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Steinbrück ist selber ein Clown!
02|03|2013



... lässt anscheinend kein Fettnäpfchen aus.

Steinbrücks „Beinfreiheit“ wird international langsam peinlich.

Hier im Inland nimmt ihn sowieso schon keiner mehr ernst. Warum die SPD = ein paar Clowns an der Spitze [Gabriel und Nahles] weiterhin am rüpelhaften Steinbrück als KANZLERKANDIDAT festhält, ist mir persönlich ein absolutes Rätsel. Das einzige Argument, was immer FÜR ihn genannt wird, ist, daß die SPD keinen anderen Kandidaten hat und man jetzt auch nicht mehr zurückrudern könne.

Und damit will die SPD die Wahl gewinnen?

Nein, sie will nicht. Das ist schon der erste Irrtum. Die SPD-Spitze hat überhaupt keine Ambitionen, die Macht in der Bundesrepublik für sich selbst zu gewinnen. Das, was eigentlich das ureigenste Interesse eines Politikers sein sollte, die politisch-rechtlichen Möglichkeiten zu gewinnen [=Mehrheit], um eigene Positionen, wie z.B. soziale Politik für die Bürger, per Gesetz umzusetzen. Dies strebt die SPD überhaupt nicht an. Die SPD-Spitze hat sich bereits jetzt auf eine große Koalition mit Mutti Merkel eingerichtet, ich vermute, die Kabinettsposten sind unter den SPD-Oberfuzzies längst verteilt. Inhaltliche Ambitionen, wie z.B. soziale Politik: Fehlanzeige.

Frank-Walter Steinmeier ist kein Clown. Er hat aber auch nichts zu sagen in seiner Partei, im doppelten Sinne: Er hat keinen Einfluß in seiner Partei, und er hat auch nichts in seinem Kopf, was relevant genug wäre zu sagen [z.b. im Sinne einer Oppositionspolitik gegenüber der regierenden Konservativen].

Zurück zu Herrn Holter-die-Polter Peer Steinbrück: „Er ist auch gegen das Abschaffen des Sitzenbleibens[wie die konservativen Bayern vor allem].

Hat er sich – vor einer solchen publikumswirksamen Aussage vor den Mikrofon der Hauptstadtjournalisten – irgendwie über das Thema fachkundig informiert? Nein. Braucht er nicht. Er findet zum allem und jedem eine eigene Meinung per sofort. Ohne Schlaumachen. Er ist einfach cool. Er hat zu allem eine Meinung. Sogar wo er sich gar nicht auskennt. Es reicht, wenn er selber irgendeine Art von Erfahrung gemacht hat, die irgendwie mit dem Thema zusammenhängt. Z.B. er ist selber sitzen geblieben und es habe ihm auch nicht geschadet.

Das stimmt. Die politische Klasse hat ihn als Clown in seine Reihen aufgenommen und er ist inzwischen Millionär. Also, was will man mehr? Aber soll das jetzt das Vorbild sein für die Bildungsnation Deutschland, die in internationalem Wettbewerb steht, wie ständig betont wird, z.B. um das Gymnasium ohne Not schlechter zu machen [Hauptargumentation zur Einführung des sogenannten achtjährigen Gymnasiums, welches die Schüler inzwischen gesundheitlich und seelisch kaputt macht, statt sie wettbewerbsfähig zu machen]?

Wir haben eine inzwischen sehr primitive politische Klasse. Es geht nur noch ums Versorgen [der Reichen] und das Selbst-Versorgtwerden der Marionetten der Reichen [und den Anschein des Dazugehörens zu den Großen Tollen Reichen Eliten, die wissen, was für alle gut ist].

Steinbrück ist wie eine Art Super-Beispiel für die ganze Krise, in die wir durch diese zunehmende Dekadenz unseres politischen Apparates geraten sind und der nicht mehr auseinanderzuklamüsernden Verflechtung von wirtschaftlichen Privatinteressen und „Verantwortung für das Volk“, die nur noch in der Präambel des Grundgesetzes steht, aber niemanden wirklich interessiert.

