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Lucky Lucke
23|04|2013



Bernd Lucke: "Schlauschnacker" oder echte demokratische Ideale zu grundlegenden Veränderungen?

Jung, dynamisch, klein und klug, vom Typ ein echter Pfiffikus.

Durchblicker, Wegweiser und Ökonom. Professor Bernd Lucke sagt und weiß wo´s lang geht - schon länger. Nämlich so, wie Bild, Welt, die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft [INSM] und der Marienhof es dem wirtschaflichen Gesamtgefühl und Weltempfinden vieler Deutschen permanent eingetrichtert haben. Ein Heilsbringer, der es auch verspricht, der weiß wie deutsch geht. Der Jäger des verlorenen Schatzes. - Der D-Mark?

Es ist, als hätte man ihm und seiner neuen Partei, dieser Alternative für Deutschland, lange und beständig die Wähler in die Arme getrieben. Eine oppositionslose, wenn man von den medial weggeschriebenen Linken einmal absieht, schwarzgelbe Regierung, die sich von der Geldwirtschaft und einer bestimmten Ökonomenkaste willig an der Nase führen läßt, unterstützt von den Langzeitschweigern der Gewerkschaften, hat das Heer der Unzufriedenen groß gemacht. Im Tal der Krise brauchten die Luckes sich nur noch zu positionieren und zu warten um an der Spitze zu stehen und den Orientierungslosen zurufen: "Mir nach."

So werden Sieger gemacht. Der Plan könnte aufgehen. Denn, so sagt Brecht etwas unfreundlich: "Nur die allerdümmsten Kälber, wählen ihre Metzger selber." Es werden nicht wenige sein, die sich zum deutschnationalen, neoliberalen Grillfest auf die Hufe machen. Die Aussicht ihre D-Mark zurück zu bekommen wird gerade auch denen gefallen, die noch immer ihren Kaiser Wilhelm gerne wieder hätten. Die Enttäuschten werden gebündelt und wichtige alte Männer dürfen ihre Endlifecrisis austoben. Wünsche gehen in Erfüllung.

Was wäre, wenn die Mark zurück käme?  Werden die Spareinlagen verdoppelt und der Autokredit halbiert, oder wie sind da die Träume? Vielleicht kostet aber das halbe, belegte Brötchen statt ein Euro achtzig dann drei Mark sechzig! ...

Die Gewinner stehen längst fest, ihr alle seid nicht dabei. Die Notgroschenmentalität der Deutschen ist als sichere Beute schon verplant, egal, ob als Euro, D-Mark oder German Dollar.

Schon 2005 trat Bernd Lucke mit Thesen hervor, die sein Dauerlächeln als Bedrohung erkennen lassen, dem "Hamburger Appell".

Hier der Inhalt nach eigenem Verständnis in Kürze, überwiegend zitiert:

Deutschland befindet sich in einer tiefen, strukturellen Krise, die drastische und schmerzhafte Reformen verlangt.

1. Staatliche Eingriffe stören die Wirtschaft

2. Deutsche Waren und Dienstleistungen müssen gut und billig sein.Letzteres durch Lohnverzicht. Der Staat hat sich rauszuhalten.

3. Die unangenehme Wahrheit besteht deshalb darin, dass eine Verbesserung der Arbeitsmarktlage nur durch niedrigere Entlohnung der ohnehin schon Geringverdienenden möglich sein wird. Eine Abfederung dieser Entwicklung ist durch verlängerte Arbeitszeiten, verminderten Urlaubsanspruch oder höhere Leistungsbereitschaft möglich.

4. Das deutsche System der Lohnersatzleistungen von der Sozialhilfe über das Arbeitslosengeld bis zur subventionierten Frührente erzeugt Lohnansprüche, die der Markt nicht mehr befriedigen kann. ... Das System der aktivierenden Sozialhilfe zeigt einen praktikablen Weg.

5. Hohe Arbeitskosten und hohe Steuerlasten mindern unternehmerische Gewinne und damit unmittelbar die Investitionsbereitschaft. Klassenkämpferische Rhetorik tut ein Übriges, um Investitionen zugunsten anderer Standorte zu verdrängen.

