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Fäkalien-Einleitungen am Südstrand bleiben ein Skandal!
05|09|2008



Was sich so idyllisch darstellen läßt, sind Wassersportler auf der "Ursuppe" Wilhelmshavens, bestehend aus einem Gemisch aus ungeklärten Fäkalien, Krankenhausabwässern, Industrieabwässern usw. Wenn die Surfer wüßten, auf was Sie da herumfahren, würden Sie wahrscheinlich schleunigst das Revier wechseln!

Presseerklärung der "Kaiserlichen KanalarbeiterInnen" zur Meldung in der WZ: „Kanalsanierung beginnt ab 2009“ und „Stadt erweitert Badeverbot nach Einleitungen“ vom 3.9.08

Wilhelmshaven: Die Bürgerinitiative Die Kaiserlichen KanalarbeiterInnen bleibt dabei: die Fäkalien-Einleitungen am Südstrand [Bericht in der WZ vom 3.9.08] sind und bleiben ein Skandal! Die Badegewässerverordnung schreibt eine Ermittlung der Wasserqualität vor, bevor ein Badestrand wieder freigegeben werden darf. Daher ist es unverantwortlich, den Badestrand nach einer Einleitung ohne ehrliche Ermittlung der Wasserqualität wieder freizugeben. Daran ändert auch ein „erweitertes Badeverbot auf die nachfolgende Badezeit“ nichts.

Herr Dr. Christof Rübsamen, Leiter des Gesundheitsamts, hatte es in Gesprächen mit den Kaiserlichen KanalarbeiterInnen abgelehnt, Wasserproben dort zu erheben, wo hauptsächlich geschwommen und gesurft wird, z.B. im Bereich der Fliegerablaufbahn.
Er lässt weiterhin Proben am Ufer des ehemaligen Planschbeckens entnehmen, wo gesichert ist, dass die vorgelagerten Buhnen den ekelhaften Mischasserstrom vorbeilenken.

Diese Praxis führt dazu, dass regelmäßig ausgezeichnete Wasserqualitäten als verlässliche Daten veröffentlicht werden. Damit werden die Wilhelmshavener Bürger, die Touristen und das Niedersächsische Umweltministerium über die Realität, wie sie z.B. der Surfer am 1.9. erlebte, getäuscht. Diese Beprobungspraxis, zu verantworten vom Umweltdezernenten dieser Stadt, Herrn Dr. Jens Graul, und vom Leiter des Gesundheitsamts, Herrn Dr. Christof Rübsamen, ist und bleibt skandalös.

Eine einzige ehrliche Beprobung ist bisher im Februar 2007 erfolgt. Die dort herausgekommenen Messdaten waren humanmedizinisch so katastrophal, dass bisher nie wieder in gleicher Art und Weise geprobt worden ist und auch zukünftig  - gegen die Forderung der Kaiserlichen KanalarbeiterInnen - nicht geprobt werden soll.

In einem Info-Blatt der Stadt für Bürger und Touristen über die Fäkalien-Einleitungen steht, u.a., dass aufgrund ein- und ausströmender Wassermassen und bei Hochwasser nicht mit erhöhter Keimkonzentration zu rechnen sei. Dabei hat das IFEU-Institut hat in einem der Stadt vorliegenden Gutachten ermittelt, dass der Wasseraustausch [95 %] im Jadebusen 3 Monate dauert Die Aussage im Info-Blatt der Stadt ist und bleibt – besonders auch bezogen auf das Ergebnis der einmaligen Beprobung vom Februar 07 - skandalös.

"Die Kaiserlichen KanalarbeiterInnen" sehen sich schon in diesem Jahr darin bestätigt, dass auch nach der 20 Millionen Euro teuren Investition in das alte Kanalsystem die Mischwasserabschläge weiterhin massiv werden stattfinden müssen. Durch die bereits einsetzende Klimaveränderung werden zukünftig weiterhin kurzfristige heftige Regengüsse verstärkt auftreten, wie z.B. am 1. September und dann werden die geplanten Stauräume von rd. 10.000 m³ in kürzester Zeit vollgelaufen sein. D.h. Schwimmer und Surfer werden weiterhin im wahrsten Sinne des Wortes am Südstand “stink“- sauer sein.

Im Übrigen hat die Überschrift in der WZ vom 3.9. „Die Kanalsanierung beginnt ab 2009“ leider nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Weder der Einbau eines Feinsiebes [damit die Fäkalien nicht mehr sichtbar sein werden], noch der Einbau komplizierter Meß- und Steuerungstechnik haben etwas mit Kanalsanierung zu tun!


Monika Giesche Emmerich
Sprecherin der Bürgerinitiative:
"Die Kaiserlichen KanalarbeiterInnen"




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