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BISMARCKDENKMAL Enthüllung +++
Bild: screen.arteLängst übernehmen große Konzerne wie Rhön, Helios, Sana und Asklepios flächendeckend ehemals kommunale oder kirchliche Kliniken und verändern damit die Krankenversorgung grundlegend. Zunehmend werden auch Arztpraxen aufgekauft ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachKranken-haus-Deal stinkt zum Himmel - Fusions-Fake in Wilhelmshaven auf Kosten der Steuerzahlerinnen: Was ist das eigentlich, so ´ne Fusion? ... irgendwie auch ´ne interessante Angelegenheit, in diesem Fall der Zusammenschlussversuch zweier Krankenhäuser ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Sind wir bald wieder soweit?
08|05|2015



Das Bismarck-Denkmal bleibt auch nach der Lobhudelei weiter umstritten.

Nach unserem Filmchen über die Aufstellung eines Bismarck-Denkmals auf dem gleichnamigen Platz in Wilhelmshaven gab es neben reichlich Zugriffen auch reichlich Kommentare.

Diejenigen, die sich bis heute für stramme Demokraten halten, spendierten dann hier wie dort eben jene verbalen Ausflüge in die Vergangenheit, die sie selbst strikt von sich weisen.

Zunächst begann die Kommentarserie mit einem Appell an alle, dass das Thema Bismarckdenkmal doch zur Genüge diskutiert worden sei. Hinzugefügt wurde vom gleichen Kommentator, dass der Film auch eine Hetzjagd gegen den amtierenden Oberbürgermeister sei, die nerven würde.

Einer fragte sogar, warum der "Ärmste" [Bismarck], denn nach seiner Enthüllung wieder eingepackt, also verhüllt wurde, was im ersten Moment als Scherz von uns verstanden wurde.

Weiter unten folgt aber eine Passage, in der es heisst:
Zitat: " Sorry aber ich meckere nicht, ich möchte nur wissen warum das Denkmahl verhüllt ist? Habe den Grund der Wiederverhüllung nicht mit bekommen."

Der Film wurde "als Frechheit" denen gegenüber bewertet, "die tatsächlich am Wohl der Stadt interessiert sind und kontinuierlich daran mitarbeiten". Das wiederum impliziert, dass dieser Schreiber wahrscheinlich viel Wert darauf legt, das Wilhelmshaven in der Mehrheit "Mitläufer" benötigt, die das ganze Chaos der Politik und den Zustand der Stadt schweigend in sich hineinfrisst.
 
Über solch fragwürdige Darstellungen hinaus wurde es dann auch psychologisch bis privat:
Zitat: " ... hört den das nie auf über das Denkmal zuschreiben und zu lästern Bismark steht und das ist gut so. Aber ich vergas ja Meckerer gibt es viele die gegen alles sind, diese Menschen tun mir leid, weil sie mit sich selbst nicht zufrieden sind."

Gute Ratschläge fehlten auch nicht, die empfehlen, Geld zu sammeln, um dann selbst ´mal ein Denkmal aufzustellen, so eine Merkel, einen Gysi oder einen Gabriel. Für letzteren braucht man natürlich etwas mehr Geld, weil, der ist fülliger [... kicher].

Im Verlauf der "posts" wurde dann auch dem geholfen, der nicht verstanden haben wollte, dass Bismarck nach seiner Enthüllung wieder verhüllt worden sein sollte. Ein Bild ohne Hülle half dann weiter:
Zitat: " ... Also ist er nicht mehr verhüllt, Danke ... "

Es gab aber auch einige Demokraten, denen unser Filmbeitrag gefiel:
Zitat: "Das Video ist gut! Habe teilweise sehr gelacht! Und aufschlussreich ist es auch! ... "
... und fügten hinzu:
" ... geschrieben ohne zu meckern"

Unter den Kommentatoren waren dann auch diejenigen, die in einschlägigen Foren Wilhelmshavens "Aggregatzustand" verteidigen, bis der Arzt kommt:
Zitat: "Es ist schon lustig und gleichzeitig traurig, wenn ein kleines Häufchen Minderheit den Anspruch erhebt, für die Mehrheit der Bürger sprechen zu wollen. Am Besten bzw. am Schlimmsten hat es die ältere Frau ausgedrückt, dies es tatsächlich für demokratisch hält, wenn man andere durch Pfeifen stört. Wer der Mehrheit der Bürger wegen des Pfeifens die Möglichkeit verwehrt, in Ruhe den Reden zuhören zu können, ist ein wahrer Antidemokrat. ... "

Diese Zeilen erinnern sehr an das Lokale Heimatblatt, genauer gesagt an Maik Michalski, der ja ´mal schrieb, das kritische BürgerInnen Särge nicht als Ausdrucksmitel ihres Protestes auf Demonstrationen zeigen dürften. In dem Zusammenhang darf natürlich die Politik eines Oberbürgermeister, der im Rahmen des Wilhelmshavener Krankenhaus-Deals bei der Staatsanwaltschaft in Oldenburg angezeigt wurde, nicht zu Grabe getragen werden.

