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G20 in Hamburg, damit »links« mit »Gewalt« verknüpft werden kann?



In der Elbharmonie wurde Kultur geprobt und in Sichtweite, im Schanzenviertel der Aufstand?

11-07-2017 - In Deutschland hat das schon immer funktioniert: Randale auf der Straße und dann die Behauptung, die Linken waren es.

Nach dem für die Bevölkerung [Knappheit von Lebensmitteln etc.] und die Soldaten [Kriegstraumata, innere Leere] katastrophalen Ersten Weltkrieg gab es in Deutschland häufig auf den Straßen Aufzüge von selbsternannten "Freikorps" etc., oft mit "nationalem" Gedankengut und Protestzüge wegen der wirtschaftlichen Not, die u.a. von der KPD organisiert wurden. Nicht selten kam es zum Zusammentreffen dieser auf den ersten Blick gegensätzlichen Bevölkerungsgruppen, welches in Gewaltausbrüchen endete, auf beiden Seiten.

Divide et impera = Teile und Herrsche

[rede anderen ihre Unterschiedlichkeit ein und spiele sie dann gegeneinander aus]

Die selten ausgesprochene Wahrheit ist, beide Gruppen waren Opfer des von den Eliten vom Zaum gebrochenen Krieges und wurden nun zur Krönung auch noch gegeneinander ausgespielt.

Geschickt inszeniert, kann man nur sagen. Die Mitglieder der Freikorps waren Männer, die durch den aus deutscher Sicht völlig unnötigen Krieg aus ihren Tagesstrukturen und ihrer Umgebung gerissen wurden, in die Hölle [hier war der Begriff wirklich berechtigt] von Verdun und anderswo geschickt zu werden, um "den Franzos´" zu töten ["jeder Stoß ein Franzos´" stand auf den Mannschaftswaggons aufgemalt].

Der französische Bauer bekam von seiner "Regierung" den selben Auftrag, und so entstand dann die "Blutpumpe" des "Stellungskriegs", der Millionen Menschen das Leben und deren Volkswirtschaften das Genick kostete. Von der Rolle des Schlachtfelds als Testgebiet für neue Waffen, insbesondere chemischer Art ["Gas"] mal ganz zu schweigen. Erich-Maria Remarque hat diesen von der Grausamkeit der "militärischen Logik" Gequälten mit seinem Roman "Im Westen nichts Neues" ein Denkmal gesetzt. Als diese Soldaten wieder nach Hause kamen, fanden sie oft in das bürgerliche Leben nicht zurück. Ihnen bot die Kameradschaft in der Truppe Halt, und diesen fanden sie in den Freikorps wieder. Viele hatten außerdem mit Traumata zu kämpfen, von den ganzen Schwerverwundeten, die ein oder mehrere Gliedmaßen verloren hatten oder das Augenlicht, mal ganz abgesehen [sie gehörten ab da bis in die 70er Jahre – mit den neuen Opfern aus dem 2. Weltkrieg - hinein zum Straßenbild in Deutschland]. Die KPD vertrat vorwiegend die Interessen der Arbeiterklasse, war in den entsprechenden Wohnvierteln gut organisiert, und hatte dank des wirtschaftlichen Desasters des Regierungsunternehmens "Krieg" auch genügend Anlaß zu Wut im Bauch, die sich dann auch mal Luft machen will, warum diese sich jetzt ausgerechnet die anderen armen Hunde auf Freikorpsseite als "Gegner" aussuchten, ist mir nicht bekannt. Aber es fand tatsächlich so statt.

Die Gewalt auf der Straße begünstigte die zunehmenden politischen Erfolge der NSDAP, die versprach, auf der Straße wieder "Ordnung" herzustellen. Was ihnen dann später auch gelang, nur in den Güterzügen nach Ausschwitz herrschte dann einige Unordnung, um es mal zynisch zu formulieren.

Fazit:

Interessierte Kreise aus dem eher rechten Parteienspektrum, die für Grundrechte der Bürger wenig übrig hatten, sondern nur auf Erlangung der Macht ausgerichtet waren, profitierten von den Krawallen auf der Straße, von denen viele Wähler natürlich genervt waren.

