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Wissensgesellschaft



Wird aus der Willkommenskultur nun endgültig die Verdrängungsgesellschaft?

08-12-2017 - Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. Warum?

Es erscheint mir so sinnlos, die Vorgänge unserer Politik und auch in der Welt irgendwie noch zu kommentieren. Die "Entscheider" oder die, die sich als die Pressesprecher und Marionetten der wirklichen Entscheider aufführen [zum Beispiel unsere ganzen Politiker] machen, was sie wollen, jenseits von Gut und Böse. Und die Menschen schauen entweder zu oder, wenn sie darüber wirklich nachdenken, was sie von unseren "Eliten" so präsentiert bekommen, fangen an sich total ohnmächtig zu fühlen. Vielleicht nicht völlig zu unrecht, weil ich glaube inzwischen, dass alles zu spät ist und das Ruder zur Rettung unserer Zivilsation vor dem inzwischen unvermeidlichen ökologischen Kollaps nicht mehr herumgerissen wird. Aus verschiedenen Gründen.

Als Beispiel beginne ich mal mit den Koalitionsverhandlungen.

Eigentlich wäre alles doch so einfach:

Alle zusammen bilden eine Deutschland – Zukunft – Koalition.

Die Grünen setzen sich durch mit ihren ökologischen Zielen. Zum Beispiel Verbot von Glyphosat. Und baldige bis sofortige Abschaltung unserer Kohledreckschleudern. Dieselfahrverbot für die Städte und vielleicht gleich insgesamt. Die Hersteller haben die Technik zur echten Filterung der Dieselabgase, aber das schmälert den Gewinn um ein paar Promille. Also lieber nicht und die Umwelt vergiften.

Die SPD geht zusammen mit den Linken und schafft Hartz Vier ab. Dieses Gesetz kriminalisiert das untere Drittel der Bevölkerung, um das mittlere Drittel, welches sich für die Deutschland-Gewinne rund um die Uhr abschuftet, zu erpressen, nicht zu viel Lohn und nicht zu menschliche Arbeitsbedingungen zu fordern. Wenn die SPD dies sich eingesteht, hat sie sofort wieder 40 statt 20%. Alles ganz einfach. Warum machen sie es nicht?

CDU und CSU setzen sich durch, die Zuwanderung zu stoppen [es sind einfach zu viel] und unsere Kulturwerte gegenüber Unbelehrbaren durchzusetzen. Ob dies allerdings überhaupt möglich ist, daran habe ich persönlich meine stärksten Zweifel. Um ganz ehrlich zu sein: Eigentlich werden wir Deutschen von vielen Neueinwohnern aus der arabischen Welt nur ausgelacht. Uns ernst nehmen sieht anders aus. Es gibt immer Ausnahmen. Aber ich glaube, es sind nur Ausnahmen, leider. Aber die Religion von dort ist eine expansive und verträgt sich mit unserer Zivilisation, wie sie in den vergangenen Jahrhunderten inklusive Aufklärung gewachsen ist, nicht. Wir sollten nicht die Bindungskräfte der Religion dort unterschätzen, sie hat eine enorme emotionale Macht und leider auf der intellektuellen = religionswissenschaftlichen Seite keinerlei Veränderungspotential [Autorität statt Wandel und Modernität]. Und das macht das ganze so schwierig. Ich habe überhaupt nichts gegen einen einzelnen aus dieser Welt, aber für ein friedliches und konstruktives Zusammenleben auf unserem Territorium mit unseren Freiheitsrechten, unserer Offenheit, Solidarität und Toleranz gegenüber Anderen wäre eine Revolution auf der Seite der Neuangekommenen notwendig, und das können wir von denen weder verlangen noch durchsetzen. Das müssen die schon selber machen. Aber ob das auf unserem Territorium eine gute Idee ist oder von der psychologischen Seite her überhaupt realistisch, weiß ich nicht. Das ist meine persönliche Meinung. Wenn die „Integration“ trotzdem klappen sollte, habe ich nichts dagegen.

Die FDP setzt sich durch mit ihren auf die Fahnen geschriebenen [aber nicht ernsthaft verfolgten] Zielen und Werten über Datenschutz und Schutz persönlicher Freiheit.

Ach, jetzt hätte ich beinahe die AFD in meiner Aufzählung vergessen.

