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GRUPPO|635 | hufenbachKranken-haus-Deal stinkt zum Himmel - Fusions-Fake in Wilhelmshaven auf Kosten der Steuerzahlerinnen: Was ist das eigentlich, so ´ne Fusion? ... irgendwie auch ´ne interessante Angelegenheit, in diesem Fall der Zusammenschlussversuch zweier Krankenhäuser ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Schonzeit für Wagner ist vorbei.
23|02|2013



Die zwei Gesichter ein und desselben Oberbürgermeisters.

Es gährt - nun auch im Rathaus von Wilhelmshaven.

Kurzer Rückblick: "Für die nächsten 8 Jahre gilt das Ziel, Oberbürgermeister aller Wilhelmshavener zu sein und zu zeigen „Wilhelmshaven geht besser“.
[Zitat: Oberbürgermeister Andreas Wagner | Neujahrsempfang 2012 | Quelle: wilhelmshaven.de]

Das sind doch tolle Worte, die von einem stammen sollten, der einem seine Freundschaft anbietet.

Hatten wir auch ´mal gedacht, bis zum Herbst 2012, genauer gesagt, dem "Bunten Herbst", einer Veranstaltung für Toleranz und Demokratie, zu der wir wegen "Gesichtskontrolle" mit unserem Beitrag "Ausgerenzt" nicht zugelassen wurden.

Heute morgen [22. Februar 2013] öffneten wir dann unseren Briefkasten und da lag ein Papier, dessen Zeilen so gar nicht nach Freundschaft aussahen. Anscheinend hat der Oberbürgermeister Andreas Wagner den Angestellten im Rathaus ganz einfach ´mal sein wahres Gesicht gezeigt.

Im Briefkastenfundstück der Woche heisst es weiter:
Zitat: "Personalrat kritisiert Rückgriff in Mottenkiste
Der Rückgriff in die "Mottenkiste" der Arbeitgeber durch die Instrumente Zeiterfassung und Pausenkürzungen ist nicht geeignet die Bereitschaft zu Veränderungen bei den Personalräten und Beschäftigten zu erhöhen.

Besonderes Geschmäckle hat hierbei die Diskussion um die sogenannte "Frühstücksbereitschaft". Hiermit wird die Arbeit der Beschäftigten unnötig diskreditiert. ... "

Im Moment wird ja der Haushalt heftigst diskutiert und Wagner überfrachtet die Ratsmandatsträgerinnen geradezu mit Zahlen und Fakten, so dass einem der Kopf schwillt und man schon einmal die Übersicht verliert.

Wir haben dann nochmals in den Papieren gestöbert, weil wir das so komisch fanden mit der "Frühstücksbereitschaft" - und siehe da, im Haushaltssicherungskonzept wurden wir dann fündig.

Im Dezernat II von Herrn Stoffers steht:
Zitat: "  ... 8. Neufassung Arbeitszeitmodelle
8.1 Optimierung Arbeitszeiterfassung
8.2 Wegfall bezahlte Frühstücksbereitschaft
8.3 Optimierung Öffnungszeiten ... "
[Quelle: Anlage 5.Haushaltssicherungskonzept - Anlage 2.pdf]


Wenigstens eine Personalratsvereinigung hat noch Rückgrad, das wünscht sich so manches kommunale Krankenhaus bestimmt auch.

Die Frühstücksbereitschaft ist eine Regelung, bei der die Angestellten auch während der Arbeitszeit ´mal einen Kaffee trinken gehen dürfen, damit sie das nicht an ihrem Arbeitsplatz tun müssen. Käme dann zufällig ein Bürger herein und würde das sehen, wäre das, als würden die Angestellten "den ganzen Tag Kaffee trinken" - jedenfalls könnte es so interpretiert werden. Das will Wagner nun durch ein Zeiterfassungssystem, z. B. durch eine Ausstempelung, ändern. Letztendlich würde dann jeder Arbeitnehmer etwas länger arbeiten, ginge er denn ´mal einen Kaffee trinken, sagen wir ´mal täglich etwa eine Viertelstunde länger.

Dadurch soll Geld gespart werden:
Zitat: " ...
2014: -250.000

2015: -350.000

2016: -350.000

2017: -350.000
[Quelle: Anlage 5.Haushaltssicherungskonzept - Anlage 2.pdf]

Keinem ist das anscheinend aufgefallen, aber dem Bodenpersonal höchstwahrscheinlich so aufgestossen, dass es in unserem Briefkasten landete.

