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Die technische Überlegenheit unserer Welt
05|04|2011



Die Bundesregierung sprach noch bis vor kurzem von völlig sicheren Atomkraftwerken und nun sucht man dringend richtigen Atommüll - einfach unauffindbar.

Schon wenige Stunden nach dem Erdbeben in Japan teilte uns die Politik mit, dass die Folgen nicht so schlimm seien.

Japan wäre nicht Haiti und hoch technisiert. Alles würde in den Griff zu bekommen sein. Noch Wochen nach dem Beben sind viele Japaner in den betroffenen Regionen von der Aussenwelt abgeschnitten. Die Versorgungslage ist extrem angespannt. Weiterhin sterben die Menschen an Schwäche und Krankheiten, die in der zivilisierten Welt kein Problem mehr darstellen sollten.

Auch als die Atomkatastrophe kam, wurde die hohe Entwicklung Japans hervorgehoben. Japan wäre nicht Russland. Tschernobyl könne sich in Fukushima nicht wiederholen. Tatsächlich wurden Zwangsarbeiter in das marode AKW geschickt und dem sicheren Tod geopfert. Die Strahlung nimmt täglich zu. Das angeblich so hoch technisierte Japan will das AKW nun mit einer Plastikplane abdecken, um die Strahlung einzudämmen. So sinnlose und verzweifelte Einfälle hatten nichtmal die Russen.

In Japan flimmern derzeit lustige Comics über den Bildschirm, in denen Kindern die Angst vor dem Strahlentod genommen werden soll. Das kleine Männchen “Nuclear Boy” hat Blähungen und bekommt nun “Sicherheitswindeln” an. Alles wäre halb so schlimm und die Kinder sollten bloß nicht an die Gruselgeschichten der Medien glauben. Volksverdummung auf Japanisch. Mit Mangas kann wohl jede Krise gemeistert werden.

Das keine Strahlung in Deutschland ankommen würde, war der Politik und Atomlobby vom ersten Tag an klar. Viel zu weit wäre der Weg von Japan nach Nordeuropa. Nur zu dumm, dass der Strahlung die Entfernung egal ist. Und so werden Lebensmittel abgetastet, Schiffe in deutschen Häfen auf Strahlenbelastung getestet und in unserer Luft wurden auch schon Spuren verseuchter Partikel gefunden.

Glaubt da etwa die Politik ihre eigenen Versprechen nicht mehr? Sollten uns unsere Atomexperten von CDU und FDP etwa belogen haben? Nicht grüne Fanatiker schüren hier die Angst, sondern Konzernbosse der Reedereien, die mit ihren Schiffen Tokio schon seit Tagen nicht mehr anlaufen, um die Besatzungen zu schützen.

Lebensmittel aus Fukushima sollen nicht mehr exportiert werden, da sie hoch kontaminiert sind. Doch was passiert regelmäßig, wenn Waren nicht in den Verkauf dürfen? Lebensmittelskandale in Westeuropa haben uns gelehrt, dass es immer einen Weg gibt, Geld zu machen. Und so ist es wohl auch hier nur eine Frage der Zeit, bis gewissenlose Geschäftemacher ihre Chance erkennen. Verstahlte Lebensmittel könnten in der Region Fukushima billig eingekauft werden. Dann werden sie schnell umetikettiert und kommen plötzlich aus Taiwan oder Korea. Der Weg auf unsere Tische ist dann nicht mehr weit, da Lebensmittel aus anderen asiatischen Ländern ja nicht kontrolliert werden.

Aber wir trauen ja weiter den Beteuerungen unserer Politik und Atomlobby. Auch wir sind ja hoch technisiert. Ich traue hierbei niemandem mehr! Wenn Japan und die gesamte Welt zuschauen, wie Menschen zwangsweise in den Strahlentod geschickt werden, wenn ganze Städte und Landstriche in Japan geopfert werden, dann stimmt da was nicht. Dazu passt sehr gut, dass der verantwortliche AKW-Betreiber TEPCO die zwei etwas weniger beschädigten Reaktorblöcke 5 und 6 in Fukushima nun wieder hochfahren möchte. Geld regiert die Welt!


Tim Sommer

Quelle:
www.timsommer.de

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