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Die Euro Retter
06|12|2010



Wird der Euro überleben oder eher ein Sterben auf Raten?

Der Euro steht auf der Kippe und man versucht mit allen Mitteln gegen den Strom der Berichterstatter anzuschwimmen.

Spanien hat gerade seine Flughäfen veräussert und scheint nach Irland auch unter den Rettungsschirm huschen zu wollen, den die Euro-Protagonisten so sehr loben.

Vor Weihnachten zu verbreiten, der Euro steht vor dem Kollaps, wäre natürlich politischer Selbstmord, da fällt politisch motiviertes "Sand in die Augen" streuen doch viel leichter. Die Menschen sollen kaufen und die Wirtschaft ankurbeln, so lange es noch geht - gespart wird wie immer bei den Sozialleistungen, den Renten und beinahe wie natürlich in Sachen Bildung.

Nur ´mal so nebenbei:
In Spanien wird man nächstes Jahr die Arbeitslosenhilfe komplett streichen - Finanzmarktregulierung - anscheinend nie gehört!

Da sich die USA in den vergangenen Jahrzehnten anmaßten, die Weltherrschaft als Alleinunternehmer zu bestreiten, nähern sich nun Russland und China wirtschaftlich immer mehr an und bilden zusammen einen Gegenpol zum althergebrachten Weltmarktgefüge:
Zitat: "Nach Gesprächen auf höchster Ebene haben Chinas Premierminister Wen Jiabao und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin kürzlich in St. Petersburg öffentlich mehrere Projekte angekündigt, die in den westlichen Mainstream-Medien, die zurzeit von den Wikileaks-Skandalen geradezu besessen sind, relativ wenig Beachtung gefunden haben. Es war das siebte Mal in diesem Jahr, dass hochrangige Vertreter der beiden Länder zu Gesprächen zusammenkamen. Das allein ist schon ein Hinweis auf wichtige Entwicklungen."
[Quelle: cashkurs.com]

Dieser geopolitische Alptraum, wie ihn der Autor William Engdahl in seinem  Artikel nennt könnte auch Europa ins Abseits rücken, denn durch die Stärkung der Binnenmärkte werden Russland und China immer unabhängiger "vom Rest der Welt".

Da Europa vom Export "lebt" und die beiden neuen Mächte immer mehr selbst produzieren, sollte man mit Prognosen, die das Überleben des Euro prognostizieren, vorsichtiger sein.

Russland und China wollen mit ihren eigenen Währungen handeln:
Zitat: " ... Der Dollar wird fallengelassen
Unter anderem gaben die beiden Premierminister bekannt, man habe sich darauf geeinigt, im bilateralen Handel auf den Dollar zu verzichten und auf die eigenen Währungen zu setzen. Außerdem wurden potenziell weitreichende Vereinbarungen bezüglich Energie, Handel und die wirtschaftliche Modernisierung entlegener Regionen im Fernen Osten Russlands getroffen. ... "
[Quelle: cashkurs.com]

Während also Europas "Stammesfürsten" sich um die Rettung des Euro bemühen, was bei den Staaten, die schon auf der Anmeldeliste für den Rettungsschirm stehen, immer schwieriger wird, verlagert sich der Weltmarkt mit ernsthaften Konsequenzen für das Exportgeschäft Europas. Noch läuft das Geschäft mit den hoch gehandelten Produkten z. B. aus dem Maschinenbau, aber es ist absehbar, dass Russland und China danach streben, zukünftig selbst das zu produzieren, was sie früher "teuer" einkaufen mußten.

Der Karlspreis soll dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank [EZB], Jean-Claude Trichet 2011 überreicht werden. In der Begründung des Karlspreis-Direktoriums heisst es:
Zitat: "Trichet werde als Verteidiger des stabilen Euro ausgezeichnet. Trichet ist seit 2003 im Amt. Der oberste Euro-Hüter gilt als einer der wichtigsten Akteure in der Finanzmarktkrise und in der Euro-Schuldenkrise. ... "
[Quelle: tagesschau.de]



Lobhudelei bis der Arzt kommt, entgegen aller Warnungen:
Zitat: " ... Eine Währungsunion ohne politische Union hat in der Geschichte der Welt noch nie langfristig funktioniert. Das wusste selbst Helmut Kohl in einer seiner Reden vor dem Deutschen Bundestag von 1991 zu berichten. Das Experiment „Euro“ war von Beginn an zum Scheitern verurteilt, wenn es nicht gelänge, etwas Vergleichbares wie die „Vereinigten Staaten von Europa“ rechtzeitig umzusetzen. Doch solche Pläne sind mit den machtpolitischen Eigeninteressen die noch immer die europäischen Staaten dominieren bestenfalls in weiter Ferne von vielen Jahrzehnten auszumachen. Soviel Zeit haben wir leider nicht. Das führt zu immer größeren Ungleichgewichten innerhalb der Euro-Staaten. Deutschland profitiert davon maximal, die anderen zahlen wirtschaftlich die Zeche und geraten in schweres wirtschaftliches Fahrwasser. ... "
[Quelle: cashkurs.com]

So funktioniert sie also, die Propaganda, die immer mit dem Satz endet:
Wir wurden völlig überrascht ... das konnte keiner ahnen, genau so wie die Krise, die die Wilhelmshavener laut einem ganz bestimmten Ratsabgeordneten gar nicht treffen sollte, weil, Wilhelmshaven ist ja antizyklisch.

Noch profitiert Deutschland von seinen Exporten, auch in die Europäischen Staaten. Wir durften bei der letzten schweren Krise schon einmal erleben, wie es sich anfühlt, "abgehängt" zu werden.

Wir wünschen einen schönen Nikolaus ... und immer schön beten, für den Euro!


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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