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Medien vergraulen JetPortCity
21|10|2013



Der Provinzflughafen Mariensiel soll mit Gebrauchtflugzeugen bestückt Weltruhm erlangen, wenn es nach den Aussagen der PolitikerInnen ginge.

Seit Jahrzehnten war die Wilhelmshavener Zeitung [WZ] stets auf der Seite jener Unternehmen, die hier im Wilhelmshavener Raum anzusiedeln bereit waren.

Und jetzt das: JetPortCity will nie mehr mit den Bürgerinnen und Bürgern sprechen. Das geht bereits aus der WZ-Schlagzeile vom 18. Oktober 2013 hervor: >JetPortCity lehnt Gespräch mit den Bürgern ab< und das Wilhelmshavener Bürgerportal berichtete am 08. Oktober 2013 unter der Überschrift >Vorstellungsgespräch in Sande vergeigt<. 

Die betreffenden Berichte sind eine Katastrophe für die gesamte Region. Der umtriebige Sander Bürgermeister Josef Wesselmann habe inzwischen erklärt, insoweit nicht mehr vermittelnd tätig zu werden.

Überdies behauptet eine inzwischen gegründete Interessengemeinschaft Mariensiel, die Mehrheit der Mariensieler Bürger freue sich nicht auf diesen überheblichen, vermeintlichen Neunachbarn JetPortCity ... die Wogen schäumen also ...
 
Wie kam es dazu? Am 15. Oktober.2013 veröffentlichte die WZ im Kontext zu JetPortCity einen Leserbrief mit der Überschrift >Schwachsinn< ...

Wer sich den Leserbrief durchgelesen hatte, konnte vielleicht erahnen, wie sehr der Leserbrief dem Ansehen des Großprojekts JetPortCity schaden würde, was dann ja auch geschah.

 
Da bemühen sich der Wilhelmshavener Oberbürgermeister Andreas Wagner und der friesländische Landrat Sven Ambrosy um jeden einzelnen Arbeitsplatz, der hier geschaffen werden soll und ein leserbriefschreibender Miesmacher hetzt dagegen. Und das ausgerechnet in der altehrwürdigen WZ – ist die Redaktion denn nicht mehr in der Form wie früher?

Wo bitte bleibt auch die journalistische Fairness des Bürgerportals gegenüber JetPortCity?

Und Radio Jade ließ am 19. September 2013 verlauten: „ ... JetPortCity. Das hört sich irgendwie nach Großstadt an, nach Reichtum und weiter Welt. Aber von wegen ...“. Wenn das nicht reinste Negativberichterstattung ist, was sonst?

Die Oldenburger Nordwest-Zeitung musste sich dann natürlich auch noch gegen JetPortCity auslassen ...

Handelt es sich etwa um eine konzertierte Pressekampagne?

Zurück zum WZ-Leserbrief vom 15. Oktober 2013: Der Verfasser wies zudem auf einen Vorschlag eines anderen Lesers hin, wieso Verantwortlichen und Politikern nicht einfiele, den ehemaligen Militärflugplatz Upjever für JetPortCity bereitzustellen.
Zugegeben: Der Mariensieler Flugplatz ist für 276 Jets und Helicopter viel zu klein. Letztlich aber wird doch ganz klar und in unverantwortlicher Weise ein potenzieller Arbeitgeber von vornherein vergrault, statt ihm zum Beispiel den Container-Leerstands-Port schmackhaft zu machen. In circa einem Jahr werden Containerfrachter ohnehin überwiegend den dann fertiggestellten niederländischen Containerhafen Maasvlakte 2 anlaufen. Dagegen dürfte der JadeWeserPort auf den Seekarten, als Winzling, einer Mikrobe gleich, kaum zu entdecken sein.

Noch am 17.09.2013 titelte die WZ: >Mariensiel wird JetPortCity<.

Die genialste Schlagzeile, welche die WZ je kreiert hatte - So klar, so präzise und eines sich hier in der Region ansiedelnden neuen Arbeitgebers absolut würdig. Und vor allem: Welch eine Aufwertung für Mariensiel ... und die übrigen Siele?


Ohne hier ins Detail zu gehen, aber das war Inhausersiel, dem Heppenser und dem Banter Siel nie vergönnt, die wurden entweder plattgemacht oder den Möwen zum alltäglichen Festtagsfraß in die Nordseefluten gepumpt ... 

Und dann macht die WZ nicht nur mit dem Leserbrief vom 15.10.2013 sondern auch mit zuvor veröffentlichten Leserkommentaren - das ist chronologisch belegbar - das ganze schöne Mariensieler Ansiedlungsprojekt mies mit dem Ergebnis, dass JetPortCity sehr verständlicherweise die Schnauze voll hat und Gespräche ablehnt.

Am 01.06.2013 posaunte die WZ, >Wilhelmshaven hat weniger als 77.000 Bürger<.
Ja, wie soll es denn Bevölkerungszuwachs geben, wenn hier in Mariensiel JetPortCity-Maschinen nicht landen dürfen, um z.B. Neubürger herzukarren? 


Na .. erinnern Sie sich auch noch an die Neubürgeragentur in der Nordseepassage?

Bereits der vormalige Oberbürgermeister Herr Eberhard Menzel war schon so bemüht, Neubürger mit dem Pilotprojekt seiner in 2006 neugeschaffenen Neubürgeragentur anzulocken. Die Agentur schuf für ihre Inbetriebnahme zwar immerhin zwei Arbeitsplätze. Jedoch führte die aufgrund der klammen wirtschaftlichen Haushaltslage der Stadt Wilhelmshaven bedingte personelle chronische Unterbesetzung im Zusammenhang mit dem enormen Zulauf von Neubürgern dazu, dass der Ansturm nicht bewältigt werden konnte und die Agentur im Jahr 2007 deshalb wieder geschlossen werden musste ... aber Flugzeuge?

