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Barrierefreiheit beginnt in den Köpfen
21|08|2010



Ratsherr Gerold Tholen referiere beim Ortsverband Nordwest der LINKEN in Wilhelmshaven.

Auf einem gut besuchten Mitgliedertreffen des Ortsverbandes Nord-West der Wilhelmshavener LINKEN referierte Ratsherr Gerold Tholen zu dem Thema „Barrierefreiheit beginnt in den Köpfen".

Ratsherr Tholen gehört dem Sprecherrat der Landesarbeitsgemeinschaft ‚Linke selbstbestimmte Behindertenpolitik’ an. Die LINKE fühle sich, so der Referent, den Zielen der UN-Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderungen verpflichtet.

Menschen mit Behinderungen dürften nicht ausschließlich auf ihre Behinderung reduziert werden. Unabhängig der Entstehung und Ursachen einer Behinderung seien Menschen mit Behinderungen in ihrer individuellen Einmaligkeit zu akzeptieren. Die LINKE stehe, so Ratsherr Tholen, für eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Lebensführung für Menschen mit Behinderungen. Es könne nicht sein, dass Menschen mit Behinderungen ständig Einschränkungen erfahren, etwa durch bauliche Barrieren im Wohnbereich und in öffentlichen Gebäuden. Auf den Stationen, wie Kindergärten, Schule, Ausbildung, Studium und schließlich berufliche Perspektiven erlebten sie Behinderung als Ursache für Ausgrenzung.

Notwendig sei aus Sicht der LINKEN eine Barrierefreiheit in öffentlichen und privaten Gebäuden und öffentlichen Flächen, wie auf den Straßen und in den Freizeiteinrichtungen. In öffentlichen Gebäuden müssten zudem Informationen auch über die Blindenschrift zu erfassen sein.

In diesem Zusammenhang sei nicht zu verstehen, so Tholen, dass das Grundschulzentrum an der Rheinstraße für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich ist. Besonders wichtig sei eine gemeinsame Beschulung von Menschen ohne und mit Behinderungen, um das von der UNO vorgegebene Recht auf Bildung und Erziehung umsetzen zu können. Unabdingbar für eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Lebensführung sei auch das Bereitstellen von genügend Arbeitsplätzen. In der Arbeit könne man sich verwirklichen und persönlich gesteckte Ziele erreichen. Arbeit – und hier nicht nur die Erwerbsarbeit – sei eine wichtige Möglichkeit, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erreichen.

Man müsse das Mitleid-Denken ablegen und sich für ein gleichberechtigtes Leben in der und für die Gesellschaft einsetzen.

In der sich anschließenden lebhaften Diskussion wurde deutlich, dass auch im Nordwesten Wilhelmshavens noch einiges im Sinne der Menschen mit Behinderungen getan werden muss. So gäbe es so gut wie keine behindertengerechten und barrierefreien Wohnungen. Auch der vermehrte Einsatz von Niederflurbussen würde die Situation insbesondere der Rollstuhlfahrer deutlich verbessern. Da Gehandicapte mehr Zeit beim Be- und Entsteigen der Busse benötigten, dürften, so die Anwesenden, die Fahrpläne zeitlich nicht zu kurz getaktet sein. In einem immer noch katastrophalen Zustand befänden sich Teile der Fedderwardergrodener Gehwege. Blinde Mitmenschen könnten sich aufgrund hochstehender Gehwegplatten kaum orientieren.

Quelle: DIE LINKE | Ortsverbandes Nord-West | Wilhelmshaven


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