Provozierte Gewalt

Wenn man sich jetzt den ARD-Brennpunkt zu den gewaltsamen Ausschreitungen im Schanzenviertel anläßlich des G20-Treffens anschaut [z.B. v. 8.7.2017] und die anschließende Recherche im NDR um 20:30 Uhr, wird über wüste Zerstörungen und Plünderungen in der Innenstadt von Hamburg berichtet, gleichzeitig wird der Aufmarsch des sogenannten "schwarzen Blocks" gezeigt, der natürlich "linksextrem" ist, was mal wieder beweisen würde, dass es nicht nur rechtsextremen Terrorismus wie beispielsweise durch den von unserem Staat [unseren Verfassungsschutzbehörden] gedeckten NSU [Nationalsozialistischen Untergrund] gibt, sondern eben auch den "linksextremen". Erstaunlich wenig Gewalttäter der "Autonomen" wurden festgenommen, bei einem Polizeiaufgebot von 20.000 Polizisten. Warum war es nicht möglich, sämtliche gegen das Vermummungsverbot verstoßende "Demonstranten" festzusetzen, um wenigstens die Identität zweifelsfrei feststellen zu können? Falls diese keine Identitätspapiere mit sich führen, kann man sie ja festnehmen. Hier wäre eventuell sogar die Hinzuziehung des Militärs zu erwägen gewesen. Es enstanden im Schanzenviertel rechtsfreie Räume, die Bewohner waren nicht mehr ausreichend geschützt.

Nicht thematisiert in den Brennpunkt-Sendungen wurden folgende Fragen:

- wer hat Hamburg als Austragungsort des G20-Gipfels überhaupt vorgeschlagen und wer hat dem dann zugestimmt? War es Frau Merkel alleine, oder war es eine Entscheidung der Großen Koalition? Oder haben die teilnehmenden Staaten dies so festgelegt?

- war den Verantwortlichen unbekannt, daß der Austragungsort sich in sozusagen Steinwurfweite von dem Schanzenviertel mit der "Roten Flora" [ehemals 1000 Töpfe] befindet? Einem seit Jahren bekannten Zentrum der "linken" "autonomen" Szene, die dort von dem früheren Brennpunkt "Hafenstraße" hinverlegt worden waren;

- war den Verantwortlichen unbekannt, daß Hamburg mit den "Chaos-Tagen" bereits eine Tradition von sogenannten "autonomen" Gewaltausschreitungen in der Innenstadt hat?

- gab es unter den Gewalttätern im "Schwarzen Block" agent provocateurs?

Darunter versteht man staatlich eingesetzte getarnte Gewaltprofis, die auf der "Gegenseite" des Staates Straftaten begehen oder dazu provozieren, um dadurch die Gesamtsituation gezielt eskalieren zu lassen, was dann die Mehrheit der Demonstranten in der Öffentlichkeit hinterher schlecht dastehen läßt. Die Mehrzahl der Teilnehmer des "Schwarzen Blocks" sollen übrigens aus dem Ausland stammen. In Deutschland selbst gibt es überhaupt keine militante "linksextreme" Szene mehr, so die NDR-Doku vom 8.7.17.

Agent provocateur

Bekannt ist z.B. der Stuttgarter getarnte und vermummte Gewalttäter, der am "schwarzen Donnerstag" [Stuttgart 21] plötzlich aus der Reihe der Polizisten auf die Seite der Demonstranten wechselte, die Polizei von dort aus mit Pfefferspray angriff und anschließend gleich wieder in der geschlossenen Reihe der mit Schutzschilden und Helmen ausgestatteten Spezialtrupps der Polizei verschwand, ohne von diesen gleich festgenommen zu werden. "Bedauerlicherweise" wurde die ganze Szene von einem Demonstranten gefilmt und ist bei youtube zu sehen. Nach diesem offensichtlich inszenierten Pfeffersprayangriff nahm sich die Polizei die Legitimation, nun die Stuttgarter Bürger, u.a. viele Schüler, ihrerseits mit Wasserwerfen usw. anzugreifen. Bekannt ist der Rentner, der sich vor die Schüler warf und dann durch den gezielt auf ihn gerichteten Wassserwerferstrahl sein Augenlicht verlor.

