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150 Jahre und kein bisschen weise
28|05|2013



Noch in bester Erinnerung: Thomas Städtler [SPD] der Oberbürgermeisterspitzenkandidat 2011, der von der Wilhelmshavener SPD förmlich aus der Stadt getrieben wurde.

Wie sich die Wilhelmshavener SPD selbst in die Pfanne haut.

Neulich, im September 2011 ging es drum nicht nur kommunalpolitisch sondern auch in der Verwaltungsspitze die Nummer Eins zu werden - beides hat nicht geklappt und nun gebärdet sich die einstmals stolze Wilhelmshavener Arbeiterpartei wie der Wurmfortsatz der Wilhelmshavener CDU.

Nach 150 Jahren darf natürlich auch gefeiert werden und so lud man am 24. Mai zum Parteitag, dort, wo auch schon die Kreisvorstandssitzungen seit Urzeiten stattfinden.

Neben der geplanten Fusion des Reinhard-Nieter-Krankenhauses und dem katholischen St. Willehad-Krankenhauses waren aber auch innerparteiliche Debatten fester Bestandteil des Parteitages, der unter dem Motto stand: "Das WIR entscheidet" - genau, besonders in der Wilhelmshavener SPD!

Das mit dem "Wir" ist so eine Sache in einer SPD, in der sich bestimmte Mitgliederkreise nicht einmal über den Weg trauen. Deshalb suchte man auch bei diesem Parteigipfeltreffen vergeblich nach fundamentalen Veränderungen, viel eher aber nach Geld, das langsam zur Neige geht, weil man nicht mehr die monetär interessanten Pöstchen innerhalb der Gesellschaften besetzen konnte, über deren inoffizielle Zwangsabgaben die Parteikasse nicht verfassungskonform mitgefüllt wurde.

Für dieses Desaster hat man sogar persönlich gesorgt, sozusagen mit innerparteilichem Engagement gegen den zeitweise verzweifelt nach innerparteilicher Bodenhaftung suchenden, ausserörtlichen Oberbürgermeisterkandidaten Thomas Städtler.

Wir erinnern ´mal kurz an den Wahlausgang am 11. September 2011:
Thomas Städtler [SPD]: 29,7 Prozent [9.926 Stimmen]
Andreas Wagner [CDU]: 36,1 Prozent [12.059 Stimmen]
[Quelle: Statistikamt Wilhelmshaven | Wahlbeteiligung: 50,6%]

Diese Wahl hätte locker gewonnen werden können, hätte man sich in den entscheidenden Wochen nicht mit dem Versuch einen Gegenkandidaten aufzustellen selbst zerfleischt. Da muss man schon ´mal drauf kommen, liebe SPD, dem Spitzenkandidaten die entscheidenden Stimmen innerparteilich selbst abzugraben.

Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Karlheinz Föhlinger, galt als Initiator für den Kandidaten aus Löhningen, der richtig etwas verändern wollte, am Anfang etwas steif wirkte, aber zum Schluss gelöster im Wahlkampf auftrat.

In einem Video wollten auch wir selbst erfahren, warum er von der Stadt im Hasetal nach Wilhelmshaven wechseln wollte.

Das Ergebnis ist Geschichte, aber auf dem Parteitag verstand man es wieder einmal so richtig nachzutreten, höchstwahrscheinlich als Signal für eventuelle Oberbürgermeisteranwärter, die in Wilhelmshaven eine äusserst bittere innerbetriebliche Kälte erwartet, sollten sie es wagen sich für die Wilhelmshavener SPD engagieren zu wollen. Gelungen ist das nach unserer Auffassung geradezu fulminant, denn es wird sich so schnell kein Anwärter mehr nach Wilhelmshaven verirren, um den gleichen Fehler zu begehen.


Zwei, die sich verstehen? [links Ex-Oberbürgermeister Eberhard Menzel und links der "neue" Andreas Wagner am Wahlkampfabend während der Auszählung am 11. September 2011].

Der Ex-Oberbürgermeister Wilhelmshavens, Eberhard Menzel, hat übrigens auch "schwer" mitgeholfen, diese Oberbürgermeisterwahl im Jahre 2011 mit zu verlieren.

So schliesst sich der Kreis einer völlig überalterten Wilhelmshavener SPD, die schon seit Jahrzehnten nach wirklichen Inhalten sucht und "Vetternwirtschaft" oder "Versorgungsmentalität" weit von sich weist, obwohl es vortreffliche Beispiele für diesen monetären Parteipragmatismus gibt. Sollten die letzten Wilhelmshavener BürgerInnen immer noch nicht überzeugt sein, so sollten sie sich einmal mit der Causa "Wilfrid Adam" auseinandersetzen, der nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag sinngemäss sagte, dass er jetzt mittellos sei.


Wilfrid Adam, ehamalger Landtagsabgeordneter und ehemaliger Geschäftsführer der Hafenbetriebsgesellschaft, deren Nutzen sich bis heute so ziemlich allen verschliesst.

Ein wenig später war er Geschäftsführer der inzwischen liquidierten Hafenbetribesgesellschaft [HBG] und noch etwas später Preisträger des "Deep Black Hole 2009" - Vetternwirtschaft in Wilhelmshaven - nie und nimmer.

Mit einem gemeinsamen Antrag von CDU der SPD hat man das Thema  "Vetternwirtschaft" und "Versorgungsmentalität" selbst noch einmal vertieft:
Zitat: " ... Der Rat der Stadt Wilhelmshaven weist die Mitglieder von Entscheidungsgremien städtischer Beteiligungen an, bei vakanten Führungspositionen, die extern zu besetzen sind, eine Stellenausschreibung durchzusetzen. Ein transparentes Verfahren bei der Besetzung von offenen Stellen durch die Verwaltung signalisiert dem Bürger, dass die Verwaltung nach objektiven Kriterien handelt. Vorwürfe wie "Vetternwirtschaft" oder "Versorgungsmentalität" werden von vornherein unterbunden. ... "
[Quelle: Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion und der CDU-Fraktion für die Sitzungen des FIWI, VA und Rat im April 2013]

... darauf muss man auch erst ´mal kommen, dass man Korruptionsprävention durch Ausschreibungsformalitäten betreiben kann - darauf können nur Parteien kommen, die mittendrin im Sumpf stecken, um sich so eine weisse Weste für Blinde zu basteln!

Während die SPD nun nach geschlagenen 150 Jahren sich wundernd nach Geld sucht, ringen wir wieder einmal mehr um Fassung und fragen noch einmal offiziell nach, wann diese Wilhelmshavener SPD endlich die Geschichte des "Dreckigen Sumpfes" aufarbeitet, um wirklich einmal etwas zu verändern, um sich zukünftig nicht mehr selbst im Weg zu stehen.


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven


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