Bild: GRUPPO635.com | hufenbach

Bild: GRUPPO635.com | hufenbach






UMZU













VERMISCHTES






WETTER



Mixt "NGO´s"

















PARTEIEN



Bild: GRUPPO635.com | hufenbach





VIDEO:
Wagner tritt ab +++
ARTIKEL:
Sehr gern gelesen +++
VIDEO BÜRGERPORTAL:
BISMARCKDENKMAL Enthüllung +++
Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

RNK in aktueller Stunde
19|03|2010



Das Reinhard-Nieter Krankenhaus sorgt im Moment für vielerlei Schlagzeilen, die auch hausgemacht sind!

Der Rat der Stadt Wilhelmshaven beschäftigte sich gestern [17-03-2010] auf Antrag von Johann Janssen [DIE LINKE] mit dem Thema “Behandlungsmethoden in der RNK-Kinderklinik”. Auslöser der aktuellen Stunde war eine Podiumsdiskussion der SPD und ein Artikel in der WZ.

Hier wurde über kritikwürdige Behandlungsmethoden berichtet. Im Vorfeld der aktuellen Stunde wurde erheblicher Druck auf Janssen ausgeübt, die aktuelle Stunde nicht zu beantragen.

Wie sich nach vielen Gesprächen herausstellte, ist die Situation in der Kinderklinik nicht so, wie sie in der WZ und auf der Podiumsdiskussion wiedergegeben wurde. Tatsächlich wurden in Einzelfällen [bisher 5] Fotos von den alkoholisierten Kindern gemacht, um diese unter ärztlicher Betreuung hiermit zu konfrontieren. Windeln wurden ebenfalls nur in Ausnahmefällen und bei bestehender [alkoholbedingter!] Inkontinenz angelegt. 

Es ist gut zu erfahren, dass sich die Vorwürfe und Befürchtungen bezüglich der Methoden im RNK nicht bestätigt haben. Ebenso wichtig ist es, solche Fälle anzusprechen, um ggf. schlimmeres zu verhindern. Sicherlich besteht auch weiterhin Diskussionsbedarf bezüglich der genannten Einzelfälle. Diese Diskussion wird nun auch geführt und wir werden sehen, welche Ergebnisse dies bringen wird.

Die Partei, die durch ihre Veranstaltung Auslöser der Debatte war, hat sich in der aktuellen Stunde nicht zu Wort gemeldet – die SPD. Für die Sozialdemokraten scheint es nicht notwendig, über die selbst erhobenen Vorwürfe zu debattieren. Die FDP ließ durch Dr. von Teichman verlauten, dass das Problem des Alkoholmissbrauches unter Kindern bekannt sei und man endlich etwas tun müsse.

Auch Oberbürgermeister Menzel meldete sich zu Wort und verlas eine Erklärung der Kinderklinik. Menzel mahnte die Verantwortung der Gesellschaft an, gegen Modeerscheinungen wie das ”Flatrate-Saufen” vorzugehen. Immer wieder werden solche Veranstaltungen in Wilhelmshaven angeboten. Hier müsse gegen gesteuert werden.

Interessant war erneut die Haltung der GRÜNEN. Werner Biehl warf Johann Janssen vor, dass er die aktuelle Stunde nur aus politischen Gründen beantragt hätte. Es wäre nichts an den Vorwürfen dran und der Rat hätte seine Zeit verschwendet.

Dies alles hätte durch ein Telefonat mit dem RNK geklärt werden können. Tatsächlich gab es viele Telefonate und Gespräche mit dem RNK und vielen anderen Beteiligten. Biehl war einer der letzten, der diese Gespräche führte.


Das die GRÜNEN eine öffentliche Debatte über tatsächlich erhobene Vorwürfe ablehnen, ist schon verwunderlich. Wenn  bei einer solchen Debatte herauskommt, dass nichts an den Vorwürfen dran ist – umso besser! So hat der Rat aber auch festgestellt, dass demütigende Behandlungsmethoden nicht gewünscht und nicht akzeptabel sind. Auch das war wichtig!   

Johann Janssen versuchte in seiner Schlussrede nochmals, das eigentliche Problem zu behandeln. So bat er die Stadtverwaltung, sich über die rechtlichen Möglichkeiten der Stadt zu erkundigen, “Flatrate-Saufen” zu verbieten. Auch dies wäre ein Erfolg der aktuellen Stunde, die die GRÜNEN und die SPD ja nicht wollten. Auch die CDU hielt sich dezent zurück und überließ die Debatte den “kleinen” Parteien.

Es ist schon beängstigend zu sehen, wie sehr sich der Rat sträubt, sich mit unangenehmen Themen auseinander zu setzen. Immer wieder wird der Vorwurf erhoben, dass solche Themen nur auf die Tagesordnung gesetzt würden, um Personen oder Einrichtungen zu schaden. Liebe PolitikerInnen: Nicht der, der die Verfehlungen benennt, ist der Bösewicht, sondern der, der sie zu verantworten hat!

Eine Debatte hat noch niemandem geschadet. Hier würde es den Provinzpolitikern vielleicht helfen, sich ab und zu eine Bundestagsdebatte anzuschauen, um zu lernen, wie eine gesunde politische Streitkultur aussieht!



Tim Sommer

Quelle:
www.timsommer.de

Sie möchten diesen Artikel kommentieren? - Kein Problem:
Hier klicken, Artikelstichwort angeben
und Kommentar über das Kontaktformular an die Redaktion senden!
Vielen Dank!


Startseite/Aktuell | Kontakt | Links | Termine | Impressum | Karikaturen |
Fiktive Interviews| Schicken Sie uns Ihre Leserbriefe | Archiv | Spenden |
Leserbriefe | Newsletter |

Wilhelmshavener Momente

Bild: GRUPPO635.com | hufenbach

Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



Wenn Sie auch ihre ganz persönlichen Momente auf dem Bürgerportal Wilhelmshaven veröffentlichen möchten, senden Sie ihre Bilder an:
redaktion@buerger-whv.de
Vielen Dank!

Archiv:
Archiv | Wilhelmshavener Momente
nach oben