Völlig schleierhaft ist auch, wie eine solche Rechnung zustande kommt. Auch echten Wirtschaftswissenschaftlern oder Betriebswirten wird es wohl ein Rätsel sein. Hauptsache zu sein scheint, dass irgendeine Summe im Haushaltssicherungskonzept steht, die ganz schnell überlesen wird, vielleicht auch von der Kommunalaufsicht.

Weiter steht im Papier aus unserem Briefkasten, dass "Die öffentlich angezettelte Diskussion um Arbeitszeitmodelle bei der Stadt nur unter dem Aspekt der Kosteneinsparung ist kontraproduktiv. ... und "Wir Personalräte vermissen eine rechtzeitige Einbeziehung in den Entscheidungsprozess."

Diese Nicht-Einbeziehung in Entscheidungsprozesse ist ein Lieblingsinstrument des neuen Oberbürgermeisters, was auch durch die schon oben beschriebene Überfrachtung mit Papier und Zahlenwerken passiert. Zuviele Akten wirken bei unaufgeklärten und ungeschulten Volksvertretern eher verwirrend, als erhellend. Dass das, was da drinsteht noch nicht einmal die verstehen, die es in die Finanzausschussitzung vom 11. Februar 2013 brachten, bewies Herr Heinemann von der CDU. Bei seinen Fragen war zunächst einmal Blätterrauschen angesagt und die Erklärungen mässig bis unbefriedigend.

Aber zurück zum Papier aus dem Briefkasten.

Der Personalrat weiss sich nämlich auch zu helfen - ist halt nicht so, wie beim Betriebsrat vom Reinhard-Nieter-Krankenhaus.

Zukünftig wird man wenigstens im Rathaus in den entsprechenden Verhandlungen darauf achten, dass nur intelligente und kreative Lösungen geschaffen werden, die auch die Gesundheit und Motivation der Beschäftigten fördern."

Hierzu gibt es auch schon ein paar Eckpunkte:

- Einführung von zusätzlich bezahlten Pausen aufgrund hoher Belastung durch Bildschirmtätigkeit

- Flächendeckender Ausbau von zusätzlichen Sozial-, Pausen-, und Kantinenräumen, die diesen Namen auch verdienen und für alle – auch die gewerblichen Beschäftigten – erreichber sind

- Ergonomische Ausstattung aller Arbeitsplätze!

- Gute und faire Arbeitszeitregelungen von Leistungs- und Verhaltenskontrolle

Viele haben ja gedacht, mensch, der hat vier Kinder, der ist größer als ich, der kann Rennrad fahren, allein zu Fuß über die Deichbrücke gehen, der lächelt immer so schön von den Wahlplakaten, der will doch nur spielen, der hat Wirtschaft studiert und kann schon "moin" sagen und wenn den auch noch die CDU empfiehlt, ausser Frau Biester [Am. d. Red.: auch von der CDU] und die SPD zu "Stimmvieh" der CDU gemacht werden kann, dann taugt der was.

Was wir erleben sieht eher wie das Gegenteil aus - es ähnelt einem Spiel, in dem sich jemand ein System mit Kontrollmechanismen aufbaut, ein System, in dem einer dem anderen nicht mehr vertrauen kann, in dem alles geregelt scheint und einer die Oberaufsicht führen kann, mit ausgedünnten Kontrollmechanismen, so als alleiniger Oberkontrolleur, der kneift, wenn es um echte Bekenntnisse geht, wie z. B. bei den Aufsichtsratsvergütungen [Anm. d. Red.: Aufsichtsratsvergütungen = Freiwillige Leistungen].

In der Wirtschaftsförderung war er der einzige von den Stimmberechtigten, der für eine Reduzierung stimmte. Im darauffolgenden Finanzsausschuss schwieg er jedes mal, Wenn dieses Thema auf die Tagesordnung gehoben wurde oder die Thematik in einem Wortbeitrag angesprochen wurde. Er selbst hat ja nur 33 Nebenjobs, neben seiner hauptamtlichen Tätigkeit.

Was hat dieser Oberbürger noch in seiner Antrittsrede gesagt:
"Für die nächsten 8 Jahre gilt das Ziel, Oberbürgermeister aller Wilhelmshavener zu sein und zu zeigen „Wilhelmshaven geht besser“.
[Zitat: Oberbürgermeister Andreas Wagner | Neujahrsempfang 2012 | Quelle: wilhelmshaven.de]

Geschenkt!


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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Kommentare

Ewald Eden | Wilhelmshaven
Für Wilhelmshavens Wohl würde besser Wagner gehen ... und zwar soweit die Füße tragen.



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