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Bild: Ludger Abeln
   

Wo sind die Starkregenspeicher?
06|07|2009



Speicherbecken, wie hier im Brommygrün, baut die Stadt, obwol sie weiß, das diese in 3 - 15 Minuten vollaufen. Ihr Nutzen verpufft so binnen Minuten, auch wegen des Klimawandels, bei dem es heftiger regnet. Die Maßnahmen zum Nutzen der Bürger entpuppen sich so zum innerstädtischen Konjunkturprogramm für die Bauwirtschaft.

Am 9.5.09 wurde die diesjährige Badesaison am Südstrand schwungvoll eröffnet. Am 16.5.09 ‚entlastete’ man die städtische Kanalisation um 16.650 Kubikmeter fäkalienhaltigen Mischwassers. Lt. Dokumentation der WEB gab es an diesem Tag keinen Niederschlag.

Am 20.5.09 waren es „nur“ 750 Kubikmeter, auch hier gemäß Dokumentation kein Niederschlag. Am 26.5.09 kam es knüppeldick: Um 45.425 Kubikmeter wurde die Kanalisation über 3 Stunden [07.20 h bis 10.20 h] entlastet. Die Niederschlagsmenge lag bei 17.9 mm. Am 8.6.09 waren es 13.725 m³ [Niederschlag: 1.1 mm], am 11.6.09 129.400 m³ [Niederschlag 34,3 mm], am 21.6.09 3.000 m³ [Niederschlag 2 mm][Werte immer bezogen auf WEB-Dokumentation im Internet].

Am 26.5. wurden die Badenden bei Beginn der Badezeit [12:06 Uhr] nicht gewarnt, obwohl die Einleitung der Riesenmenge von 45.425 m³ erst eindreiviertel Stunden zurücklag. Zu Beginn der Badezeit wurde nicht kontrolliert, welche Badestellen noch mit welchen Bakterienkonzentrationen kontaminiert waren. Erst zwischen 14 und 14:30 Uhr wurde die übliche einzige Uferprobe entnommen. Vom Ergebnis [504 koloniebildende Einheiten (KBE) E. coli, 90 KBE intestinale Enterokokken] wurde die Aussage abgeleitet, dass für den gesamten Zeitraum und für das gesamte, vom Fliegerdeich bis zum Aquarium sich erstreckende Badegebiet keine unmittelbaren Gesundheitsgefahren bestanden hätten!

Am 11.6.09 wurden Fotos von der Entlastung gegen 13 Uhr, also ca. 3 Stunden vor Hochwasser, gemacht. Wie lange insgesamt in die Jade gepumpt wurde, entzieht sich unserer Kenntnis. Aber es ist anzunehmen, dass die Entlastung einer solchen Menge [129.400 m³] mehrstündig erfolgte.

Das Abwasser floss wohl zunächst nach Westen, bevor es ab ca. 16 Uhr vom kenternden Tidestrom in Richtung Badegebiet transportiert wurde. Die Badezeit an diesem Tag [3 h vor bis 3 h nach Hochwasser] dauerte bis ca. 19 Uhr. Allerdings muss wohl berücksichtigt werden, dass der Aufsichtsposten am Südstrand, in dessen Hand auch die optische Warnung der Badegäste liegt [siehe rote Fahne] um 18 Uhr schließt. Ob überhaupt gewarnt wurde, entzieht sich unserer Kenntnis.

Am 21.6.09 wurde die Einleitung wiederum gegen 13 Uhr fotografiert [Bilder im Internet-Bürgerportal]. Von einem Starkregen konnte angesichts der dokumentierten Niederschlagsmenge wohl nicht gesprochen werden. Das Hochwasser lag an diesem Tag um 12.11 Uhr. Wir wurden informiert, dass es an diesem Tag wiederum keine Warnung der Badenden gab.


Bild: Einleitung am 25. Juni 2009 | vergrössern

Am 25.6.09 gab es gemäß WEB-Dokumentation keine Einleitung. Ein aufmerksamer Bürger hielt aber mit seinem Handy-Fotoapparat fest, wie sich am Vormittag gegen 11 Uhr aus dem ‚Goldenen Tor’ [Banter Siel] ein tiefschwarzer, stinkender und Toilettenpapier mitwirbelnder turbulenter Strom in den Jadebusen ergoss [Bilder im Internet-Bürgerportal (buerger-whv.de)].

Dem Beobachter wurde auf Rückfrage mitgeteilt, es handele sich um ‚Hafenwasser’ [ein seltsames Hafenwasser, das schwarz, stinkend und mit Klopapier aus dem Rohr kommt].


Andere aufmerksame Bürger berichten über ‚Inkontinenz’-Probleme des Banter Siels: ständigem Auslauf von bräunlich verfärbtem Flüssigem.

Nach all’ der Zeit seit dem Eklat im Sommer 2006, der das Fäkalproblem des Südstrandes aufdeckte, hat sich für den einzig verbliebenen ‚Vorzeige’-Strand und seine Badegäste nichts geändert. Nach wie vor wird eingeleitet, sogar ohne Regen! Nach wie vor werden Realgefährdungen der Badenden verharmlost und verschleiert, Bürger, die ihre Sorgen öffentlich machen, vom städtischen Oberhaupt als Nestbeschmutzer beschimpft.

Es ist ja so leicht darauf zu bauen, dass Menschen, bei denen Gesundheitsstörungen auftreten [von Erbrechen, Durchfall, Entzündungen, Augenproblemen wurde schon berichtet] nicht eindeutig belegen können, dass ihre Probleme aus Fäkalkontakten am Südstrand herrühren [Gegenargument: den Infekt könnte man sich auch an anderem Ort eingefangen haben]. Die Zuständigkeiten sind somit vor rechtlichen Belangen geschützt, und menschliche Probleme sind in den Richtlinien nicht vorgesehen.

Es ist ja auch so leicht, den lediglich berichtenden, aber nicht selbst messenden Stellen [ADAC, EU] mitzuteilen, dass die Badegewässerqualität nie besser war. Man muss nur an den ‚richtigen’ Stellen Wasser schöpfen, um optimale Werte zu erhalten.

Es ist ja so leicht, obrigkeitsgläubigen Bürgern zu vermitteln, dass zu ihrem Schutz technisch alles getan würde: Druckrohrleitung, Steuerungssystem zur optimalen Nutzung vorhandener Stauräume, Starkregenspeicher: wo sind sie?



Dr. Gisela Gerdes
Südstrand 68
26382 Wilhelmshaven

Links:
FÄKALIEN-EINLEITUNG
Einleitungs Dokumentation WEB
02|07|2009 Stadt belügt Bürger
21|06|09 Gequirlte Scheisse
11|06|09 Einleitung Südstrand

Sehen Sie sich dazu auch folgende Videos an:
09|08|07 RTL - Es stinkt zum Himmel
12|07|07 EXTRA 3 - Fäkalien
29|05|2007 Fäkalien-Einleitung
12|05|2007 Saison-Eröffnung
Presse-Fotos

Karikaturen:
19|11|08 Lagunen Harti
28|09|06 Badezonenprävention
07|09|06 Fäkalien-Lösung
30|08|06 Baden in Fäkalien

Downloads:
Einleitungs-Genehmigung Wilhelmshaven [05. September 2001]

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Wilhelmshavener Momente

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Die Darstelllung des "Trio Infernale Wilhelmshavens" sorgt für Aufregung.
Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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