Ja, Flugzeuge, die hätte auch das Bodenpersonal des Allmächtigen, nämlich der Heilige Stuhl im Vatikan gern und müsste nicht immer in den Maschinen des weltlichen Fußvolkes zweiter Klasse mitfliegen. Über den Wolken, genau wie der Liederbarde Reinhard Mey einst die Startbahn Null Drei des Mariensieler Flugplatzes 1974 bei Wind Nord-Ost besang, also dort, wo jener seine Fluglizenz 1973 erhielt, so würde der heutige Heilige Vater Franziskus mit seiner VatiJetLine aus dem JetPortCity-Flugzeugfundus allem Irdischen entsagen und jedesmal himmlisch abheben. Welch glänzendes Geschäftsmodell könnten die Stadt Wilhelmshaven und der Landkreis Friesland mit dem Vatikanstaat basteln, wenn sie nur wollten ... allein, es fehlt ihnen an kreativen Ideen ...    

Jener gigantische JetPortCity-Maschinen-Fundus würde auch dem Nordfrost-Inhaber Horst Bartels auf dem Gelände des Jade WeserPorts sehr vermutlich gefallen. Containerfrachter waren gestern, morgen transportiert Bartels seine Tiefkühlkost mit Jets oder Helikoptern.

Und falls die Länge des JadeWeserPorts als Start- und Landebahn für JetPortCity-Maschinen nicht ausreichen sein sollte, könnte die Maersk-Line ihre Frachter nicht zu JetPortCity-Flugzeugträgern umrüsten?
Käme halt auf den Bedarf an ... 

Wie auch immer: Es wird Zeit, dass die kritischen, gegen neue Projekte gerichteten Medienberichte und Leserkommentare, welche die Bevölkerung nur verunsichern und zur Renitenz führen, umgehend gestoppt werden, denn kontraproduktive Miesmacherei können wir in Wilhelmshaven und Umgebung nicht gebrauchen ...   

Noch ein Wort zu dem von der BASU erwähnten Strohhalm, der seitens der JadeWeserAirport GmbH bzgl. der Ansiedlung von JetPortCity ergriffen und umklammert würde:
Auch mit einem Strohhalm ließen sich durchaus buntschillernde Seifenblasen erzeugen, man muss nur wollen, einmal kräftig durchpusten und den JadeWeserPort in JadeJetPort umtaufen ... geht doch ...
So heben wir ab überm Milliardengrab ...

Also immer schön positiv denken ... das lenkt nämlich von den minimalen Herstellungskosten des JadeWeserPorts ab und ist auch angemessen, um dem neuen Unternehmen JetPortCity einen opulenten nachbarschaftlichen Firmensitz direkt neben dem dort bereits etablierten Nordfrost Seaport Terminal des rührigen Geschäftsmannes Horst Bartels zur Residenz zu gereichen.

Überhaupt sollte nicht nur allen Unternehmen, sondern allen Menschen Reichtum zuteil werden unter dem Motto: Reichtum für alle !!!

Dann fiele es auch nicht mehr auf, wenn ein Bischof sich ein ihm angemessenes und kleines aber feines, bescheidenes klerikales Refugium mit gediegenem Ambiente schaffte, denn all die jetzigen Neider gäbe es nicht mehr. Es ist nämlich nichts als reiner Neid, einem verdienten Kirchenmann so etwas nicht zu gönnen ... das ist unanständig und auch insoweit sind nur die Medien schuld.  

So bräuchte auch ein Pontifex Franziskus nicht mehr völlig verarmt mit einem alten klapprigen Renault im Vatikan um den äußerst bescheiden rein zweckmäßig gebauten und ausgestatteten Petersdom herumgurken, er führe dann zum Beispiel einen standesgemäßen Maibach.

Also: JadeJetPort für alle, Reichtum für alle, Maibach für alle ...

Aber gab es nicht eine andere, fast schon vergessene Zeit? Waren wir nicht bereits ohne den JadeWeserPort reich? Viel reicher nämlich, indem wir einen Voslapper Seedeich nebst Sandstrand für alle Bürgerinnen und Bürger kostenfrei nutzen konnten? Wo Kinder unbeschwert im Sand toben, spielen und lachen durften und im Herbstwind auf dem Deich die selbstgebauten Drachen steigen ließen?

Was ist es, das Politiker antreibt, die grenzenlose Gier nach immer mehr Profit mit den Lügen der Schaffung [Tausender] Arbeitsplätze zu befeuern, ohne dafür jemals Rechenschaft ablegen zu müssen?


Am Rathaus scheint es, als sei die Zeit der Wilhelmshavener Politprominenz abgelaufen.

Vielleicht ist die ihrer Stunden- und Minutenzeiger jüngst beraubte Rathausturmuhr als ein für jeden sichtbares Menetekel so zu deuten, dass nicht nur für Baudenkmäler, sondern auch für Politiker, die sich mit Prestigeprojekten liebendgern Denkmäler setzen wollen, die Zeit abläuft?

Vielleicht sollte sich der Wilhelmshavener Oberbürgermeister Andreas Wagner zusammen mit seinem Amtsvorgänger Eberhard Menzel die Rathausturmuhr mal genauer anschauen?



Hans-Günter Osterkamp




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