Ja, man könnte diese Partei sofort vergessen, wenn die Konservativen in den Fragen des Zusammenlebens verschiedener Kulturen [falls dieses so überhaupt möglich ist] ihre Hausaufgaben machen würden. Aber es ist jetzt seit dem 4. September 2015 eine völlig absurde Situation eingetreten:

An diesem Tag entschied "Kohls Mädchen", mal so eben ein paar Millionen Flüchtlinge aus der arabischen Welt in unser Land einzuladen. Ohne Vorbereitung, ohne vorheriges Vordenken, was das eigentlich zur Folge haben könnte. Es spricht einiges dafür, das Frau Merkel diese – einsame – Entscheidung spontan und rein aus entweder Eitelkeit, Selbstüberschätzung, Machthunger [sie hatte gerade schlechte Umfragewerte, angeblich, weil sie einem Flüchtlingsmädchen ein paar Wochen vorher gesagt hatte, "Wir schaffen das nicht", und dann eine Marketing-Firma ihr zu solch einer Aktion – wegen ihrer Umfragewerte – geraten haben soll], Dummheit, Verantwortungslosigkeit gegenüber dem Volk, welches sie seit damals 10 Jahren bereits angeführt hat, getroffen hat.

Wenn jetzt einer der Leser meint, sie hätte das aus Menschlichkeit getan, so möchte ich vorsichtig daran erinnern, wie Frau Merkel zum Beispiel mit Stuttgart 21 -Gegnern umgegangen ist, welche Verachtung sie generell für Arbeitslose und Schwache hat, wenn sie bei Hartz Vier pro Jahr mal eben eine "Erhöhung" von 5 Euro pro Nase für angemessen hält, von dem ganzen Sanktionsmaßnahmen-Wahnsinn mal ganz abgesehen.

Die Wirtschaft brummt, dank Frau Merkel.

Ja, das stimmt. Aber es kommt bei denen, die dafür täglich schuften nur ein Bruchteil oder sogar gar nichts von dem Produktivitätsboom der letzten Jahrzehnte an. Es dient nur ein paar ganz Wenigen, denen mit außergewöhnlich großen Taschen.

Und jetzt passierte nach dem 4. September 2015 folgendes:

Irgendwann nach den ersten Monaten beispieloser Einsatzbereitschaft, Aufopferungsbereitschaft, Liebe, etc. von seiten größerer Teile der deutschen Bevölkerung für die angekommenen Kriegsflüchtlinge, zeigten sich erste Belastungssymptome für unsere bis dahin friedlich und gemütlich dahinlebende Wohlstandsgesellschaft [Wohlstand für einen Teil, aber nicht alle]. Kriminalität auf Seiten der Flüchtlinge, die unter enormen psychologischen Druck stehen, wenn sie monatelang ohne jegliche Intimsphäre in Turnhallen übernachten müssen. Begierlichkeiten, auf Seiten von den männlichen Einwanderern, auch vom afrikanischen Kontinent gegenüber, den aus der Sicht ihrer Kultur sich sehr freizügig kleidenden deutschen Frauen und Mädchen. Ich tippe nur ein paar Probleme an, die unzweifelhaft entstanden sind.

Aber, was hört man in der "Öffentlichkeit" darüber? Die Medien haben einen Maulkorb verpaßt bekommen genau so wie die Sicherheitsorgane, die täglich damit zu tun haben.

Auf einmal ist unsere Gesellschaft gar nicht mehr offen. Von Seiten des Staates her. Und zwar gegenüber der eigenen Bevölkerung. Sie wird nicht mehr ausreichend informiert und vielleicht sogar nicht mehr ausreichend genügend geschützt.

Warum?

Weil der Mythos Merkel unter gar keinen Umständen irgendwie angekratzt werden darf.

Warum nicht?

Wegen der sprudelnden Profite in "der Wirtschaft" [der zahlenmäßig geringen, aber volumenmäßig sehr großen Taschen].

Und deswegen haben wir spätestens seit dem damaligen 4. September [eigentlich schon seit der Finanzkrise, da gab´s auch schon den ersten deutschlandweit flächendeckenden Journalisten-Maulkorb] keine Demokratie mehr. Wir können aber auch die gezielte staatliche Gewalt gegen Jugendliche vor dem Stuttgarter Bahnhof an dem "schwarzen Donnerstag" nehmen, als Wasserwerfer einen Rentner sogar blind geschossen haben. Im Auftrag mindestens vom damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten. Es sollte ein Exempel statuiert werden – gegen Demonstranten gegen "staatliche" [in Wirklichkeit privatwirtschaftliche] "Großprojekte". Art. 5 GG – Demonstrationsfreiheit – ist seitdem tot.

