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DIE LINKE sieht Wahlziel erreicht
06|09|2011



Eigentlich schade, dass die Ziele der Linken durch einige Mitglieder anscheinend konterkariert werden.

Als erste Partei hat sich nun die Wilhelmshavener LINKE zu der Umfrage des NDR geäußert.

Laut einer repräsentativen Umfrageerhebung von Infratest dimap kommt DIE LINKE in Wilhelmshaven nächsten Sonntag auf gerade mal 3%. Nach über 13% bei den letzten beiden Wahlen also ein desaströser Niedergang. Mit Jasmin Roos, Spitzenkandidatin und Vorstandsmitglied der LINKEN Wilhelmshaven, hat sich nun erstmals eine Amtsträgerin der Partei zu Wort gemeldet.

Jasmin Roos sieht in der Umfrage scheinbar keine Probleme. In einer E-Mail trifft sie die wundersame Aussage, dass es der Partei gar nicht vorrangig um ein gutes Wahlergebnis ging, sondern das eigentliche Wahlziel längst erreicht sei. Mit der Verhinderung eigener Parteigenossen sei alles erreicht, was wichtig sei. Somit scheint es der Partei DIE LINKE nicht um Politik, sondern nur um das Ausleben persönlicher Differenzen zu gehen.

Die Aussage von Jasmin Roos wird durch das fehlende Wahlprogramm, eine eher inhaltslose Homepage und fehlende Visionen zur Kommunalwahl 2011 gestützt. Für die bisherigen Wähler der LINKEN dürften die Aussagen von Frau Roos eine schallende Ohrfeige sein.

Schon vor einigen Tagen war Jasmin Roos aufgefallen, als in einem Kommentar zu einem Artikel der TAZ über die Wilhelmshavener LINKEN den ehemaligen Vorstand als “korrupt” bezeichnete. Dieser haltlose Vorwurf der Bestechlichkeit hat Frau Roos nun wohl einige Anzeigen eingehandelt.  Mit dem Vorwurf einer Straftat wollen sich einige Mitglieder des ehemaligen Vorstandes nicht abfinden.

Auch wenige Tage vor der Kommunalwahl scheint es der LINKEN personell und inhaltlich nicht möglich, Politik zu machen. Wie ein verwundetes Tier wird um sich geschlagen. Die Wähler und eigentlichen Wahlziele der LINKEN finden hierbei kaum Beachtung. Auch die Ohrfeige der Wähler, die dieser Partei in Wilhelmshaven gleich Stadtteilweise weggelaufen sind, wird wohl nicht wahrgenommen. Anstatt nun endlich politisch zu reagieren, werden alte persönliche Feindbilder aufgebaut und fleißig Schuldige gesucht.

Während in anderen Parteien die Vorstände die Konsequenzen aus verlorenen Wahlen und miserablen Umfragewerten ziehen, sind solche Konsequenzen in Wilhelmshaven schon lange aus der Mode gekommen. Wie schon in der SPD Wilhelmshaven üblich, werden verlorene Wahlen von den Verantwortlichen nicht wahrgenommen. So hatte Norbert Schmidt als Kreisverbandsvorsitzender der SPD mehrere Wahlen in Reihe verloren. Als Konsequenz stellte ihn die Partei für den Landtag auf. Auch diese Wahl grandios verloren findet sich Schmidt zur Kommunalwahl 2011 erneut auf einem Spitzenplatz seiner Partei wieder.

DIE LINKE Wilhelmshaven ist auf einem guten Wege, den etablierten Parteien vor zumachen, wie man so was noch auf die Spitze treiben kann. Mitglieder weg, Wahlen verloren und das Wahlziel trotzdem erreicht. Bravo!

Ein besonderes Politikverständnis zeigen die LINKEN auch bei der OB-Wahl. Zwar stellen sie keinen eigenen Kandidaten, wollen aber auch keinen der anderen unterstützen. Die Empfehlung der LINKEN lautet dann wohl eher nicht zur Wahl zu gehen!?

Bei aller Liebe, so langsam entwickelt sich der Kreisverband der LINKEN zu einem waschechten Provinztheater.


Tim Sommer

Quelle:
www.timsommer.de

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