Zurück zu den Ausschreitungen bei dem G20-Gipfel in Hamburg:

Die Bewohner und Besucher der "Roten Flora" werden von den Medien permanent als "linksextreme Autonome" bezeichnet. Dies ist jedoch eine irreführende und für die gesamte Bevölkerung eine höchst folgenreiche Bezeichnung. "Links" bezeichnet historisch erst einmal nur die vom Parlamentspräsidenten aus gesehen auf der linken Seite des Parlaments untergebrachten Abgeordneten von Parteien mit eher sozialem als wirtschaftsnahem Programm. Leider hat sich diese Bezeichnung mittlerweile verselbständigt. Dass soziale Parteien sich nicht gegen diese Nachteile beinhaltende Bezeichnung wehren, ist wahrscheinlich auf deren mangelnde psychologische Bildung zurückzuführen. "Links" ist gegenüber "rechts" negativ besetzt: "ein linker Typ", "linkisch" "Du linke S.." und noch ganz andere Abwertungen sind alles keine angenehmen Titulierungen. Demgegenüber: "er geht den rechten Weg", "er hält sich an Recht und Ordnung" usw. Stehen rechte Parteien dem Gesetz näher als linke? Dies ist eine der fatalen Kurzschlüsse und Assoziationen aus der irreführenden Begrifflichkeit.

Warum die "Autonomen" gar nicht "links" oder "linksextrem" sind

Erst einmal ganz praktisch: Das Schanzenviertel ist ein Wohnviertel, welches an St. Pauli und Altona angrenzt und von der vertretenen Einkommenskala eher unteren Durchschnitt repräsentiert. Es wohnen dort Studenten, ganz normale Arbeiter, Arbeitslose, viele Menschen mit ausländischen Wurzeln. Jetzt soll mir bitte mal jeder einzelne Journalist, der ganz im Sinne der mainstream-Medien das Etikett "linksextreme Gewalttäter" in sei eigenes wording übernimmt, erklären, was daran [politisch] "links" sein soll, wenn man ein solches quasi SPD-Grüne-Wohnviertel in Schutt und Asche legt, also auf Erdgeschoss-Ebene und dessen Infrastruktur. Es wurden Kleinwagen genauso in Brand gesetzt wie werthaltigerer Marken, ohne jede Unterscheidung. Das hat doch mit "linker" Politik Nullkommanull zu tun. Es ist sogar gegen diese gerichtet. Wenn diese ausländischen Gewalttäter nicht "links" sind, können sie erst recht nicht "linksextrem" sein.

Der Extremismus-Forscher [vor allem Rechtsextremismus] Armin Pfahl-Traughber [ehemals FDP-Stipendiat] erklärt aktuell im dlf-Interview, dass die sogenannten Autonomen über keinerlei Ideologie, politische Programme etc. verfügten. Das Gegenteil sei der Fall. Sie seien ich-orientiert, Gewaltausübung begriffen diese als Ausdruck persönlicher Freiheit. Um ihre Gewaltwünsche in die Tat umsetzen zu können, würden sie sich auch Gewaltobjekte heraussuchen, die von politisch eher links stehenden Parteien Thema seien, wie z.B. die Globalisierung. Da enden dann aber auch schon die Gemeinsamkeiten. Gegenentwürfe oder ausgefeilte Konzepte gäbe es bei den Autonomen aber nicht. Sie würden meist nicht einmal die bekannten Vordenker des Anarchismus wie Bakunin oder andere beim Namen kennen, geschweige deren Schriften.

