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Ablehnung von PPP-Modell Pyrrhussieg
21|05|2010



Wird das Gymnasium am Mühlenweg [Gam] nun doch kein Campus?

Als einen „Pyrrhussieg“ bezeichnet Werner Biehl, Fraktionsvorsitzender und schulfachlicher Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen die neuerliche Ratsentscheidung um PPP-Modell oder Eigenleistung durch GGS bei der Zusammenführung der Gymnasien am Mühlenweg.

Die gesamten, mit großem personellen Aufwand und großem Engagement von Schulausschuss, Schulleitungen, Kollegien, Eltern- und Schulvertretern entwickelten schulfachlichen Überlegungen bezüglich einer klar strukturierten, zukunftsfähigen städtischen Schulentwicklungsplanung der nächsten 15 Jahre seien mit diesem Beschluss „über Kopp“ gegangen, so Biehl.

Und wofür?

Weder seien die Zusammenlegung der Gymnasien im Zeitplan einzuhalten, noch die Einschulungszeiträume für neue 5. Klassen in 2011, noch die auf die Zusammenlegung der Gymnasien geplante Zusammenführung der Berufsbildenden Schulen I und II an der Friedensstraße. Die mit diesen Zusammenführungen eingeplanten massiven Einsparungen seien nun genauso obsolet wie die durch den Architektenwettbewerb festgelegten  neuen bundesweit viel beachteten pädagogischen Standards im Bereich der Symbiose zwischen Pädagogik und Architektur.

Die in stiller aber um so positiveren Zusammenarbeit mit den Landesschulbehörden entwickelte Personalpolitik bez. der Nachfolge bzw. Neubesetzungen der entsprechenden Schulleitungen sei nun nicht mehr haltbar. Diese Personalplanungen seien auf die Komplexität eines neu zu entwickelnden Gymnasiums bzw. neuen Berufsschulzentrums angelegt und terminlich genau geplant und ausgestaltet gewesen.

Ebenso in Gefahr sieht Biehl nun das Haushaltskonzept der Stadt gegenüber der Kommunalaufsicht. In dem Haushalt seien die Gesamtplanungen und Entwicklungen im Schulbereich über den Zeitraum von 3 – 5 Jahren dem Land gegenüber plausibel dargelegt und wegen der damit zu erzielenden dauerhaften massiven Einsparungen von diesem offensichtlich auch akzeptiert worden. Eine massive Verzögerung der Planungen ziehe nun auch eine massive Neubetrachtung der Haushaltsentwicklung durch das Land nach sich. „Die Stadt wird nun die größten Probleme haben, nun – ohne den dringend notwendigen Nachweis der größeren Wirtschaftlichkeit durch GGS erbringen zu können – die Kredite von ca. 17 Millionen Euro für die Eigenerbringung genehmigt zu bekommen,“ so Biehl.

Biehl zeigt sich völlig entsetzt von der Haltung der Schulausschuss-Mitglieder der SPD. Die müssten doch die Folgen eines solchen Ratsbeschlusses gesehen haben. Dass einer großen Partei die Sachlage selbst und die Folgen einer derart weitreichenden Entscheidung so völlig „scheißegal“ sei, sei für ihn wirklich neu.

Biehl erwartet nun ein Neuaufbrechen der Diskussion um die zukünftige Qualität eins neuen Gymnasiums. Die völlige Missachtung der durch das bundesweit erstmalig so praktizierte Moderationsverfahren entwickelten pädagogischen Standards in der Frage „Wie sieht ein Gymnasium der Zukunft aus?“ seien eine Katastrophe für das Image der Stadt.

„Skeptiker, die schon immer behauptet haben, es würde mangels Geld nur eine Sparversion, ein „Gymnasium zweiter Klasse“ entwickelt werden, erhalten nun neue Nahrung“, so Biehl.
 


Werner Biehl
Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt

Quelle: GRÜNE | Wilhelmshaven


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