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Wie eine leere Stadtkasse gefüllt wird …
09|08|2010



Das "Goldene Tor" am Südstrand von Wilhelmshaven - der Aderlass für alles Ungeklärte.

Dem Fremdenverkehr – dem Tourismus, als der weißen Industrie haben in der Vergangenheit fast alle Wilhelmshavener Kommunalregierungen die kalte Schulter gezeigt.

Entwicklungen, welche engagierte Bürger der Stadt in Gang gebracht hatten, wurden entweder bereits im Keime verhindert oder in einem späteren Stadium rücksichtslos „abgetrieben“.

Mehrheitlich waren die kommunalen Politiker den Uniformträgern der Marine untertan – oder wie es bald nach dem Ende des Nazispuks [war es nur ein Spuk?] geschehen, wandten sie sich der Petrochemischen Großindustrie zu und erlagen deren Verheißungen. Die „Erlegenen“, die jeweils im Rathaus residierten, haben davon offensichtlich auf vielerlei, oder eigentlich doch immer nur auf die gleiche Weise profitiert.

Sie häuften Posten auf Pöstchen auf Pöstchen – und jedes Pöstchen - und sei es noch so klein – war und ist angenehm bis hervorragend dotiert. Die Stadtregierungen mutierten zu einer Armee der Pöstchenjäger – die Stadtregierung wurde zu einem Wildwuchs der Ämterinhaber. Beim jetzigen OB sollen es allein über 40 sein.

Neben der Hinwendung zur schmutzigen Petro-Industrie hat man im Rathaus vor einigen Jahren aber noch eine andere Geldquelle entdeckt – den Abwasser-Tourismus. Damit war man dann wieder im Reiseverkehrsgeschäft gelandet. Nur dass es hier keine „weiße Industrie“ war, sondern eher eine ganz schmutzige – nämlich Fäkalien und alles was so an unappetitlichen und giftigen Sachen in allen Lebensbereichen anfällt, für andere Kommunen zu entsorgen. Soweit so gut – ein solches Geschäft ist ja an sich nicht ehrenrührig.

Clevere Stadtmanager, mag nun so mancher sich denken, weil so etwas ja Unsummen Geldes in die ständig leere Stadtkasse spült. Richtig. Und in diesem speziellen Fall noch mehr – denn anstatt sich auf das Mehr an Abwasser einzustellen und die Voraussetzungen für eine gesetzeskonforme Reinigung und Klärung zu schaffen, macht man es sich relativ einfach.

Wenn die vorhandene Klärwerkskapazität zur Bewältigung der Massen nicht ausreicht [und sie reicht bekanntermaßen schon nicht für die originäre Bevölkerung Wilhelmshavens aus], dann pumpt man die überschüssigen Mengen einfach durch den Fäkalienauslaß - das so genannte ‚Menzel’sche Tor -  im Banter Seedeich in die Jade. Auf diese Weise könnte man spielend auch noch die Abwässer weiterer Kommunen oder Landkreise der Region „entsorgen“: Schneller kann man doch nicht an Geld kommen.

Jeder Abfallentsorger in der Privatwirtschaft allerdings, der so handelt, der landet spätestens nach dem bekanntwerden seiner Geschäftspraktiken wegen krimineller Abfallbeseitigung oder Lagerung oder Verschiebung vor dem Kadi. Es ist an der Zeit, auch für die Staatsanwaltschaft für Wirtschaftskriminalität, sich die Wilhelmshavener Verfahrensweisen einmal daraufhin anzuschauen.


Ewald Eden

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