Und dann wurde wieder "abgeledert", weil auch der Hafenflopp, der keiner werden darf, erwähnt wurde, was natürlich überhaupt nicht geht. Bei diesem bekannten christlichen Demokraten brach wie zu erwarten der Pawlowsche Reflex durch.

Zur Erläuterung

Da setzen Land und Bund mindestens 1,45 Milliarden Euro Steuergeld für einen überflüssigen Hafen in den Sand. Es soll erst nach seiner Fertigstellung aufgefallen sein, dass es gar keine Ladung gibt, die hier am Tiefen Fahrwasser angelandet werden kann.

Dem Schreiber dieser Zeilen sei noch ´mal in Erinnerung gerufen, dass der Hafen im ersten Betriebsjahr 40 Millionen Euro Verlust machte und die marode Kaje bis heute nicht vom Auftraggeber abgenommen wurde. Im Moment zahlt die Firma BUNTE alle Verbindlichkeiten, aber es ist zu erwarten, dass die geschätzten 70 Millionen Euro Reparaturkosten dann doch wieder die SteuerzahlerInnen übernehmen.

Man könnte jetzt auch folgende Rechnung aufstellen: Für 1,45 Milliarden Euro hätte man mehr als 32tausend Bismarckdenkmäler in der Stadt verteilen können! Das wiederum hätte dann wohl einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde zur Folge, allerdings wohl eher wegen größtmöglicher Hirnrissigkeit, was in Wilhelmshaven keine Unmöglichkeit wäre.

Die Kommentare waren aber auch lustig, so, wie dieser:
Zitat: "Senile alte Männer die auf Denkmäler starren ... Sie haben ja sonst nichts.."

Einmal wurde sogar die Mathematik bemüht, die die Gegensätzlichkeit der im Film gezeigten Positionen schön auf den Punkt bringt:
Zitat: "Wahrscheinlich geht so ca. 50 % der Wilhelmshavener das Denkmal am Hintern vorbei, weil sie damit zu tun haben ihren eigenen Hintern zu retten.. Die restlichen 50 % teilen sich auf in 30 % Rentner die eigentlich lieber eine Bank und einen Baum wollten und nun hoffen durch das Denkmal endlich zum Erfolg zu kommen, und 10 % (ver)glühende VerehrerInnen des Bismarcks sind sowie 10 % die offen dagegen sind und sich so gar nicht den Mund verbieten lassen!
Die Entscheidungsträger sind wohl eher in den ersten 50 % zu suchen"

Das wiederum wurde dann als "diskriminierendes Zahlenspiel" von demjenigen bewertet, der vorher ohne repräsentative Umfrage behauptet hatte:
Zitat: " ...  Die Mehrheit der Bürger ist für das Bismarck-Denkmal und diese Bürger sind weder rückwärts gewandt, noch militaristisch, noch antidemokratisch. KEIN Bürger hat seit der Denkmalaufstellung deshalb seine politische Meinung geändert. Die Bürger/Befürworter haben sogar so wenig mit der alten Zeit zu tun, bzw. am Hut, dass die Störer in ihrer Hilflosigkeit sogar noch selbst die alte Reichsflagge mitbringen mussten, um sich ein Feindbild selbst zu basteln, was es in der Realität überhaupt nicht gibt. ...
... Wichtig ist, das kein Bürger mehr die Politik von früher wieder haben möchte und dass das so ist, zeigen alle Wahlen in Deutschland. ... "

[Anm. d. Red.: ... äh ... ja ...]

Der letze Satz, das niemand die Politik aus der Vergangenheit wiederhaben möchte, wurde dann aber mit dem Brief an Michael von den Berg wiederlegt.

Der Inhalt, den wir hier komplett wiedergeben, zeigt deutlich, das es hier noch "Tendenzen" gibt:

Zitat: "Lieber Michael v. d. Berg,
dass Du zum grünschwulen Haufen gehörst ist ja allgemein bekannt. Aber Du solltest nicht auch noch dumme Äußerungen machen wie auf dem Bismarckplatz.