Die Bewohner der "Roten Flora"

Die "Gestalten" [so die Bezeichnungen von einigen dort Wohnenden, oder auch "Chaoten"], die bei der "Roten Flora" ein und aus gehen, haben ein äußeres Erscheinungsbild und manchmal auch ein Benehmen, das viele sich jetzt vielleicht nicht so als ihren eigenen persönlichen Umgang wünschen. Ich würde diese Menschen allerdings nicht als "links" titulieren, sondern als Randgruppe der Gesellschaft. Sie sind keine eingetragenen Mitglieder der SPD oder der Grünen. Es sind "Ausgestoßene" bzw. Menschen, die sich entweder selbst ausgestoßen fühlen oder diesen "Rand" der Gesellschaft sich aussuchen, weil sie sich woanders nicht wohl fühlen, mit dem "bürgerlichen Leben" nicht klar kommen usw. Solch einen Bereich hat es in menschlichen Gemeinschaften immer gegeben. Nicht alle von diesen hatten eine behütete Kindheit, diejenigen von denen, die selbst in ihrer Kindheit Gewalt erfuhren oder Ignoranz oder Desinteresse der Eltern an ihnen, setzen manchmal "Polizei" als Stellvertreter mit den "Großen" gleich.

Was diese Menschen bräuchten, ist ein geschützter Raum für ihr Leben, auch wenn dieses nicht den "bürgerlichen Vorstellungen" der Gesellschaft entspricht, sie können Hilfe zur Selbsthilfe gebrauchen, keinesfalls "Therapie von oben", das verstärkt nur Traumatisierungen. Sie brauchen Grenzen, aber Grenzen, die zu ihrem Leben passen. Sie brauchen Vertrauen und sie brauchen Aufklärung dann, wenn sie dazu ansetzen, anderen Menschen zu schaden. Notfalls auch Sanktionen. Da braucht man Feingefühl und Erfahrung. Ein Treffen der 20 "mächtigsten" Herrscher der Welt, der Ober-Ober-Ober-Ober-Bonzen sozusagen in ihrer direkten Nachbarschaft ist eher contraproduktiv. Die Hausdurchsuchungen in der Roten Flora, die es beim G8-Gipfel in Heiligendamm gegeben hatte, wurden übrigens nachträglich von den Gerichten als rechtswidrig eingeordnet. Es gab in der Roten Flora keine Koordinierungszentrale der G8-Proteste, wie zunächst von den Sicherheitsbehörden behauptet wurde.

Aus dem Ausland geplante Gewalt soll als Beweis für "linksextreme" Gewalt aus Deutschland dienen

Was diese Menschen in der Randgruppe nicht gebrauchen können, sind aus dem Ausland angereiste Gewalttäter, die in ihrem Namen Straßenschlachten veranstalten. Die ganz überwiegende Mehrheit der Gewalttäter war aus dem Ausland angereist. Noch weniger können die hiesigen "Autonomen" gebrauchen, daß zu erwartende Straßenschlachten mit der Polizei vielleicht sogar ganz bewußt in die Planung des G20-Gipfels mit einbezogen wurden, mindestens billigend in Kauf genommen wurden, um politische Parteien mit sozialen Zielen schlecht zu machen. Das ganze funktioniert rein sprachlich über den weit deutbaren Begriff "links", das muß man sich mal reinziehen! Mit Provokation meine ich, dass Gewaltausschreitungen anläßlich des G20-Gipfels von vornherein zu erwarten waren [und dann auch miteingeplant wurden] und der Tagungsort trotzdem dort festgelegt wurde. Offenbar wurden Sicherheitsinteressen der Bevölkerung der Nachrang gegenüber der Festlegung von Hamburg als Tagungsort gegeben. Wenn diese zu erwartenden Gewaltexzesse billigend in Kauf genommen wurden, wirft dies Fragen auf, was für eine Güterabwägung da denn wirklich vorgenommen wurde und ob diese politisch überhaupt tragbar oder legitim ist.

Merkel fährt die Ernte ein

Wenn jetzt von den Parteikollegen Merkels der Rücktritt von Hamburgs Oberbürgermeister Scholz gefordert wird, ist der Eindruck nicht zu verhindern, daß der Veranstaltungsort Rot-Grün in Hamburg von Bundeskanzlerin Merkel nicht ganz ohne Hintergedanken gewählt wurde.

