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Profit statt Patientenwohl +++
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Bild: screen.arteLängst übernehmen große Konzerne wie Rhön, Helios, Sana und Asklepios flächendeckend ehemals kommunale oder kirchliche Kliniken und verändern damit die Krankenversorgung grundlegend. Zunehmend werden auch Arztpraxen aufgekauft ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachKranken-haus-Deal stinkt zum Himmel - Fusions-Fake in Wilhelmshaven auf Kosten der Steuerzahlerinnen: Was ist das eigentlich, so ´ne Fusion? ... irgendwie auch ´ne interessante Angelegenheit, in diesem Fall der Zusammenschlussversuch zweier Krankenhäuser ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Panik am JadeWeserPort
26|03|2014



Trostlos und leer erscheint das Milliardengrab JadeWeserPort.

Die Hiobsbotschaft: Kaum Schiffe am JadeWeserPort und die mit 25 Millionen Euro Steuermitteln ausgebildeten HafenarbeiterInnen sollen zunächst teilweise auf andere Häfen des Betreibers Eurogate verteilt werden.

Diese Art "Landverschickung" wurde von den Antagonisten geradezu vorausgesagt und belegt, dass der Containerterminal Wilhelmshaven eine Fehlinvestition in Milliardenhöhe ist. Das liegt nicht hauptsächlich an der Weltwirtschaft, wie es die Protagonisten immer gern behaupten, sondern an den Überkapazitäten und dem harten Konkurrenzkampf untereinander in der sogenannten "Nordrange". Zu den konkurrierende Häfen gehören: Antwerpen, Rotterdam, Bremen/Bremerhaven und Hamburg, um nur einige zu nennen.

Für die Hafenarbeiter des JadeWeserPort kommt es aber noch "dicker", denn es wird wohl auch kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld mehr geben und auf einen Teil ihres Lohns sollen sie auch noch verzichten:
Zitat: " ...  "Das Urlaubsgeld wird auf den Tisch gelegt, das Weihnachtsgeld, die Jahressonderzahlungen. Insgesamt haben wir dem Arbeitgeber angeboten, pro Beschäftigtem für die zwölf Monate 5.500 Euro an Personalkosten einzusparen."

Das entspricht einem Verzicht von 13 Prozent. Eurogate verlangt aber, dass die Mitarbeiter auf mindestens 15 Prozent ihres Einkommens verzichten. ... "
[Quelle: ndr.de | JWP: Auch Kurzarbeit ist noch zu lang | 25-03-2014]


Van Carrier benötigen nicht nur Fahrer, sondern vor allen Dingen Container, die sie bewegen können.

Die glühenden Befürworter des Containerhafenprojektes müssten sich nach dem ganzen Vorlauf des Hafendesasters am "Tiefen Fahrwasser" langsam eingestehen, dass es sich um Lohndumping mit Ansage handelt. Diese Volksvertreter, die schon "Hafen nicht können", sollen am kommenden Freitag über eine Krankenhausfusion entscheiden, was angesichts der "vermurksten" WirtschaftshistorieWilhelmshavens geradezu grotesk erscheint. Es sind genau die, die auch dann nicht "Hilfe" schreien, wenn alles zum "X-ten Mal" viel zu rosarot ausgemalt wird - Prost Mahlzeit!

Die Mördermilliarden-Projekt-Einpeitscher haben schon das nächste Ziel auf der Tagesordnung, und wiederholen sich mit der Forderung nach einem Flüssiggasterminal, das sich laut Investoren an der Jade gar nicht wirtschaftlich betreiben lässt.

In der Not frisst der durch "wirtschaftliche Rohrkrepierer" gebeutelte Wilhelmshavener anscheinend auch Schlagzeilen der ganz besonderen Art, für die sich John H. Niemann, der Präsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung augenscheinlich nie zu schade ist:

Zitat: " ... Angesichts der Ukraine-Krise müsse man jetzt loslegen, fordert John Niemann, Präsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung: "Da muss wirklich mal jemand aufwachen. Wir sollten uns darauf einstellen, autark zu werden, uns nicht so abhängig zu machen. Und wir dürfen nicht erpressbar werden." ..."
[Quelle: ndr.de Flüssiggas-Terminal für Wilhelmshaven? | 24-03-2014]

Dieser vermeintliche Appell kommt ein wenig zu spät, denn die Nord-Stream-Pipeline ist genau so fertig , wie die South-Stream. Damit hat man die Abhängigkeit vom russischen Gas durch die führenden Politiker aktiv manifestiert.

Unterm Strich ist John H. Niemann mit verantwortlich für die Implementierung des Milliardengrabes JadeWeserPort. Wie "aussagekräftig" seine Öffentlichkeitsarbeit insgesamt ist, kann sich nun wohl jeder selbst ausmalen.

Kostenexplosion


Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke von Sande bis Oldenburg wird zu einem finanziellen Desaster für den Steuerzahler.

Von den wachsenden Kosten beim JadeWeserPort werden die Wilhelmshavener konsequent ausgeschlossen.

Im Lokalen Heimatblatt fand sich keine Nachricht über die steigenden Kosten im Bereich der Bahnanbindung:
Zitat: " Berliner Flughafen, Elbphilharmonie, Stuttgart 21. Es gibt kaum ein öffentliches Bauprojekt, das nicht deutlich teurer wird und länger dauert als geplant. In Niedersachsen war es zum Beispiel ein langer Weg zum JadeWeserPort. Und nun explodieren auch die Kosten für den Ausbau der Bahnstrecke zum Tiefwasserhafen. Nach Recherchen von NDR 1 Niedersachsen gibt es neue Hiobsbotschaften in Bezug auf die Strecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven.