Dank der heutigen Demokratie läßt man dich in deinem Laden doch auch in Ruhe. Also halt die Schnauze, popp deinesgleichen und geh deiner Arbeit nach.

Freue dich, daß Schwule heutzutage das Maul soweit aufreißen können (wäre bei Bismarck nicht gegangen)

Vielleicht ändern sich die Zeiten noch ´mal"

unterzeichnet:

"ein Nichtgrüner
ein Nichtkommunist
ein Nichtschwuler u. Abartiger"

Der Schreiber der Zeilen, "niemand will die Politik der Vergangenheit wieder", setzt dann noch eins drauf und unterstellt indirekt, dass der Brief gar nicht echt sein könnte:
Zitat: " ... PS: wenn der Brief am Schluß des Films echt ist, so müssen Inhalt und Schreiber aufs Schärfste verurteilt und zurück gewiesen werden. ..."

[Anm. d. Red.: ... grad nochmal die Kurve gekriegt?]

Diesem Wilhelmshavener sei gesagt, dass schon längst Anzeige erstattet wurde, aber auch, dass ihm seine für allgemeingültig erklärte Aussage eigentlich im Hals hätte stecken bleiben müssen.

Uns als Filmemachern wird auch unterstellt, wir würden bewusst am Image von August Desenz kratzen. Denjenigen sei gesagt, dass er sich sehr engagiert für soziale Projekte einsetzt, was auch wir wirklich klasse finden. Für uns ist es nur ein Rätsel, wie jemand, der derartig gutes tut, einen Lebenstraum in Form eines Bismarck-Denkmals entwickeln kann.


Michael von den Berg und der Vorstand der Grünen in Wilhelmshaven hatten die Demonstration organisiert.

Die Verdrehung der Wirklichkeit erfährt auf Facebook wirklich kryptische Züge, die auch den Schluss zulassen, dass sich in Wilhelmshaven vereinfacht ausgedrückt seit Hitler und Bismarck, wie es die Frau am Ende des Filmes sagt, gar nichts geändert hat und höchstwahrscheinlich gar nichts ändern soll.

Für uns ist die folgende Empfehlung dann auch sinnbildlich für den Allgemeinzustand Wilhelmshavens:
Zitat: " ... Das wirklich Schlimme in dem Video ist die einseitige Berichterstattung und mehr noch die (mehr oder weniger offensichtliche) manipulative Absicht. Hier werden keine Informationsbedürfnisse bedient, sondern nur die Sensationsgier und der Drang, sich über alles Mögliche aufzuregen."

Fazit:

Wilhelmshaven, das seine Geschichte bis heute nicht aufgearbeitet hat, was nicht nur den 2. Weltkrieg anbelangt, sondern auch das Buch "Dreckiger Sumpf", also rund um die dort geschilderten Wirtschaftsskandale, muss sich verändern.

Über 12 Prozent Arbeitslosigkeit und das schon seit Jahren, vorhandene "Tendenzen", und das Selbstverständnis einiger "facebook Jünger" bestätigen den Filminhalt geradezu. Da präsentiert sich eine kritische Masse, die ihr Wilhelmshaven in einem Licht präsentiert, das mit einer befremdenden Verklärung umschrieben werden kann.

Es ist schade, dass viele BürgerInnen Wilhelmshavens, geschürt durch einen zeitweise perfiden Lokaljournalismus, sich nicht weiterentwickeln, obwohl sie das Elend, das diese Stadt durchmacht, genauestens spüren.

Der Höhepunkt dürfte wohl der Brief an Michael von den Berg sein, der noch einmal unterstreicht, welchen weiten Weg Wilhelmshaven auch in Sachen Homosexualität noch vor sich hat:
Zitat: "ich bekomme das kalte grausen, wenn jemand wegen seines privatlebens so angegriffen wird wie herr berg. aber ich fürchte, dass es in whv noch schlimmer wird, weil niemand die karten offen auf den tisch legt. statt dessen wird der bevölkerung etwas vorgegaukelt. hinter den kulissen tobt ein schmutziger krieg, auch bei facebook. der nächste rat wird wahrscheinlich völlig handlungsunfähig sein, wenn wagner so weitermacht. für den falll rechne ich mit einem zweistelligen ergebnis der afd und mit dem wiedereinzug der npd. gute nacht! und viele grüße aus der region hannover. herr berg, kopf hoch!"
[Quelle: facebook | Heinz-Peter Tjaden]


Wir werden weiterdrehen, versprochen, trotz aller sinnentleerenden Kommentare.

Ahoi! - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
GRUPPO635 | definitif


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