Banter-See-Anliegern – so auch mit dem Pächter des „Fährhauses“.  ... "
[Quelle: Stadt bekennt sich zur Gastronomie am Banter See | Pressemitteilung | 06-09-2016]

Jetzt, so ganz plötzlich sei der Vertrag fertig und Andreas Jäger kann ihn heute [08-09-2016] persönlich bei der Stadt einsehen, was er auch tun wird – erstaunlich, wie schnell die Stadt arbeiten kann, wenn sie will.

Zuvor hatte sich der Pächter mit einem Schreiben an die Stadt gewand in dem es heisst:
Zitat: " Sehr geehrte Damen und Herren,
nach vielen persönlichen Gesprächen und mündlichen Zusagen sowie Telefonaten mit der Grundstücke und Gebäude Stadt Wilhelmshaven (GGS - WHV) möchte sich sie bitten, mir schriftlich mitzuteilen, ob der Pachtvertrag des Grundstückes Strandcafe Fährhaus ... über das Ablaufdatum 31.12,2017 hinaus zwischen mir Andreas Jäger ... und der GGS Wilhelmshaven ... verlängert wird, ebenso mit welcher zukünftigen Höhe der Grundstückspacht zu rechnen ist. ..."
[Quelle: Anschreiben an GGS und Oberbürgermeister Andreas Wagner]


Jäger hat sich sein Anschreiben, das auch an den Oberbürgermeister Andreas Wagner gerichtet ist, zweifach quittieren lassen und eine sehr kurze Frist gesetzt.

Petition

Inzwischen gibt es sogar eine Petition für den Erhalt des Geländes und der Weiterführung des Strandcafe Fährhaus mit dem derzeitigen Pächter.

Es muss jedem Politprominenten klar sein, dass in Sachen Wirtschaftsförderung nach Gutdünken die Linie deutlich überschritten worden ist und dass die verärgerte bürgerliche Lobby in Wilhelmshaven immer größer wird und keine Fata Morgana mehr ist.

Das Gebahren von Verwaltung und Politprominenz, die ein überaus großes Interesse am Bleiben jedweder Unternehmer und Unternehmen in Wilhelmshaven haben müßte, tut genau das Gegenteil davon, indem es eine Hinhaltetaktik des Aussitzens an den Tag legt, die auch potentielle Interessenten für künftige Ansiedlungen wohl eher abschrecken dürfte.

Gerade im Vorfeld der Kommunalwahl am kommenden Sonntag wurde doch immer wieder betont, wie sehr man daran interessiert sei, Unternehmen und Unternehmer zu fördern.

Da stellt sich doch die Frage, warum Wilhelmshavens Oberbürgermeister, also der oberste Wirtschaftsförderer, diesem Unternehmer nicht unter die Arme greift und sich darum kümmert, wie der z. B. an Fördermittel gelangt.


Stattdessen sind jahrelange Hinhaltemnanöver die bittere Realität und sicherlich auch ein Grund, warum Wilhelmshavens Arbeitslosenquote beharrlich im zweistelligen Bereich steckenbleibt.

Im Vorfeld wollte man sich auch noch in die Geschäftsaktivitäten des Pächters einmischen, so Jäger, indem man vorschreiben wollte, wie die Öffnungszeiten des Café-Betriebes auszusehen hätten. Dass das wirtschaftlich gar nicht darstellbar gewesen ist, darüber hat sich leider keiner dieser "Strategen" informiert.

Eine Einmischung in die Geschäftsaktivitäten verwundert doch sehr, denn Politiker sind eigentlich dazu da, lediglich die Rahmenbedingungen zu schaffen, nicht das Geschäft mit zu führen.

Man stelle sich vor, man würde seitens Verwaltung und Rat beschließen, wie Eurogate seinen Hafen betreiben soll, obwohl, auch das würden wir der Wilhelmshavener Politprominenz zutrauen.

Etwas über ein Jahr nach dem Abriss der Südzentrale weicht man anscheinend nicht vom harten Kurs des "Primats der Politik" ab, d. h. die Wilhelmshavener haben zu akzeptieren, was Wilhelmshavens "Sonnenkönig" so "ausheckt". Der Ausdruck, der Ludwig XI. zugeordnet wird, stammt nicht von uns, sondern betitelte den amtierenden Oberbürgermeister in einem Artikel, in dem die örtliche SPD das Verhalten von Andreas Wagner kritisierte.

