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Wenn einmal eine Laube brennt ...
15|08|2016



Der Frieden am Banter See ist bei weitem nicht wiederhergestellt.

... dann steht gleich der Banter See in Flammen und der Aktionismus ist nicht mehr weit.

Ja nee is klar, wenn es brennt, kommt die Feuerwehr, auch am Banter See. Auch klar ist, jedenfalls in "Boomhaven", dass, wenn Gefahr im Verzug ist, Restriktionen her müssen, die die Politiker in "weiser Voraussicht und mühevoller Kleinarbeit zusammensetzen", um die Freizeitgärtner und Vereine von einem selbst erarbeiteten Stück Kultur vertreiben zu können um Platz zu schaffen für merwürdige Immobilieninvestitionspläne zur Rettung des Wilhelmshavener Haushaltes oder was einem noch so einfällt.

Der Rechtsstreit am Banter See, so wie wir es in Erinnerung haben, ging doch erst los, als sich zwei Laubenbesitzer in die Haare kriegten. Die Politik nahm dieses Motiv dann liebevoll auf, um für alle Frieden zu schaffen und um gleich einen Rundwanderweg direkt am Wasser durchsetzen zu können – wenn schon, denn schon!

So ganz genau ist die damalige Gemengelage nicht mehr nachvollziehbar, dennoch gab es Aufruhr und Streit zwischen politischen "Instanzen" und ca 5.000 potenziellen Wählern.

Sogar der Vorstand des Vereins "kochte" und die Stimmung gleich mit.

Es kam für Wilhelmshavener Verhältnisse zu "Massenaufläufen" und insgesamt 3 Demonstrationen, die zeigten, dass die Art von politischer Willkür, die sich aus einem nachbarlichen Streit zweier Laubenbesitzer entwickelte, alles andere nur keine Nächstenliebe hervorrief.

Sogar im Lokalen Heimatblatt wurde stigmatisiert und versucht, die aufrührerischen Freizeitgärtner als "nicht demokratietauglich" hinzustellen. So darf eine demonstrierende Meute keinen Sarg mieten, um den Oberbürgermeister zu Grabe zu tragen, was andernsort im Rahmen der freien Meinungsäußerung wohl als üblich angesehen werden darf – Wilhelmshaven ist da halt anners und das soll anscheinend auch so bleiben.

Kommunalpolitiker lassen sich in Wilhelmshaven in der Regel nicht durch die Öffentlichkeit beeindrucken und beschlossen die Pächter in sogenannte Einzelverträge zu zwingen, die es der Stadt ermöglicht hätten, sämtlich Restriktionen, die sich aus einer Neuordnung ergeben hätten, in eine rechtlichen Grundlage zementieren zu können.

Jetzt gibt es diese rechtliche Grundlage, d. h. die Pächter können binnen eines Jahres aus ihren Lauben "entfernt" werden, sollten sich Planstrukturen entwickeln, die es erfordern, Bebauungsland generieren oder den ins Spiel gebrachten Rundwanderweg direkt am Wasser durchsetzen zu wollen. Der Vorstand des Freizeit und Gartenvereins hat diesem neue Vertrag zugestimmt – ob das so gut war, darüber lässt sich trefflich streiten.

Die Brandschutzverordnung ist nach unseren Recherchen das wirklich einzige Mittel, womit man die Pächter auch zukünftig "ärgen" kann, d. h. wenn es denn darum ginge politische Beschlüsse durchsetzen zu wollen.

Die Politiprominenz versuchte dann noch restriktiv nachzulegen und behauptete, "der Banter See sei tot". Diese steile These lässt sich allein schon durch den Einsatz einiger Taucher, ausgerüstet mit hochauflösenden "GoPros", aber auch durch die Befragung der Mitglieder des Anglervereins komplett wiederlegen.

Dass der noch amtierende Fraktionsvorsitzende der CDU, Stefan Hellwig, die Brandschutzverordnung nach einem Brand einer Laube jetzt als 7. Weltwunder multimedial unters Volk streut, zeigt, dass er aus der Vergangenheit nichts gelernt hat, was die Beruhigung von Wählerpotential angeht. Der Keil, den die Politik mit der Brandschutzverordnung in die Öffentlichkeit brachte, um die Kluft zwischen Bürgern und Politprominenz weiter zu vertiefen, soll anscheinend noch tiefer ins Gedächnis der Betroffenen getrieben werden.

Dieser Aktionismus belegt, dass sich auch nach der kommenden Kommunalwahl in den Köpfen der stadtbekannten führenden Politinstanzen wenig bis gar nichts ändern wird.

In diesem Zusammenhang, also dem Brand einer Laube, sollte man sich unbedingt auch ´mal vor Augen führen, wie oft in den letzten Jahrzehnten eine Laube komplett abgebrannt ist und den Vergleich nicht scheuen, wie oft es im gleichen Zeitraum in der ganzen Stadt so gebrannt hat.

Was macht Herr Hellwig, wenn ´mal eine Gasflasche hochgeht, die auf jedem Campingplatz zum Standard von Wohnmobilen und -wagen gehört?

Es ist auch schwer vorstellbar, das Hellwigs Brandschutzverordnung solch einen Vorfall überhaupt verhindern kann.

Vielleicht kommt ja bald der nächste "Vorstoß" und der Fraktionsvorsitzende der CDU wird demnächst dem Rat vorschlagen, den Betrieb von Gasflaschen in Freizeitgärten zu untersagen.

Wir wollen ´mal nicht hoffen, dass sich eine solche Explosion auf dem Gelände am Banter See ereignet. Wir möchen nur ausdrücken, dass gerade die örtlichen Politinstanzen nicht mit Entscheidungen glänzen, die die Stadt signifikant voranbringen, dass aber multimadialer Populismus dazu geiegnet ist, den Eindruck zu erwecken, es wäre so.

Hellwig scheint in diesem Zusammenhang nie verlegen, sich von einem Fettnäpfchen zum nächsten zu retten, was auch schon die Äußerung in lokalen Leitmedium belegte, "der Banter See sei tot".

Man fragt sich insgeheim, was diese Couleur von Politikern der Stadt zukünftig noch Gutes tun werden!

Es wird Zeit, dass sich die Bürger Wilhelmshavens wieder auf sich selbst besinnen, ihre eigenen Stärken erkennen und sich von dieser Art politischer Willkür komplett emanzipieren.

Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
GRUPPO635 | definitif

Kommentare

Friedhelm Herpel | via facebook
Da ich keine 50 Meter Luftlinie von der abgebrannten Laube Minen Garten habe, kann ich reinen Gewissens sagen das dort keine Gasflasche Explodiert ist. Hätte den Knall dann wohl gehört. Also es wurde wohl mehr dramatisiert. Es ist eine Gartenlaube abgebrannt, die nicht bewohnt war. Ob zur Zeit ein Feuerteufel in Wilhelmshaven unterwegs ist wird die Polizei wohl klären, denn ein oder zwei Tage vorher brannte der Papiercontainer am NP Markt an der Deichbrücke.

Peter Freudenberg | via facebook
Es ist politisch gut zu gebrauchen. Vor allem für die Partei, die sich argumentativ nicht mehr einbringen kann, weil sie fünf Jahre in verantwortungsvoller Position nichts auf die Reihe bekam. Gut, dass Dir und anderen Leuten nichts passiert ist, Friedhelm. Das ist viel wichtiger als die Brandursache.


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