Kosten überschreiten offenbar 700 Millionen Euro
Vor rund zwei Jahren waren es noch 550 Millionen, vor einem Jahr schon 650 Millionen und nun sind es fast 700 Millionen Euro, die die Bahnstrecke wohl verschlingen wird. Das hat das Bundesverkehrsministerium mitgeteilt. In einem Schreiben der Deutschen Bahn ist gar von mehr als 700 Millionen die Rede. Und das ist vermutlich noch nicht das Ende.  ..."
[Quelle: ndr.de | Bahnstrecke zum JadeWeserPort noch teurer | 23-03-2014]

All das schöne Steuergeld fließt in eine Vision, von der nur einigen wenigen profitieren und so am ganzen Projekt direkt mitverdienen, wie Bauunternehmen oder Lobbyverbände. Eigentlich ist der Containerterminal am Tiefen Fahrwasser eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, zugeben würde das seitens der Mitverdiener höchstwahrscheinlich aber niemand.

Gülle, so weit das Auge reicht


Nordfrost, der einzige Investor auf dem Gewerbegebiet direkt hinter dem eigentlichen Hafengelände, auf dem Bild zwischen Gülle und Hafenterminal, klagt gegen den Hafenbetreiber Eurogate wegen "falscher Versprechen" in Bezug auf den Hafenbetrieb.

Inzwischen wurde der JadeWeserPort auch von den Landwirten entdeckt, die ihre Gülle auf den üblichen Flächen nicht mehr loswerden können, weil die Grundstücke, auf denen sie ausgebracht werden soll, schon jetzt über Gebühr beansprucht sind. Anstatt das Problem grundlegend anzugehen und die Massentierhaltung oder die "Vermaisung" in Frage zu stellen, fröhnt man nun dem "Gülletourismus" und was liegt da näher, als auf den weiten unbebauten Flächen des JadeWeserPorts, genauer, dessen überdurchschnittlich leeren Areale des Gewerbegebietes hinter den eigentlichen Hafenflächen, Gülle zu verteilen.

Sogar der NABU sieht diese großtechnische Verklappung von Tierexkrementen inzwischen kritisch:
Zitat: " ... Zweifel wurden auch am Vorgehen zur Eindämmung des Sandflugs im JadeWeserPort geäußert. Das Ausbringen von biologischem Abfall dort sei unter anderem rechtlich problematisch. ... "
[Quelle: Lokales Heimatblatt | 25-03-2014]

"P3" Irrtum

Nun erhofft man sich für den Containerhafen an der Jade Stahlboxen-Mengenzuwachs durch eine höchst umstrittene Konzentrierung von Reedereien, die zusammen 40 Prozent des Weltmarktes beherrschen werden. Kartellrechtlich soll das alles kein Problem sein, wie auch, wenn die weltgrößten und mächtigsten Handelspartner über diese Idee entscheiden - ein Interessenkonflikt der nicht mehr nachvollziehbar ist. Ähnlich wie beim Konflikt in der Ukraine, von dem man glauben soll, es ginge um Menschenrechte, wird auch im Fall des "P3- Konsortiums" die überholte Wirtschaftsethik bemüht, die da heisst: Arbeitsplätze schaffen und sichern und natürlich das nie endende Wirtschaftswachstum.

Leider bleiben dabei die kleineren Reedereien auf der Strecke und künstliche Marktbereinigungen, wie sie Maersk im Frühjahr 2013 mit Preisdumping im schon gebeutelten Containerbereich "durchgezogen" hat, werden den Wettbewerb mächtig verzerren.

Fazit: Verzweiflung

In regelmässigen Abständen werden immer die Arbeitnehmer zur Steigerung des Profites einer hochsubventionierten Wirtschaft per Nasenring in die Manege geführt, die einem Opferaltar gleicht, an dem sie mit Lohnverzicht Buße tun müssen, um im Genuss ihres Arbeitsplatzes bleiben zu dürfen.

So altruistisch darf man schon ´mal sein, wenn man aus der Privatwirtschaft kommt, die ihrerseits stark bemüht ist, den eigenen Profit aus dem Gemeinwohl zu generieren, auch, damit die Managergehälter nicht leiden mögen.


Dunkle Wolken über dem JadeWeserPort und der Hafenbetreiber Eurogate hüllt sich in Schweigen.

Die Politik ermöglicht diese Situation durch ihre Rahmenbedingungen, die bedeuten, sich jedes Mal wieder über den Tisch ziehen zu lassen, weil irgend jemand mit Arbeitsplätzen winkt und exorbitante Profite verspricht.

So dreht sich auch Wilhelmshaven weiterhin fleißig im Kreis, richtungs- und orientierungslos, weil immer wieder eine vermeintliche Elite in die Spitzen der Verwaltung gewählt wird, und Zöglinge in Schlüsselpositionen verankert werden.

Die nächste Krise ist schon längst im Anmarsch und die die Analysten versprechen, sie wird Europa wesentlich härter treffen, als die laufende, die im Jahre 2008 begann und noch längst nicht vorüber ist.

Seit dem Desaster mit "Jet Port City", einem weiteren "Andreas Wagner-Rohrkrepierer" mit Ansage, weiss auch der letzte Wilhelmshavener, dass wir mittendrin sind, im Zentrum.

Was das für Wilhelmshavens Zukunft bedeutet bedarf keines weiteren Kommentars.


Ahoi!


Wolf-Dietrich Hufenbach
GRUPPO|635 definitif | Wilhelmshaven


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