Steinbrück ist Kandidat für die SPD. Die Partei, die eigentlich die Lobby für die Armen und Schwächeren sein sollte. Ob es sich jetzt um schlecht bezahlte Beschäftigte handelt oder um die, die bereits aus dem Wirtschaftsleben und damit aus der Gesellschaft heraus geflogen sind [Hartz Vier Prekariat], weil Rumänen die Arbeit billiger machen können [wie z.B. bei dem Vorzeigeunternehmen Nokia, die erst deutsche Subventionen abgesahnt haben und dann sich nach Rumänien verzogen haben].

Herr Steinbrück ist aber nur dort, wo er für clownreife Auftritte von Wirtschaftslobbyisten 20.000 Euro aufwärts für einen Abend [!] bekommt und hat sich jüngst gerade wieder mit der Wirtschaftselite, also eigentlich dem natürlichen Gegner der Sozialdemokraten und Arbeitnehmer, getroffen. Geheim. Um die auszuspionieren? Nein, um dazuzugehören zu den Großen und Reichen. Das ist das Einzige, was diesen Polit-Clown interessiert. Und die SPD hat keinen anderen Kandidaten, sagt sie.

Arme SPD. Und auch armes Deutschland. Weil die „Demokratie“ Deutschland keine wirksame und echte Politik ernst meinende Opposition hat. Die Wähler haben keine Wahlalternative. Sie können nur wählen zwischen Reiern und Kotzen.

Und da dies inzwischen ein gesamteuropäisches Phänomen ist, wundern sich auf einmal elitäre und selbstverliebte Journalisten und Politiker in Deutschland, daß in Italien einer 25% der Stimmen auf sich vereinigt, auf Anhieb [die SPD hat in Deutschland auch nicht sehr viel mehr], der diese Mißstände angreift. „Zwar“ auf – auch – kömodiantische Art. Aber war ist dagegen eigentlich einzuwenden? Wenn sich die politische Elite schon zynisch gibt gegenüber der Gesamtbevölkerung, die sie eigentlich vertreten und regieren sollte, warum dann nicht auch einer, der diese Mißstände anprangert?

Irgendwie riecht das für mich nach einer knallharten Projektion [psychologisch] der hiesigen Eliten auf den politischen Gegner: Weil „Politiker“, wie Peer Steinbrück, ihr eigenes Wahl- und Kandidatenvolk in Wirklichkeit gar nicht ernst nehmen, fällt ihnen ein – scheinbar – ähnliches Verhalten im Nachbarland, wo ein professioneller Kabarettist den regierenden Politkern den Spiegel vorhält, so wie einst der berühmte Eulenspiegel, auf. Und sie denken in ihrem primitiven Spatzenhirn, daß nur die anderen der Clown sind und nicht sie selber.

Lieber Peer Steinbrück, warum trittst Du nicht selber mal bei Urban Priols „Anstalt“ auf. Da würdest Du mal wenigstens echte Aufmerksamkeit bekommen und es wäre insgesamt stimmig. Denn Du nimmst die Armen und Schwächeren in Deutschland überhaupt nicht ernst, sondern lachst innerlich über diese. Und reißt vielleicht zotige Witze auf Deinen Gourmet-Treffen mit den „Spitzen der deutschen Wirtschaft“, wie es so schön immer heißt. Natürlich nur hinter vorgehaltener Hand. Auf dem Parteitag der SPD mimst Du auf einmal den Sozialdemokraten. Wie absurd ist nur Deine Vorstellung!

Deshalb: Bitte nimm' Deine Kandidatur für das wirklich ernste Amt des deutschen Bundeskanzlers zurück. Ich möchte nicht, daß das Ausland über mein Heimatland wegen Dir lacht!

Heidi Berg

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