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Angela Merkel hat sich von ihrer eigenen SED-Vergangenheit [FDJ] immer noch nicht gelöst
18|11|2014



Manchmal träumt sie von vergangenen Zeiten.

Unsere Kanzlerin spricht: Sich als "stolze linke Volkspartei" zum Juniorpartner unter der Führung der Linkspartei zu machen, ist nicht nur "für den aufstrebenden Freistaat Thüringen eine schlechte Nachricht", sondern bringe die SPD auch in eine "geradezu staatspolitisch bedrückende Lage".

Was ist los?

Kanzlerin Merkel sorgt sich um ihre arme Schwesterpartei SPD. Ja, Sie haben richtig gelesen. Die SPD spricht sie nicht an als politischen Gegner im Parlament, sondern als ihren treuen Partner in der Groko. Und jetzt verabschiede sich die SPD vom staatstragenden Verhalten, indem sie mit der linken Partei der "Linken" zusammengeht und diese sogar zum König in Thüringen macht. Und: Die SPD ist auf einmal eine "STOLZE LINKE VOLKSPARTEI"!

Könnten Sie sich solche Worte aus dem Munde von Helmut Kohl vorstellen? Oder gar von Franz Josef Strauß??

Im Bundestag lieferten sich früher SPD-Vize Herbert Wehner [der ewige Zweite in der regierenden SPD damals, sehr zu seinem eigenen Leidwesen, deshalb hat er wohl auch seinem Chef Willy Brandt damals 1974 den falschen Rat gegeben, wegen der Guillaume-Affäre zurückzutreten] und der ungeschlagene Austeiler an der schwarzen Front, Franz-Josef Strauß, verbale Saalschlachten. Nicht wenige Politik-Interessierte sehnen sich heute nach diesen rhetorisch feurigen Zeiten zurück. Damals gab es noch Freund und Feind. Das ist inzwischen vorbei. Oder sagen wir besser: die Frontlinie hat sich fundamental verschoben:

Heute feuern SÄMTLICHE Parteien [mit einer Ausnahme, diese sind das Opfer], brüderlich vereint, und dazu gehört inzwischen auch die ehemals linke Partei SPD, auf die sozial Schwachen und die politisch seit dem Untergang der DDR ausgegrenzten noch weiter Linken mit einer Vehemenz und Brutalität ein, daß es nur so kracht. Die Arbeitslosen und Sozialschmarotzer sind schuld an dem wirtschaftlichen Untergang der Deutschen. [Und das obwohl diese noch immer Export-Weltmeister sind.] Weil diese angeblich nicht arbeiten wollen. Irgendwie geht mir bei diesen Gedanken das vor ein paar Tagen vermutlich von Rechtsextremen gestohlene Eingangstor des Konzentrationslagers Dachau nicht aus dem Kopf: Darauf war auf schmiedeeisernen Lettern zu lesen: "Arbeit macht frei". An Zynismus damals schon nicht mehr zu überbieten. Aber heute 2014 ist es nicht besser: "Sozial ist, was Arbeit schafft!" [Rainer Brüderle im Bundestag, ein Spruch aufgewärmt von der INSM] und davor 1932 Alfred Hugenberg, Deutsch Nationale Volkspartei, und Steigbügelhalter Adolf Hitlers: "Sozial ist, wer Arbeit schafft!".

Und jetzt sorgt sich "Mutti" um die von ihrem braven Arbeitgeber-Weg abkommenden Arbeitnehmer-Lobbyisten [einst]  der SPD!

Die Peitsche versteckt sie geschickt unter ihrem Designerin-Hosenanzug.

Sie projiziert ihre eigene Unfähigkeit zu Fairness und echter Demokratie auf die Partei, in der sie, nähme man die bandwurmmäßige Rhetorik von der ewigen Honecker-Nachfolge-Partei ernst, einst selber das "Agit-Prop" = Agitations-Propaganda – Schwert schwang – in der Jugendorganisation der SED. Ja SED. Auch wenn die entsprechenden schriftlichen Nachweise dafür durch eine unsichtbare Hand irgendwie verschollen gegangen sind, was für eine Überraschung.

