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Das deutsche Elend
16|04|2013



Alternative für Deutschland [AfD]: Laues Lüftchen, also Piratennachfolgerpartei oder ernstzunehmende Wahlalternative?

Das alle Dinge zumindest zwei Seiten haben, das sollte doch nichts Neues sein - auch ausserhalb der Welt der Wissenschaften.

Gleich auch, um was es sich dreht, von was es auch handelt, worüber gerade gesprochen, was gerade im Blickfeld der Betrachter steht, oder worüber gerade in den gedruckten Medien geschrieben wird.

Das alte Wissen von den zwei Seiten scheint aber in so manches Gelehrten oder Experten Kopf keinen Platz zum Wirken gefunden zu haben.

Die Vorredner auf allen Seiten kommen mir häufig so vor, als meines Opas Pferde, wenn er des Sonntags mit einem Gespann mit zwei hibbeligen Füchsen an der Deichsel auf Tour zum Auricher Pfingstmarkt war. Um die Tiere – ausgelöst durch das schräge Jahrmarktsgedudel – vom Durchgehen abzuhalten, verpasste er ihnen regelmäßig Scheuklappen zu beiden Seiten der Augen.

Und genau dieses Bild, diesen Eindruck vermitteln mir die Schlauschnacker von eigenen Gnaden, die ständig sich mühen [zumindest versuchen sie den öffentlichen Anschein zu erwecken] irgendeine Karre aus irgendeinem Dreck zu ziehen, in den sie das Fahrzeug zuvor selber hineingelenkt haben.

„AfD“ – Alternative für Deutschland, oder auch die andere, die einzige Wahl nennt sich ein Kreis von studierten Besserwissern, die sich zutrauen, Deutschland wieder aus der Sackgasse herauszuführen, in die unser Staatsschiff von unkundigen [?] Steuermannshänden hineinlaviert worden ist.

Unkundige Steuermannshände am Ruder auf der Brücke des deutschen Staatsschiffes, die bloß den Kurs anlegen, den ihnen der Teufel, der sich in der Bilge unter der Taukammer versteckt hält, ständig vorgibt.

Mit dem, was die Genies von der „AfD“ jetzt fordern, da haben sie gewiß recht. Mit ihrer Forderung nach Volksabstimmungen – in der Art wie Welt sie von altersher von unseren Nachbarn, von Wilhelm Tells Enkeln kennt, rennen sie im Wahlkampfgetöse mit Sicherheit offene Türen ein.

Mit ihrem Verlangen, Deutschland solle sich von der Euroseuche befreien und Deutschland wieder zum Deutschmarkland werden lassen, befinden sie sich auch an der Seite der Mehrheit der deutschen Bürger. Da ist ihnen am Wahltage das Kreuz auf vielen Wahlzetteln gewiß – und mit ihrer Bewertung der Parlamentarier in den bundesdeutschen Parlamenten als Abstimmungsvieh für die Regierenden und als bloße Jasager und zustimmende Armhochheber für die staatszerstörenden und hinterhältigen Gesetzesvorlagen der Lobbyabhängigen oder von sonst wo gesteuerten Administratur in den Regierungspalästen haben sie auch geradewegs auf den Punkt getroffen.

So etwas kommt bei den Menschen im Lande immer gut an – zumal ja keiner von ihnen irgendwann nach seiner Meinung gefragt wird.

Ich frage mich bloß was sein wird,  wenn der erste warme Hauch von den merklich kälteren Alltagswinden abgelöst wird.

Ich frage mich, was die klugen Besserwisser von studierten Gelehrten auf die Frage antworten, warum sie erst nach so vielem angerichtetem Schaden und solchen auf unsere Enkel und Urenkel wartende Berge angehäuften Elends, aufgestanden sind und ihr Wissen der Welt kundgetan haben.

Ich werde das schofelige und ungute Gefühl nicht los, dass bei diesen Gelehrten die Wahrhaftigkeit auch kein gutes Zuhause hat.

Ewald Eden



...und hier noch die Ursprungsversion:

Dat düütsche Elend …

Dat allens alltied twee Sieden hett, dat is joa niks Nees – liekers üm wat sükk dat Geböören ok dreit, wor jüüst över schnakkt, wat jüüst ankääken ov wor jüüst in de Gasetten över schrääven ward. Dat ole Weeten van de twee Sieden schient oaber in so mennich Geleerden- un Ekspeerdenkoppen keen Bott inrüümt to warden. De Vöörschnakker up aal Sieden, de koamt mi foaken su vöör as mien Opas Peer, wenneer he mit een Gespann van hibbelich Vossen dorvöör up Tuur noa d’ Auerker Pingstmaarkt wee. Un dat de Deerten hüm bi dat Gedudel mit de Frachtwoagen nich dörgungen, kreegen see Schööklappen an de Koppen siedels de Oogen.

Kiek un so lett mi dat ok bi de Schlauschnakkers van eegen Benööm, de stilkens versööken [see doon tominnst so] irgendeen Koar ut irgendeen Schiet to luken, in de see dat Foahrtüüchs tomeist vöördeem sülven rinfoahren hevvt.

„AfD“ de anner Woahl föör Düütschland nöömt sükk nu een Kring van studeerde Bäterweeters, de sükk totrooen, Düütschland wäär ut de Sakkpadd ruttoföören, in de us Stoatsschkipp van unkünnige Stüürlüüd rinlaveert worden is.

Unkünnige Stüürlüüd an d’ Rüür up de Brürch van dat düütsche Stoatsschkipp, de blods noch de Kurs inschloahn, de hör de Düwel, de sükk in de Bilch ünner de Taukoamer verstoaken hett, stoadich toleustern deit. Mit dat.wat see nu fördern, dor hevvt see wiers recht. Mit hör Fördern, de Düütschen schöält ovstimmen, net up de Oart, as dat bi us Noabers, bi Tells Willem sien Enkels sied olle Tieden goaelk is, rönnen see meist open Dören bi d’ Woahlvolk in. Mit dat Verlangen, sükk in Düütschland van de Juronensüük to verovscheeden un ut Düütschland wäär Düütschmarksland to moaken sünd see ok nich allennich - dor hevvt see bi de Minschen Tospröäk tohoop – un mit hör Bewerten van de bundsdüütschen Parlamentslitten as Joasärgers un blods Aarmhochrieters vöör de Ministroabeln in d Regeern lirgen see ok jüüstemang up de Tein. Dat kummt bi de Minschen in d Land, de anners nich noa hör Meenen froacht warden, alltieds good an. Ikk froach mi blods, wat is, wenneer de eerste  waarme Weihwind van koolen Olldachsstörm ovlööst ward?

Ikk froach mi, wat see, de klooken Bäterweeters van studeerden Geleerden, up de Froach antern, woarüm see eers noa soveel Schkoa un soveel anhüüpdet Elend – sünners föör de Tokunft van us KInners un Enkels – upstoahn sünd, un hör Weeten künnichmoakt hevvt.

Ikk hevv dat  schoofelige Gefööl, dat ok bi disse Geleerden de Woahrhaftichkeit keen goodet Tohuus hett.


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