Ich habe ganz vergessen, der obigen "Fantasie", was unsere Parteien denn gemeinsam jeder für sich für Deutschland beitragen könnten, gegenüber zu stellen, was diese Parteien tatsächlich allen Ernstes voneinander jetzt gegenseitig fordern:

DIE GRÜNEN: wollen weiter Krieg in Nahost. Wie schon damals in Jugoslawien, welches durch das Okay von Joschka damals zerstört und zerstückelt werden sollte [und erfolgreich wurde]. Ohne UNO-Mandat. Einfach so. Gerhard Schröder hat inzwischen öffentlich zugegeben, dass der damalige Krieg völkerrechtswidrig war. Bei näherer Untersuchung würde für unseren Syrien-Einsatz wohl nicht viel anderes herauskommen. Aber DIE GRÜNEN wollen Krieg. Ist ja ungefähr das ureigenste Interesse einer ökologisch gegründeten Partei.

DIE SPD: Sie will auf Doibel-komm-raus bei ihren neo-liberalen Positionen bleiben, die ihr die Hälfte ihrer Wähler und auch Mitglieder gekostet hat. Und sie möchte noch viel mehr Menschen aus dem arabischen Raum in unserem kleinen Land ansiedeln. Die Bedürftigen aus dem eigenen Volk sollen aber weiterhin wie Kriminelle behandelt werden. Wer arbeitslos wird, weil z.B. Siemens gerade Teile seiner Produktion einstellt oder ausgerechnet in die USA verlagert, weil die USA ihr Geschäfte mit ihrem eigenen Konkurrenten Rußĺand verboten haben, diese neuen Arbeitslosen sollen erst einmal ihr sauer verdientes und erspartes Haus verkaufen und "sich verkleinern", bevor sie dann ihr Armuts-Gnadenbrot von Hartz Vier in Empfang nehmen dürfen. Weil "Leistung sich wieder lohnen" muß, Mövenpick-Guido grüßt aus dem Weltall.

Die SPD kennt nur noch Solidarität gegenüber uns sehr fremden Kulturen [und gegenüber den Reichen]. Gegenüber der eigenen Klientel übt sie sich weiter in sozialer Kälte. Psychiater würden so etwas wohl "schizophren" nennen. Und dann heißt es auch noch in den Nachrichten immer wieder "wie kürzlich aus dem Willy-Brandt-Haus" vermeldet wurde. Der dreht sich täglich in seinem Grab um, die Mäuse drumherum werden schon ganz unruhig. Auch wurde gerade bekannt, dass er damals von seinem gezielten Sturz durch die Konservativen ["Guillaume"] systematisch vom eigenen Auslandsgeheimdienst BND ausspioniert wurde.

Die FDP will statt Datenschutz weiter Schutz der Reichen.

Die CDU will ihr Denkmal und in die Ratlosigkeit gekommenes Zugpferd Merkel nicht beschädigen und gibt dafür sämtliche Positionen auf, die sie seit Gründung der BRD aufgebaut hat. Die Partei erodiert, hat bei der letzten Bundestagswahl noch viel mehr Stimmen verloren als die SPD, beansprucht aber weiter das Zepter in der Hand. Als absolute Wahlverlierer. Eigentlich müßten die sofort in die Opposition gehen, sich dort in die Ecke stellen und mal vier Jahre lang schämen.

Die CSU hat ein Riesen Problem: Ihre Geschwisterschaft mit der CDU. Deswegen wird jetzt "Geschlossenheit" an oberste Stelle gesetzt, und dafür die anstehenden Landtagswahlen krachend verloren gegangen werden [Futur II – bei Sonnenuntergang]. Daran ändert auch eine neue Galleons-Figur nichts, da diese – wie alle Politiker in Deutschland – nur bellen darf [zur Volksberuhigung], aber nicht handeln.

Die AFD: mal sehen, wie lange es dauert, bis ihnen von der geballten und wie Tomatenmark stark konzentrierten Medienmacht wie den von der westlichen Welt angeblich nicht gewollten amerikanischen Häuptling "Rußland-Kontakte" vorgeworfen werden. Als wenn das alleine schon ein Straftatbestand wäre. Dass Teile des deutschen Mittelstands wegen der allein von den USA uns aufgedrängten Rußland-Sanktionen inzwischen wegbrechen, findet in den Medien keinerlei Erwähnung. Wehe! Der Journalist fliegt raus, der anfängt darüber zu berichten.

Mein Gott, jetzt bin ich doch wieder so politisch geworden. Das wollte ich eigentlich gar nicht. Weil es ja so sinnlos ist. Eigentlich wollte ich über die "Wissensgesellschaft" schreiben. Und zwar, dass wir das als Anspruch haben, in der Realität aber manipulieren bis zum Letzten. Ich fürchte, das muß ich jetzt auf einen weiteren Aufsatz verschieben.

Bis später

Heidi Berg


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