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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachKranken-haus-Deal stinkt zum Himmel - Fusions-Fake in Wilhelmshaven auf Kosten der Steuerzahlerinnen: Was ist das eigentlich, so ´ne Fusion? ... irgendwie auch ´ne interessante Angelegenheit, in diesem Fall der Zusammenschlussversuch zweier Krankenhäuser ... [... mehr]
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JadeWeserPort: Leere Schotterzüge neben leeren Containern
27|01|2014



Das Güterverkehrszentrum des Containerterminals Wilhelmshaven fungiert z. Zt. als Abstellplatz für leere Schotterwagons aus Seelze.

Lange nichts mehr gehört, vom angeblichen Jahrhunderthafen mit bis zu 7.800 Arbeitsplätzen, laut dem ehemaligen Landtagsmitglied, Ratsmandatsträger und Geschäftsführer der inzwischen liquidierten Hafenbetriebsgesellschaft Wilfrid Adam in einer Pressemeldung am 24. September 2001.

Immer noch fährt die Mehrzahl der Schiffe an dem Hafen vorbei, dessen Aussichten vom Lokalen Heimatblatt trotz schwächelndem Containercontingent, immer noch als rosarot publiziert werden. Laut Horst Bartels von der Firma Nordfrost, der gerade das Land Niedersachsen [JadeWeserPort Logistic Zone GmbH] und den Hafenbetreiber Eurogate verklagt, besteht die abgelieferte Anzahl der Stahlboxen in Wilhelmshaven zu 90 Prozent aus Leercontainern.

Über die wirkliche Zusammensetzung der Containermengen wird von offizieller Seite beharrlich geschwiegen, aber man weiss, dass im Zeitraum eines Jahres etwa 70.000 Container über die Kaikante des JadeWeserPorts gewuppt wurden. Im direkten Vergleich zu florierenden Häfen, wie Bremerhaven, Hamburg, Rotterdam oder Antwerpen ist diese Menge mit lächerlich gut umschrieben. So macht das inzwischen von der überörtlichen Presse als Milliardengrab titulierte Hafenprojekt tagtäglich erhebliche Verluste.

Der Streit zwischen dem Hafenbetreiber Eurogate und der JadeweserPort-Realisierungsgesellschaft soll beigelegt sein. Ob, wie von Eurogate angegeben, auch die hohen Liegegebühren mit dazu beitragen, dass weniger Schiffe kommen, ist bis heute ungeklärt. Was genau wie ausgehandelt wurde, darüber schweigen auch hier die Beteiligten und ob der Steuerzahler jetzt noch mehr Verlust durch noch niedrigere Liegegebühren macht, weiss somit wieder einmal nur der Wind.

Wer die Reparatur der Kaikante bezahlt, was etwa 60 - 70 Millionen Euro kostet, ist auch noch nicht raus und was mit dem Schlepperhafen passiert, der als Wurmfortsatz der Kaikante völlig leer vor sich hinplätschert, wird wahrscheinlich beim nächsten Hornberger Schiessen ermittelt.

Pro Woche kommen weiterhin maximal 2 - 3 Schiffe – ein Witz im Vergleich zu den übrigen Containerhäfen in der Nordrange.

So bewegt sich natürlich auch nichts über die Gleise und vor allem nichts auf dem Güterverkehrszentrum, das von Wilhelmshaven mit 12 Millionen Euro fast allein finanziert wurde. Die Wilhelmshavener Volksvertreter wollten es mehrheitlich so, weil ein Zuschuss zum JadeWeserPort seitens Wilhelmshavens vertraglich vereinbart wurde.

Dieser Rangierbahnhof, auf dem man förmlich sehen kann, wie an salzhaltiger Luft Gleise wie im Zeitraffer verrosten, hat nun endlich einen Sinn [schwitz], denn man stellt dort Schotterwagons aus Seelze bei Hannover ab:
Zitat: " ... Wer dieser Tage jedoch dort einmal vorbeikommt oder im Internet "whv-maritim.de" Ausschau hält, der wird sich verwundert die Augen reiben. Stehen doch dort fast drei volle Reihen Schotter- und Flachwagen, die zuletzt beim Bau der Hafenbahn dort Material angeliefert haben. Die jetzigen Wagen haben allerdings keine Ladung. Nach Auskunft im Internet werden die Wagen dort abgestellt und stammen vom Rangierbahnhof Seelze bei Hannover. Der Hafenbahnbetreiber erhält für das Abstellen angeblich Geld von der DB. Das ist eigentlich nichts Besonderes, doch man kann die "Unkenrufe" der "Spötter“ schon wieder hören. ... "
[Quelle: Ems-Jade-Bahn-Express | 24. Januar 2014]

Die "Nichtberichterstattung" durch das Lokale Heimatblatt, das sonst alles ablichtet und publiziert, was das größte Infrastrukturprojekt im Nordwesten Deutschlands anbelangt, belegt ausdrucksvoll die verzweifelte Lage eines Hafenprojektes, das niemand braucht.

Und so dümpeln nun 90 Prozent Leercontainer neben leeren Güterwagons vor sich hin und niemand von offizieller Seite empört sich.

Ahoi!


Wolf-Dietrich Hufenbach
GRUPPO|635 definitif | Wilhelmshaven


Links:
whv-maritim.blogspot.de | weitere Bilder von den Schotterwaggongs
Schiffsankünfte [JWP-Seite]
Schiffsliste [Segelliste Eurogate]

Filmtipp:
zur Erdung aller, die immer noch an Hafenbaumärchen glauben:
Henners Traum



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