Wer weiß: wären damals in Leipzig am 9. Oktober doch Schüsse gefallen, oder hätte sich Politbüromitglied Schabowski nicht aus Versehen verplappert, am 9. November, dann hätten wir vielleicht zwar nicht eine Honecker-Nachfolgepartei, aber eine Honecker-Nachfolgerin Angela Merkel?

Aber jetzt ist sie nicht Staatsratsvorsitzende der SED-Nichtnachfolgepartei [also dem Original], sondern unangefochtene Vorsitzende der Jesus-Nachfolgepartei CDU.

Angela Merkel war offenbar nie in ihrem Leben an etwas anderem interessiert als zu herrschen. Zunächst die Nähe zu den Mächtigen zu suchen, sei es die SED vor dem Mauerfall, oder dann blitzschnell nach der "Wende" die Nähe zu Helmut Kohl, auch nicht gerade ein demokratisch denkender oder als besonders fair bekannter Genosse in der Bundesrepublik. Ein Herrscher, wie er im Bilderbuch stand. Seine Getreuen durften in der Runde im Kanzler-Bungalow nie schriftliche Notizen machen, damit bloß nichts an die Öffentlichkeit kommt, was so alles hinter den Kulissen lief. Und als er die erneute Wiederwahl 1998 verlor, löschte irgendjemand von zentraler Stelle aus komplett sämtliche Datensätze der EDV des Bundeskanzleramts. Vorsorglich. Ein Schelm, wär Böses dabei denkt. Denn die CDU propagiert umfangreiche Bürgerüberwachung ja immer damit, daß ja niemand, der Nichts zu verstecken habe, etwas dagegen haben könne. So sprechen die Meister des Versteckspiels.

Also, Angela Merkel war bei solchen "Geheimnisträgern" gut aufgehoben. Sie mußte sich von ihrer FDJ-Vergangenheit eigentlich nicht groß umgewöhnen, nur die Propaganda-Formeln nach außen hatten eine andere Wortwahl, was aber keine große Rolle spielt, da diese leeren Worte von  Freiheit und Sicherheit genau so ernst gemeint sind, wie die damaligen Formeln der SED von Erich Honecker.

Und deshalb darf Angela auch die einstigen Genossen von damals, die nach der heutigen westlichen Medienpropaganda ausschließlich in der neuen Links-Partei überlebt haben sollen, als eine der ihrigen tüchtig schelten. Böse seid Ihr, daß Ihr genau so die Macht haben wollt, wie ICH !!!

Außerdem:
Es erklingt gerade ein nahezu wagnerianisches getösenhaftes und einstimmiges Geschrei der Mächtigen, daß nicht sein darf, was nicht sein darf. Nämlich, daß ein "Linker" tatsächlich als Ministerpräsident beweist, was seit zweieinhalb Jahrzehnten alle "bürgerlichen" Parteien von Grün bis Schwarz gegenpropagieren, daß nämlich eine linke Regierung

nicht bündnisfähig
nicht koalitionsfähig
nicht politikfähig
nicht auf dem Boden der freiheitlichen demokratischen Grundordnung sich befände [anders kann man eine Totalüberwachung sämtlicher Links-Partei-Mitglieder durch den Verfassungsschutz rechtlich gar nicht begründen]
undnochvielesmehr–unfähigkeit
sei.

Sollte sich dieses alles als bloßes gigantisches Horror-Szenario der etablierten, an den Schalthebeln der Macht sitzenden Parteien [von Grün bis Schwarz] herausstellen, dann fehlten einem in Zukunft die Argumente, diesen politischen Konkurrenten per Totschlag-Argument einfach aus dem Weg zu fegen.

