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Die Eisenbahn auf Gummireifen
17|11|2010



Im Streben nach einem Börsengang handelt die Bahn konsequent, bei der Fahrgastbeförderung oder dem Infrastrukturausbau wird es kritisch.

Das ist nicht vorstellbar?

So etwas gibt es nicht in der Welt? So etwas hat es in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts gewiß wohl gegeben – ein Fahrzeug mit Gummibereifung, das auf Strassen- und Gleisstrecken gleichermaßen gut einsetzbar war.

Ein Fahrzeugbau hier bei uns an der Küste, mit schlauen Köpfen in der Konstruktion und an den Zeichentischen, der hat ein solches Fahrzeug – einen Schienen- Strassenbus konstruiert, zur Serienreife entwickelt und dann auch gebaut. Zum Einsatz gekommen sind diese Omnibusse auch – und zwar bei der Bundesbahn, als die Bahn noch Bahn als Massenbeförderungsmittel und noch nicht Spielzeug für Manager in Wasserkopfbürotürmen, so wie sie es heute ist.

Als die Bahn noch Bahn war, da gab es noch ein dicht geknüpftes Netz von Schienenwegen, das Deutschland überzog. Es gab nur wenige Orte ohne Bahnhof oder ohne zumindest einen Haltepunkt für die Eisenbahn.

Den größten Teil dieser flächendeckenden Infrastruktur gibt es nicht mehr. Sie wurde auf Weisung der ‚Bahngewaltigen’ abgerissen und plattgemacht – nachdem man die bis dahin meist vorbildlichen Anlagen systematisch verkommen ließ. Wobei sich ein gewisser Hartmut Mehdorn als der größte, brutalste und nachhaltigste Zerstörer des hoheitlichen Eisenbahnwesens hervorgetan hat.

Ziel dieser Vorgehensweise war die nachhaltige Verlagerung der Fracht- und Personenbeförderungskapazitäten der Bahn auf die Strasse. Der Einfluß der Fahrzeugindustrie und der petrochemischen Konzerne hat dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt. Die Gier der Kapitaleigner dieser Wirtschaftszweige hatte gewonnen.

Es wurde ein bestehendes und umweltfreundliches Schienennetz leichtfertig gegen ein Mehr an Kraftfahrzeugen und naturzerstörenden Strassen eingetauscht. Deutschland war zu Brumm-brumm geworden.

Nun setzt die sogenannte Führungselite der Deutschen Bahn noch einen obendrauf.

Anstatt dafür Sorge zu tragen, dass die Züge sicher und benutzerfreundlich sind, dass bei den Bediensteten Kundenfreundlichkeit obenan steht und die Fahrpreise für alle Bevölkerungsschichten bezahlbar bleiben – anstatt Deutschland die Eisenbahn zu sichern greifen die Macher wiederum zur Kettensäge um an dem Ast zu sägen, auf dem der Rest der Deutschen Bahn sitzt.

Neue Fern-Omnibus-Linien wollen sie einrichten – es sollen in Zukunft noch mehr Omnibusse als bisher schon auf den Strassen herumkreuzen und sie verstopfen – noch mehr Dieselabgase aus noch mehr Antriebsaggregaten sollen die Luft verpesten.

Die Fahrt mit der geplanten Linie von Hamburg nach Köln soll zum Beispiel 20 % billiger sein, als mit dem Zug unter Berücksichtigung der 50% Preisermäßigung für Bahncard 50 Inhaber. Die Omnibusfahrt mit einem Fernbus der Bahn wäre quasi um gut sechzig Prozent günstiger als ein Normalfahrschein für die gleiche Strecke mit dem schienengebundenen Zug.

Welch ein Irrsin – oder schlimme Absicht?

Ich frage mich nun, ob die Deutsche Bahn unfähige Hohlköpfe in ihren obersten Reihen sitzen hat – oder ob die Vorständler der Bahn nicht vielleicht schon mit halbem Hintern in den Vorstandsetagen irgendwelcher Strassenbaukonzerne oder Großherstellern von Lastwagen und Omnibussen sitzen und dort Prämien oder Boni für das kassieren, was sie bei der Deutschen Bahn zerstören.

Ewald Eden

...und hier noch die Ursprungsversion:

De Iiserboahn up Gummireifens …
 
Dat köänt ji jo nich vöörstell’n? Sowat givt dat nich in de Welt? Sowat hett dat in de füfftiger Joahren van dat vöörige Joahrhunnerd wiers woll gääven – een Foahrtüüchs mit Gummireifens, up de Stroaten un up Iiserboahngleisen gliekerd good intosetten.

Een Bedrijf hier bi us an de Küst, mit schlaue Koppen in de Konstrukschon un an de Teekendischen, de hett sowat boot. Un foahren sünd de Deerten ok – un dat sogoar bi de Düütsche Boahn, as de Boahn noch Boahn wee un keen Mänätscher Speeltüüchs, so as see dat vandoach is. As de Boahn noch Boahn wee, dor geev dat ok een häntiged Nett van Gleisen dat sükk över dat heele Düütschland hentrukk. Dat geev hoast keen Dörp un keen Kuntrei oahn Boahnhoff ov tominnst een Hollstop föör de Toch.

De gröttste Deel van disse “ländliche Infrastruktur“ givt dat nich mehr. Ovräten un plattmoakt hett de Boahn de Anloagen, noadem man see verkoamen loaten hett, wiel man de Kapazitäten föör Fracht un Minschen up Gleisen lichtfaardich intuuscht hett tägen een Mehr an Kraftwoagens un Stroaten, de dat Land dörschnieden un Natur körtmoaken. De grooten Autoschooster un de Petro Gierlappens harn wunnen. Düütschland wur Brumm-brumm.
Nu sett de Düütsch Boahn achternrüm oaber allwär een boabenup. 

Anstatt man bi de Boahn allens deit, üm de Tööch säker un dat Iiserboahnfoahren betoalboar to moaken, gript man allwär noa een Trekksoach üm de Gleisenverkeer denn Oost avtosoagen up de he sitt.

Wietwäch-Onibussen-Linin  willt see inrichten – noch mehr Onibussen as nu all föör de Boahn up de Stroaten rümkrüdeln, willt see insetten. De Foahrt up de Strekk van Hambörch noa dat rheinsche Kölsch  schall denn mit de Iiserboahn up Gummireifens noch üm twintich Perzent leeger weesen as de Pries föör de Foahrt över de Gleisen mit de Boahnkoart 50 – un dat is joa ok all de halvige Höächt van de Pries föör de normoale Foahrschien föör de Strekk.

Ikk froach mi nu, wat de Düütsch Boahn blods föör Ballkoppen in de büppersten Riegen sitten hett, de sükk sowat utdenken – ov hukeln de Vöörstandsmänätscher van d’ Boahn mit een Morsbakk villicht all in de Vöörstand ov Upsichtsroat van irgendeen Stroatenbooünnernäämen ov Frachtwoagen un Onibuswaark, van dor see Perzenten ov Boni kriecht föör dat wat see bi de Boahn in Dutten hauen?

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