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Die AWO – eine Himmels- oder eine Teufelsmacht?
09|11|2010



Gleiche Arbeit für weniger Geld - das kennen wir in Wilhelmshaven schon länger.

Die alte Dame AWO - einst Vorzeigekind der deutschen Sozialdemokratie - auf die unsere Elterngeneration noch so stolz war, was ist nur aus ihr geworden?

Wer in den letzten drei Jahrzehnten die Entwicklung innerhalb der Arbeiterwohlfahrtsorganisation mit ein wenig kritischer Aufmerksamkeit verfolgt hat, der weiß schon länger, wo es mit der AWO hingeht – nämlich direkt und zielgerichtet in den Abgrund des Abzockerkapitalismus.

Die Führung der AWO besteht eben nicht mehr aus Menschen mit menschlichen Idealen, sondern aus gezielt herangezüchteten Polit- und Kapitalmanagern.

Die, oftmals noch mit der studentischen Eierschale hinter den Ohren, ihr mathematisches Genie beweisen wollen, indem sie Wohlfahrt und Generationenfürsorge auf Teufel komm raus in wirtschaftliche Formeln pressen – auch wenn sie dabei das ganze Schwein AWO in kleine Stücke zerhacken müssen.

Die AWO wird unweigerlich auf dieselbe Weise enden, wie all die letztendlich zu Monstern mutierten und von skrupellosen Gewerkschaftsfunktionären vor die Wand gefahrenen sozialdemokratisch parteilich oder gewerkschaftlich gelenkten Unternehmen und Konzerne der Nachkriegsvergangenheit – wie etwa die Neue Heimat, die unzähligen Konsumgenossenschaften bzw. der COOP Konzern, die vielen Zeitungs- und Buchverlage, die Bank für Gemeinwirtschaft mit ihren Zweigen, um nur die erinnerungsträchtigsten Zerstörungswerke der sogenannten Vertreter der Arbeiterklasse zu nennen.

Von den, die jeweiligen Aufsichtsräte bildenden, Gewerkschaftsbossen hat sich niemand  jemals dafür wirklich verantworten müssen.

Nachdem die AWO als gigantischer Senioren- und Pflegeheimbetreiber schon allerorten große Teile ihres Bestandes – das den örtlichen Einrichtungen angegliederte sogenannte „betreute Wohnen“ -  in Tochtergesellschaften, die nicht den Regeln der Gemeinnützigkeit unterliegen, ausgegliedert hat, um dadurch bei den Seniorenbewohnern richtig Kasse zu machen, setzt jetzt der Essener Regionalverband der AWO noch einen obendrauf.

Dort werden die bei der AWO angestellten und nach gültigen Lohntarifen bezahlten Mitarbeiter in eine eigens dafür von der AWO - Essen gegründete Leiharbeiterfirma abgeschoben, um am nächsten Tag in einer AWO Einrichtung am selben Arbeitsplatz die gleiche Tätigkeit zu verrichten wie tags zuvor – nur eben für bis zu einem Viertel weniger Lohn, mit gleichzeitigem Wegfall aller betrieblich erworbenen Rechte. Das alles geschieht nach gewohnter Manier und von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt unter dem und gedeckt durch den Nimbus der sozialen Wohlfährigkeit.

Die sozialdemokratischen Gründungsmütter und –väter rotieren wahrscheinlich ob dieser unmoralischen Kaltschnäuzigkeit ihrer Führungsnachfolger unablässig in ihren Gräbern.

Ewald Eden

...und hier noch die Ursprungsversion:

De AWO – een Häävens- ov een Düwelsmacht?
 
De ole Doam AWO – een Vöörwieswichtje van d’ düütsch Sozioaldemokroatie – up de us Öllerngeneratschoon noch bannich stollt wee, wat is ut hör worden?

Well in de verleeden dree Joahrteinden dat Geböören binnerwendich van de Organisatschoon upmerksoam beluurt hett, de weet van dor all langer, wor dat mit de AWO hengeit – näämich stuuv un liekut in de Deepten van d’ Avtrekkerkapitoalismus.

De Föörung bi d’ AWO besteit ähm nich mehr ut Minschen mit minschliche Ideoalen – de givt dat dor schiens nich mehr in de büppersten Riegen. Dor sitten nu jünger hochtücht Polit- un Kapitoalmänätscher, de foaker noch de studentisch BWL Eierschilln achter de Oorn hevvt – de föör Gewalt hör räknerisched Schenie bewiesen willt, in dat see Wohlfoahrt u Generatschon’nfüürsöörglichkeit up Düwel kumm rut up Doalerförm tosoamenstuken.
Sowat, as ole Minschen de Mors schoon hollen, dat moot sükk joa räken – liekers blods föör de Mänätscher un nich föör de Minschen, de Dach föör Dach dat stuure Waark vöör sükk hevvt.
See kriecht dat ok hen, de Stdeerden - ok wenneer see dat Schwien AWO bi lebennigen Liev dorföör in duusend lütji Stükken schnieden mooten.

De AWO nämmt oahn Twiefel dat sülvige Ennen, as aal de upletzd to gräsich Monstern muteerden un van schoojakkich Gewerkschkuppslüü tägen de Müür jochten Konzerns in de Noakreechstied.  So as de „Niege Heimoat“, so as de ungetellden in Düütschland Konsumvereens ov loater de COOP Konzern, so as de veelen Zeitungsverloagen ov de de Bank föör Gemeenweertschkupp mit hör veele Dochters – üm blods de besinnungsgröttsten ut dat Vernichtungswaark to nöömen.

Van Gewerkschuppsbüppersten, de to alle Tied föör een büld Doalers  in de Upsichtskrings seeten, van de hett ni nich irgendwell irgendwenn föör disse Verbrääken liekstoahn mußt.
Noadem de AWO as gigantischen Ollen- un Pläächeimbedriiver all överall groode Stükken van hör Inrichtingen – dat so ov anners nöömte „Betrööde Woahnen“ in Dochterfirms, de nich mehr ‚Gemeennützich“ sünd utgliedert hett, üm dordör bi de Ollenbewoahners reschkoapen „Kasse“ to moaken, sett nu de Essener AWO Regionoalbedrijf noch een dor boaben up.

Dor worden nu de Minschen, de bi de AWO bit nu noa Tarif in Lohn un Brod stoahn un anner Minschen pläägen un ümsörgen in een Seelenverkööperfirmoa (een AWO Dochtergesellschkupp) ovschoaben. De nächste Dach stoaht see denn an de glieke Stää as de Dach vöördem, moaken de sülvige Waarkeree a de Dach vöördem – blods dat see tomoal 25 (fiefuntwintich) Perzent minn Doalers in hör Lohntut hevvt un aal hör Rechten verlüstich goahn sünd.

Dat allns löpt noa de gewoonde Maneer ov, van de de Butenwelt meist üm meist ganniks spitzkricht.

De olen Sozioaldemokroaten mooten sükk doch in hör Gravvstään blods noch vöör Grääsen trüllern.

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