Also müssen jetzt alle ran:
Der Bundespräsident
Die Bundeskanzlerin
Die Parteivorsitzende der Grünen
Der Parteivorsitzende der SPD Sigmar Gabriel

Alle müssen sie ran, um ein paar bundespolitisch völlig unbedeutende Abgeordnete in dem ländlich-idyllischen Bundesland Thüringen davon abzubringen, ihr nicht nur von der Verfassung [Grundgesetz] selbst, sondern auch vom Geist und Zweck der Staatsform Demokratie dringend gebotenen Recht zur Regierungsbildung wahrzunehmen mit den Parteien, mit denen sie ihre eigenen Ziele am besten gemeinsam erreichen kann.

Eine Gefahr, daß die Linkspartei durch die Wahl eines der ihrigen zu einem Ministerpräsidenten gleich die Mehrheit im Bundesrat erlangt, ist derzeit nicht gegeben. Das wäre wohl nur bei einem Totalausfall sämtlicher anderer Parteien möglich. Die Linken dürfen bei den Bundesratssitzungen aber jetzt wenigstens im Plenum mit zuschauen, wie die anderen selbstsicher,  mehrheitsbewußt [im Bund] und "alternativlos" Politik machen. Davon können sie angesichts der Wahlamnesie der deutschen linken Wähler nur träumen. Aber: allein das soll ihnen bereits nicht gestattet werden. Offenbar hat man Angst vor echten Politikern.

Oh, je, jetzt habe ich die Linken aber über den grünen Klee gelobt. Aber wahrscheinlich habe ich früher zu viel Mannschaftssport betrieben, daß bei mir irgendwie dieser Gedanke der Fairness zu sehr im Hirn sich verpflanzt hat. Damit bin ich selber wahrscheinlich automatisch politikunfähig, koalitionsunfähig [mal fragen, was mein Ehemann dazu meint], bündnisunfähig und schließlich natounfähig. [Nur die UNO-Unfähigkeit fehlt noch auf dem Anfeindungstablett von CDU, CSU, SPD und Grünen gegen die ewigen Ausgeschlossenen.] Und das alles nur, weil man meint, daß die anderen genauso ein Recht auf ihre Meinung haben wollen, wie man selbst. Pech gehabt. In einer westlichen Demokratie kommt es eben an, WAS für eine Meinung man hat. Danach entscheidet sich, ob man diese auch äußern darf oder nicht.

Und deshalb halte ich jetzt auch brav und gehorsam mein Maul meinen Mund.
Heidi Berg



zur Vertiefung:
Gertrud Höhler: "Die Patin – wie Angela Merkel Deutschland umbaut" [Studie über die Machtpolitikerin Angela Merkel von einer Insiderin, ehemals Vorstandsmitglied der Deutschen Bank!]
Rainald Grebe: "Thüringen"
Angela Merkel | Arbeit an der Akademie der Wissenschaften der DDR [1978–1989]
: "Sie [Angela Merkel, die Verf.] engagierte sich während ihrer Tätigkeit an der Akademie der Wissenschaften in ihrer FDJ-Gruppe. Nach eigenen Angaben war Merkel dort als Kulturreferentin tätig. Quellen, die der Merkel-Biograf Gerd Langguth befragt hat, sprachen davon, sie sei für "Agitation und Propaganda" zuständig gewesen ..."
WELT am SONNTAG 19|06|2005: Angela Merkels zweierlei Welten


Kommentare

Martin Ripp | Hamburg
Wieso mokieren Sie sich, sehr geehrte Frau Berg, dass Frau Merkel die SPD im Parlament als treuen Partner anspricht? Sollte das nicht in einer Regierungskoalition normal sein?
Wenn jeder Prominente oder auch Unbekannte seine Meinung aus positiver oder negativer Erfahrung ändern kann und darf, weshalb sollte die Kanzlerin es nicht dürfen?!
Adenauer: "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?"
Die Politiker Wehner und Strauß haben sich verbal und für die Zuhörer herzerfrischend bekämpft. Was hat das mit Angela Merkel zu tun, die ein anderes Temperament hat?
Wehner war vielleicht ein Denunziant und Strauß hat eventuell "die Hand aufgehalten" – Ist das ein Grund, sie zu vermissen?
Wie viele "Blockflöten" und "Wendehälse" [auch nach dem Krieg die Nazis!] sind in Amt und Würden geblieben oder wurden dahin gelobt, weil sie ihren Hut nach dem Wind gedreht haben?!
Würden Sie z.B. auch Wolfgang Leonhard moralisch verurteilen?
Zum Glück [um nicht zu sagen "Gott sei Dank!"], ist am 9. Oktober nicht geschossen worden und ein Blutbad unbekannten Ausmaßes ausgeblieben. – Deshalb finde ich Ihre Hypothese in bezug auf Frau Merkel und diesen Tag geschmacklos!