6. Es muß gespart werden, damit Investoren später nicht höhere Steuern zahlen müssen. Dasselbe gilt für die unterfinanziert wachsenden Zahlungsverpflichtungen der sozialen Sicherungssysteme.

7. Die Konsolidierung der Staatsfinanzen erfordert weitreichende Einschnitte in allen Bereichen der öffentlichen Ausgaben. Davon können auch die sozialen Sicherungssysteme nicht ausgenommen bleiben.

8. Der Ruf nach besserer Mittelausstattung im Bildungswesen übersieht, daß große Fortschritte allein durch vermehrten Ansporn zu Fleiß, Wissbegier und strenger Leistungsorientierung erzielt werden könnten.

9. Die Forschungstätigkeit in Deutschland wird in wesentlichen Zukunftstechnologien durch rigide staatliche Vorgaben behindert oder zur Verlagerung ins Ausland genötigt. Es ist ein Irrglaube, durch staatliche Vorgaben bestimmte Forschungsfelder an der Entwicklung hindern zu können.
[mit besten Grüßen, Monsanto]
 
10. Solange der Lebensstandard der deutschen Bürger über dem Durchschnitt anderer Länder liegt, wird Deutschland den Wettbewerb verlieren. Armut ist nationale Pflicht. ... Flexibilität, Innovationsbereitschaft, unternehmerische Initiative, Mut zur Veränderung ... [Bla, bla, bla]

11. Notwendigerweise auftretende Arbeitsplatzverluste sind kein Argument gegen die positiven Auswirkungen der Globalisierung. Wir müssen nur unseren Lebensstandard aufgeben und warten bis sie ihn wieder hebt. Eine zentrale wirtschaftspolitische Aufgabe besteht darin, diese positiven Effekte der internationalen Arbeitsteilung zu vermitteln und für einen schnelleren Strukturwandel zu sorgen.

"Wir verkaufen unser Oma ihr klein Häuschen" wäre so gesehen eine schöne AfD Parteihymne - wenn da nicht schon schwarzgelbe Anrechte drauf liegen.

Nur, Fürsorglichkeit klingt anders. Leute die ihre Mitmenschen zuerst als Wirtschaftsfaktor ansehen, wirken eher wie Humankapitalisten. Irgendwie sozialverkrüppelt. Aber so sind dieTypen, die sich für alle Zeit an Deck des Galeerenschiffes wähnen, heftig die Trommel schlagen, damit die Ruderer sich in die Riemen legen und sie  Wasserski laufen können.

Sind die Vorgaben des Hamburger Appells denn nicht alle schon verwirklicht oder auf dem Weg? Weshalb dann eine neue Partei? Das ist doch Merkels "marktkonforme Demokratie". Eine echte "Alternative für Deutschland" wäre das Gegenteil - Der demokratiekonforme Markt. Aber das entzieht sich wohl völlig dem Verständnis der "His Masters Voice Ökonomen".

Der Euro scheint doch eh seinem Ende entgegen zu gehen. Warum jetzt noch schnell eine neue Partei? Ist hier Eile geboten, die Situation zu nutzen? Auch, weil ein Teil der "Unterstützer" der AfD ihr böses Gesamtwerk noch umgesetzt erleben möchte und deshalb "für einen schnelleren Strukturwandel sorgen" will? Alter macht hastig. Starrköpfig natürlich auch. Und schließlich ist das Leben kein Dauerzustand. Das wissen die Eurokiller, vom Genforscher Sarrazin bis zum Podiumssucher Henkel. - Das drängt.

Wer sein "Heil" in der AfD sucht, kommt vom Regen in die Traufe. Aber sowas von Traufe, so naß hat ihn noch keiner gemacht. Man muß sich nur die Experten der Expertenpartei anschauen. Den Luckes geht es nicht um den Euro, das ist nur der Wurm am Angelhaken.
"Da beißen sie gut."

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner


Links:
Bernd Lucke | Wikipeda
Monsanto | Wikipeda

Downloads:
Hamburger Appell

VIDEOS:
Monsanto - mit Gift und Genen | Youtube


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