Die Chefs der in Hamburg regierenden Parteien, hier vor allem die SPD, tragen ihren Teil zu der Schwächung sozialer Parteien bei, indem sie 1] solche Konferenzplanungen bei gegebenem Sachstand überhaupt zulassen und 2] wie jetzt der Agenda-2010- Politiker Steinmeier, der als Bundespräsident [!] extra am "Tag danach" anreist, um der Presse dann zu verkünden, alles war richtig, und der Staat müsse es sich leisten können, solche Konferenzen an solch einem Ort durchzuführen. Hat der eigentlich angesichts der Bilder von Verwüstungen in einem ganzen Stadtviertel sich selber dabei zugehört, was er da gerade von sich gegeben hat? Die Delegation von Steinmeier wurde übrigens entgegen der Planung überhaupt nicht in das Schanzenviertel mehr hineingelassen, aus Sicherheitsbedenken.

Es ist übrigens Bundestagswahl und allein diese zumindest miteingeplanten Krawalle werden der SPD zusätzlich einige Prozente kosten. Und damit den Eliten, denen solche Randgruppen wie im Schanzenviertel sowieso egal sind, den Ausbau ihrer Macht sichern.

Es wird Zeit, dass sich wieder "Arbeiterbildungsvereine" gründen, wie einst in den Anfängen der SPD, die ihren Mitgliedern beibringen, was es alles so gibt im politischen Geschäft. Und wie man sich dagegen wappnen kann. Und welche Sprache man dabei benutzen sollte, und welche sprachlichen Irrtümer man permanent hinterfragen und in der Öffentlichkeit benennen sollte. Und das fängt bei dem Wort "links" an.

Stattdessen gibt’s von der SPD nur die "Ehe für Alle". "Vernunft für Alle" oder "Wohlfahrt für Alle"  ist für sie ein Fremdwort geworden. Ihre Funktionäre haben sich von ihren politischen Gegnern den politischen Schneid abkaufen lassen, für Pensionen und scheinbare Zugehörigkeit zu den "besseren Kreisen". Dass diese sich hinter den Kulissen in Wirklichkeit über diese Schießbudenfiguren ohne politischen Verstand lustig machen, wollen sie einfach nicht wahrhaben. Auch nicht nach solch einem Desaster wie jetzt in den Straßen von Hamburg.

Heidi Berg

P.S.
Deutschlandfunk am Mittag [Sonntag, 9.7.17, 13:05 Uhr]: "Ja, es gibt Kritik wegen der Ausschreitungen, auch wegen der Auswahl des Orts, aber muß man nicht auch die Frage stellen, hat sich der Gipfel nicht gelohnt, und dann muß man das eben in Kauf nehmen ..." [kein wörtliches Zitat, nur dem Sinn nach].


Die Journalisten vom dlf manpulieren hörenden Ohres: Sie lenken von der Frage des WO ab durch die Frage des OB, die gar nicht gestellt wird und mit den erfolgten Ausschreitungen auch gar nichts zu tun hat.

Und dann: "Altmeier: die Ausschreitungen machen deutlich, dass es in Deutschland immer noch linksextreme Gewalt gibt". Stimmt nicht: die Randalierer kamen aus dem Ausland [s.o.]. Der NDR sagte am Tag zuvor, daß linksextreme Gewalt in Deutschland quasi gar nicht mehr existiert. Egal, einfach mit Dreck schmeißen, irgendwas bleibt schon hängen.

Linkspartei und Grüne gäben der Polizei die Schuld, so der dlf. Elfmeter für CSU Maier im dlf: "das zeigt, daß die linken Parteien immer noch ein gestörtes Verhältnis zu Gewalt und staatlicher Ordnung haben".

Ergebnis: 3:0 für Kanzlerkandidatin Merkel. Dank Auswahl des rot-grünen Hamburgs für IHREN Gipfel. Witz komm' raus, Du bist umzingelt! Merkel kann ausgerechnet in der rot-grünen Hochburg die Wiederauferstehung von TTIP verkünden [Ende unserer Demokratie und Kommunalverwaltung], weil Rot-Grün in Hamburg sich aus Eitelkeit zu diesem Himmelfahrtskommando G20 nahe des Schanzenviertel hat verleiten lassen. Die eigentliche Last tragen die Bürger, die weiter die unter Merkel auseinanderdriftende Schere von Arm und Reich und den weiter schleichenden Verlust ihrer demokratischen Mitwirkungsrechte werden erleiden müssen.


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