Heidi Berg
"Sehr geehrter Herr Ripp,
erst einmal vielen Dank, daß Sie Ihre Gedanken dem bürgerportal mitgeteilt haben. So haben wir allein durch unsere beiden [verschiedenen] Meinungen bereits eine Debatte, die ihren Namen verdient. Nach so etwas sehne ich mich in unserer Demokratie. Wo jeder, ohne den anderen persönlich anzugreifen oder dominieren zu wollen, seine Meinung sagen kann und dann geschaut werden kann, wer hat die besten Argumente auf seiner Seite. Oder gibt es sogar Schnittmengen?
Insofern finde ich unseren erst ein Mal hin und her Meinungsaustausch bereits zehnmal spannender als z.B. das "Fernsehduell" zwischen Martin Schulz [SPD] und Jean-Claude Juncker [Luxemburg] vor der Europawahl.
Inhaltlich zu Ihren Ausführungen möchte ich - als nur meine Meinung eben - äußern:
a)  ich schätze persönlich die Sympathiebekundungen von Frau Merkel zugunsten der SPD für nicht ehrlich ein, sondern nur taktisch bedingt, um diese besagte Koalitionsmöglichkeit in Thüringen unter allen Umständen zu verhindern,
b)  wenn jemand in der damaligen DDR-Gesellschaft bestimmte Meinungen und/oder Funktionen innehatte und diese inzwischen aus ehrlicher Überzeugung [und nicht taktischen Überlegungen] geändert hat, finde ich das toll. Dafür ist das Leben doch da, daß jeder irgendetwas dazu lernen kann, in welcher Form auch immer, ganz ohne Wertung. Wenn das so bei Frau Merkel auch der Fall sein sollte, wunderbar. Ich persönlich halte Frau Merkel noch nicht für eine 100%ige Demokratin. Aber wie auch immer, wenn sie für sich selbst das Recht in Anspruch nimmt, sich von ihrer eigenen DDR-Vergangenheit geläutert zu haben, verstehe ich überhaupt nicht, daß sie das anderen Menschen, vorzugsweise heutigen Mitglieder der Linkspartei, dieses Recht pauschal und kategorisch nicht zugesteht. Das ist für mich Messen mit zweierlei Maß. Das ist der Hauptpunkt, den ich an ihr hinischtlich der jüngsten Äußerungen zu Thüringen kritisiere.
c] Wolfgang Leonhard habe ich bei einer Buchvorlesung persönlich kennengelernt und habe noch ein signiertes Buch von ihm. Die Revolution entläßt ihre Kinder. Er war eine absolut spannende Persönlichkeit, was der alles miterlebt hat und sich selbst immer wieder hinterfragt hat, Hut ab!
d] Franz Josef Strauss ist für mich persönlich kein Vorbild. Er hat am Rednerpult etwas anderes gepredigt, als er selbst - häufig verdeckt - getan hat. Wenn man die Bücher von Ministerialrat a.D. [einst oberster Steuerfahnder Bayerns] Wilhelm Schlötterer liest, könnte man fast denken, das war "Handaufhalten", wie Sie es formuliert haben, mit System.
e] ich selbst bin auch sehr froh, daß es im Herbst und Winter `89 so abgelaufen ist, wie es ist.
Herzliche Grüße nach Hamburg

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