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Sklavenschiff in der Marktstraße gesichtet: S.M.S. Curt Leffers
21|10|2010



Das neue sinkende Schiff für die nächste Negativwirtschaftsschlagzeile in Boomtown, wegen zu hoher Sozialabgaben?

Es geht ein böses Gerücht um: die neuen Containerschiffe der A.A.-Klasse sollen keinen Motor mehr haben – die nötige Leistung sollen gemeinnützige Ruderer im Schiffsbauch vollbringen.

Als Kapitän des Schiffes hat sich der zur Zeit arbeitslose Roland Koch beworben. Als Taktangeber an der Trommel wurde der Geschäftsführer des bekannten Bekleidungshauses in der Marktstraße in Wilhelmshaven von seinem sonst sehr verantwortungsvollen Bürodienst freigestellt.

Er soll sich bestens mit dem Kapitän verstehen, insbesondere was die Behandlung der „Freiwilligen“ im Schiffsbauch anbelangt.

Er hat aber auch völlig recht:
10 Euro Tageslohn für einen Hartzie, der einfach nur in der Couch abhängt, ist einfach zu viel! 5 Euro reichen völlig. Er muß sich ja auch nicht gesund ernähren. In Haiti werden die Einwohner schließlich auch von getrocknetem Lehm satt [das auslandsjournal des ZDF hat darüber berichtet und ein Einsatzleiter des THW, den ich zufälligerweise kenne, hat mir dies erst jüngst bestätigt].

Überhaupt können die bequemen und faulen hellhäutigen Deutschen von ihren dunkelfarbigen Artgenossen auf der karibischen Insel noch eine Menge lernen. Schließlich haben die Haitianer auf Grund ihrer Sklavenherkunft jede Menge Erfahrung vorzuweisen, wie man sich von großkotzigen Weißen rumkommandieren und beschämen läßt.

Kolonialherr [und Kolonialwarenladeninhaber] Curt Leffers übt sich bereits in markigen Worten in der Ausgabe des weißen Kolonialblattes Kaiser-Wilhelms-Blatt vom Dienstag,12. Oktober 2010, auf S. 3: „Leffers: Problem sind die Sozialabgaben“. „Wir haben kein Problem in der Lohnhöhe, es sei denn, ein Bruttolohn von 13 Euro wäre 'sozial verwerflich'“.

Im Artikel folgen dann nähere Berechnungen über die horrenden Summen, die ein Hartzer Familienvater so – völlig ohne Leistungserbringung – monatlich einsacken kann. Ein Verkäufer bei ihm im Kolonialwarenladen in der Marktstraße hätte netto weniger als sein von Faulheit und Nichtsnutz geplagter Kollege. „Richtig sauer ist Leffers darüber … „ „sozial verwerflich“... „Anspruchslohn“ sind dann die weiter klischee-bedienenden Vokabeln unserer neuen Herrenklasse, die sich „christlich“ oder „frei“ nennt.

Herr Leffers könnte sich auch gut und gerne als verbaler Einheizer für Bundestagsdebatten bewerben.

Läge der Nettolohn eines fleißigen deutschen Arbeiters bei ihm im Laden bei 5 Euro [Zielvorstellung, um im globalisierten Wettbewerb mit den Kaufhäusern in Kuala Lumpur und Shanghai mithalten zu können], dann stünde nach seiner Logik und dem sogenannten „Lohnabstandsgebot“ einem durch ständigen Arbeitsplatzabbau in der boomenden deutschen Exportwirtschaft „freigesetzten“ Arbeitslosen lediglich 2 Euro pro Tag zu, um sich zu ernähren, einzukleiden, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, sich über die neuesten Ideen unserer Bundesregierung und ihrer Klaquere zu informieren usw. Für 2 Euro kriegt man ein paar trockene Brötchen in der Bäckerei.

Ein bißchen wenig, um so über den Tag zu kommen. Aber das Lohnabstandsgebot steht selbstverständlich über unserem Grundgesetz. Es steht so weit darüber, daß es nicht einmal dort verankert werden mußte, noch in sonst irgendeiner Norm.

Ich fordere ein Personenabstandsgebot gegenüber solchen Sklavenherren wie Massa Leffers.

Außerdem steht er nicht auf dem Boden unserer FDGO [freiheitlich demokratischen Grundordnung]. Eine rund-um-die-Uhr Überwachung des Top-Leistungsträgers mit den beeindruckenden Rechenkünsten durch den Verfassungsschutz ist deshalb mehr als angebracht. Man darf gespannt sein, auf welche Ideen sonst noch der Herr Leffers so alles kommt, wenn er sich gedanklich mit unseren gesellschaftlichen Zuständen beschäftigt.

Back to the ROOTS , kann ich da nur noch sagen.
[ROOTS war eine Fernsehserie über den Alltag nordamerikanischer Sklaven unter weißer Herrschaft in den US-amerikanischen Südstaaten.]

Mit genialen Grüßen
Heidi Berg

P.S.
In seinem Geschäft in der Marktstraße läuft übrigens seit längerem in einer Endlosschleife das bekannte Lied von Leffers Mode, Verzeihung, Depeche Mode „Masters and Servants“, zur Einstimmung seiner Mitarbeiter und Erinnerung an deren Arbeitspflicht und als Gratis-Leistung für Kunden mit Hartz Vier Hintergrund.

Links:
18|10|10 Boomtown gegen Elbedorf

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