Der Imageschaden, den die jetzige öffentliche Diskussion ausgelöst hat, dürfte die Stadtgrenzen Wilhelmshavens schon längst überschritten haben und ist wieder ein Beispiel dafür, dass sich anscheinend nichts in Wilhelmshaven ändern soll oder spekulativ betrachtet, dass man mit dem Banter See noch größeres vor hat, bei dem vielleicht gewisse Pächter möglichen Investoren oder Investitionen schlicht im Weg sind.

Die mutige öffentliche Aktion hat nun zur Folge, dass Andreas Jäger, wahrscheinlich nach einer hitzigen Nachtaktion der Verantwortlichen, heute endlich den zukünftigen Vertrag einsehen kann. Er sollte sich das Vertragswerk aber so wie es ist absichern, nicht dass es nach der Kommunalwahl heisst, April April!

Wir werden nach der Vertragseinsicht durch Andreas Jäger ´mal miteinander telefonioeren, um zu erfahren, ob es doch ein "Happy End" gibt oder ob es eine Abrissparty wird.

Letzteres dürfte dann der endgültige Supergau für die GroKo aus CDU und SPD sein und das kommende Kommunalwahlergebnis noch einmal heftig nach unten korrigieren.

Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
GRUPPO635 | definitif

Kommentare

Peter Freudenberg | via facebook
Spätestens jetzt hätte ich als Oberbürgermeister gehandelt. Und wieder wird vertröstet und verschoben. Damit Ende 2017 nach Belieben gekündigt werden kann. Dies betrifft neben Andreas auch alle Vereine am Banter See. Geht Sonntag wählen. Und wählt die GROKO dahin, wo sie neben der "AfD" ihren Platz haben muss. Raus aus dem Rathaus. Es reicht jetzt.

Kilian Nordbrock | via facebook
Das Projekt Fährhaus wäre aus politischer Sicht im Grunde genommen perfekt ! Hier hätte man zumindest den Versuch machen können der Bevölkerung was Gutes und etwas für das eigene Image zu tun! Doch selbst das sieht die Groko anscheinend nicht ein . Dabei muss doch auch dem letzten im Rathaus klar sein ein Ausrotten der Vereine und Pächter ist der Bevölkerung gar nicht bis unmöglich zu erklären!

Janni Niklas | via facebook
Interessant, wie auch hier wieder genannte Zahlen der verschiedenen Parteien für eine Sanierung voneinander abweichen (ca. 10.000 € vs 100.000 €) und dass, so dem Beitrag zu entnehmen, wäre die "Baustelle" schon früher angegangen worden, die Kosten deutlich geringer ausfallen würden. Erinnert mich an die Museumsschiffe...

Gabriele Christophers | via facebook
... oder gibt es vielleicht gar schon einen neuen lukrativen Interessenten mit neuem gewinnbringendem Konzept für dieses Schmuckstück. Geht es hier mal wieder um viel mehr???? Muss an diesem Ort ein "Kleiner" verschwinden für einen "Großen"????

Barbara Ober-Bloibaum | via facebook
Schade, ein Kleinod! Ich bin immer gerne dort gewesen

Sandra Bieniek | via facebook
... wenn man heute die WZ aufschlägt, könnte sich der Verdacht erhärten ... Gastronomie am Banter See ja, aber nicht mit "Alf" und dem Fährhaus. Für mich klingt das, als ob im Hintergrund schon jemand seine Finger ausstreckt! Alf, viele viele Whver schauen auf dich und dein Fährhaus und stehen hinter Dir!

Claudia Mursinsky | via Kontaktformular
An diesem Beispiel, wird wieder einmal deutlich, wie wenig sich um die Sorgen und Nöte der " Kleinen" gekümmert wird. Es hat den Anschein, es stehen schon andere Gastrobetreiber in den Startlöchern, um sich diese Perle zu sichern ...

Lothar Heiungs | via facebook
Das ist so ein falsches Volk! Hoffentlich bekommen die am Sonntag die Rechnung!

Tanja Bordiehn | via facebook
Immer schön alles verkaufen was WHV zu bieten hat. ......das neue Krankenhaus ist schließlich teuer! Traurig!


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