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Zukunft des Abenteuerspielplatzes in Gefahr
05|02|2010



Wo werden unsere Kinder in Zukunft ihre Agressionen abbauen, wenn man ihnen ihre Spielplätze mitsamt Betreuung wegkürzt?

Besorgter Leserbrief an alle Ratsmitglieder zur Situation des Abenteuerspielplatzes mit einer Antwort der BASU

An alle Ratsmitglieder:

Wir Eltern haben mit Freude die Aussage [WZ vom 18.01.2010] zur Kenntnis genommen, die da sagt, dass der Abenteuerspielplatz [ASP] auf jeden Fall erhalten bleiben soll.

Das alleine beruhigt uns aber noch nicht. Wir möchten wissen, wie wird der ASP weiter geführt, wenn die jetzigen Mitarbeiter im September 2010 in den Ruhestand gehen.
Unsere Forderung an die Politiker und die Stadtverwaltung ist, dass der ASP weiterhin pädagogisch betreut wird.

Pädagogische Betreuung ist unter anderem "soziales Übungsfeld" d.h. Kinder sollen zwar sich selbst überlassen werden, aber nicht allein gelassen sein. Sie brauchen feste, langfristige vorhandene Bezugspersonen, die ihnen bei ihren Sozialisationsprozessen aufgrund ihrer Erfahrungen und Ausbildung helfen können, neue ungewohnte Erfahrungen zu machen und Alternativen zu entwickeln.

Die pädagogische Arbeit auf dem ASP gestaltet sich für die Kinder unter anderem folgendermaßen:
- sich in einem geschützten Raum aufhalten
- soziales Umgehen miteinander vermittelt bekommen
- eigenverantwortliches Handeln üben
- Konfliktfähigkeit lernen
- Aggressionen abbauen
- Umgang mit Tieren und der Natur
- sich Bewegungsräume, Freiräume und Betätigungsfelder schaffen
- und noch vieles mehr

Zu dem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass in sämtlichen Ferien der ASP geöffnet ist.
In den Ferien wird ein besonderes Ferienprogramm angeboten, dass die Mitarbeiter mit dem Kinderrat gemeinsam erarbeiten.

Des weiterem weisen wir auf die § 1 und § 11 Sozialgesetzbuch [SGB] - Achtes Buch [VIII] - Kinder- und Jugendhilfe hin.

Wir hoffen auf eine baldige Antwort
Mit freundlichen Grüßen
D. Futterlieb

....und die Antwort der BASU:

Sehr geehrter Herr Futterlieb,
wir haben Ihr Schreiben vom 28.01.2010 erhalten.

Zu einer Schließung des ASP wird es nicht kommen!
Wir werden dem Sparvorschlag der Verwaltung auf keinen Fall zustimmen.

Sicher haben Sie, wie auch ich, mit Verwunderung aus der Presse [WZ] entnehmen können, dass die BASU plant die Aufgaben des ASP von der BeKa [Störtebekerpark] übernehmen zu lassen.

DAS WAR EINE ABSICHTLICHE FALSCHDARSTELLUNG AUS DER SPD.

Mit dieser Meldung wollten die SPD-Vertreter Holger Barkowsky, Christine Will und Wilfried Adam Frau Ober-Bloibaum [aus der SPD ausgetreten und jetzt in der Gruppe BASU/Ober-Bloibaum/Tholen] lediglich denunzieren.
   
Natürlich können die Ratsmitglieder aus unserer Sicht nicht einfach die geplante Einsparung beim ASP ablehnen, ohne sich auch Gedanken darüber zu machen, wie der Erhalt des ASP langfristig gesichert werden kann. Und nur durch eine langfristige Sicherung dieser Einrichtung kann verhindert werden, dass der ASP von der Verwaltung jedes Jahr aufs Neue in Frage gestellt wird.

Sicherlich hoffen Verwaltung und auch viele Ratsmitglieder, dass sich auf Grund der angedrohten Schließung private Initiativen gründen, die den ASP dann weiter betreiben.

Damit würde man sich dann, wie schon bei vielen anderen Einrichtungen, aus der Verantwortung stehlen können.

Das kann und darf nicht der Weg sein. Der ASP muss auch in Zukunft eine Aufgabe der Stadt bleiben.

Das sich rund um den ASP immer wieder engagierte Bürger finden, die die Arbeit tatkräftig unterstützen ist mehr als lobenswert. Dabei sollten solche ehrenamtlichen Förderer sich aber derart einbringen, dass sie durch ihre Arbeit das von der Stadt voll finanzierte Angebot hinaus ergänzen.

Die nächsten Wochen werden nun zeigen müssen, ob die Politik dazu bereit ist für den ASP eine sichere Zukunft sicher zu stellen. Aus vielen Gesprächen mit Ratsmitgliedern entnehme ich eine große Mehrheit für die Ablehnung der Schließung des ASP.

Wir würden gern dafür sorgen, dass zwei qualifizierte Mitarbeiter mit Festanstellung eingestellt werden. Diese Entscheidung fällt bekanntlich am 24.02.2010 im Rat der Stadt.

Ob ein solcher Beschuss aber nun tatsächlich eine Mehrheit finden wird, ist aus unserer Sicht nicht sicher, da sich die andren Parteien dazu bisher nicht geäußert haben.

Am 24. Februar nur politisch den Erhalt des ASP zu beschließen, aber das nötige Personal nicht gleichzeitig zur Verfügung zu stellen, würde bedeuten, dass der ASP dann zwar noch vorhanden ist, aber die Tore trotzdem geschlossen bleiben.

Ohne irgendeinem Ratsvertreter, einer Partei, oder der Veraltung etwas unterstellen zu wollen, könnten einige tatsächlich genau dieses Ziel verfolgen.

Wir werden ganz sicher alles Nötige tun, um klare politische Verhältnisse auch zur Personalfrage zu schaffen.

Aber genau hier sind auch die Bürger gefordert:
Die Politik scheut bekanntlich nichts mehr als die Öffentlichkeit!

Von daher würden Leserbriefe zum ASP ganz sicher ihre Wirkung nicht verfehlen. Deutlich sollte hierbei die Politik aufgefordert werden sich klar nicht nur zum Erhalt des ASP, sondern auch zur Personalfrage beim ASP zu bekennen.

Wir haben in den letzten Wochen immer wieder darum gebeten, dass solche Leserbriefe geschrieben werden, leider bisher ohne entsprechende Reaktion.

Vielleicht haben Sie mehr Überzeugungskraft.

Solche Leserbriefe können dann auch gern an uns weiter geleitet werden, damit diese dann ganz sicher auch auf dem Bürgerportal Wilhelmshaven http://www.buerger-whv.de abgedruckt werden.

Mit freundlichen Grüßen



Joachim Tjaden
Gruppensprecher BASU/Ober-Bloibaum/Tholen

Links:
05|10|09 SPD WHV: Nein danke!


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