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Alle Jahre wieder …
13|09|2010



Eine der politischen Großtaten in Wilhelmshaven: das Kohlekraftwerk von GDF-Suez. Jede Menge Dreck und für 15 Jahre keine Gewerbesteuer - so saniert man in Wilhelmshaven die Stadtkasse!

Da der „Nettowert“ der Gebietskörperschaft Wilhelmshaven durch die andauernden Veräußerungen kommunaler Einrichtungen, Beteiligungen, Immobilien und Liegenschaften und stetig sinkender Einwohnerzahlen auch in naher Zukunft weiterhin schrumpfen wird, der Schuldenberg der Stadt aber zusehends wächst, ist der Zeitpunkt der „Entmachtung“ der selbstverwaltenden Organe im [noch] roten Rathaus absehbar.

Entmachtung heißt in diesem Falle die Einsetzung eines „Sparkommissars“ von Seiten  der Bezirksregierung. 
 
Das wissen alle Ratsvertreter - und das die Verwaltung führende Personal unisono. [Davon sollte man zumindest ausgehen dürfen]

Da kann es den Betrachter doch nur verwundern, wenn er sieht, auf welch [nach]lässige Art mit dem Inhalt der öffentlichen Kasse umgegangen wird. Die Sündenfälle der vergangenen Jahre aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen – da paaren sich nämlich in schöner Eintracht und in Reihe „Peanuts“ mit „Kokosnüssen“, wenn man den Ausspruch eines Deutsche Bank Bankers einmal zugrunde legt.

Da kommt doch die Frage auf, was muß in der mittlerweile welken grünen Stadt am Meer getan werden – oder besser, was könnte man tun, um dem drohenden Damoklesschwert der Pleite zu entgehen.
 
Ideen sind da mehr denn je gefragt.
 
Um den andauernd stark defizitären Etat der Stadt auf Vordermann zu bringen, böte es sich z. B. an, einen Staudamm von Wilhelmshaven hinüber nach Eckwarderhörne zu errichten, um durch diese Maßnahme den Jadebusen zum Güllebecken mit integrierter Biogaserzeugung umzufunktionieren.

Eine solche zukunftsweisende Investition würde sich aus mehreren Gründen in kürzester Zeit bezahlt machen:
 
1. Die Uferlinie würde um etliche Kilometer verkürzt werden,  und damit für diesen     Küstenabschnitt auch die Deichsicherungskosten entfallen.

2. In den angrenzenden Städten und Landkreisen der Region erübrigten sich fernerhin Kläranlagen und kommunale Schmutzwasserrückhaltebecken. Man könnte sogar weiter im Binnenland liegende Städte von der lästigen Pflicht der Abwasserreinigung befreien, indem die dort anfallenden Fäkalienmengen per Fernleitung an die Jade befördert würden [siehe Musterbeispiel Schortens – Wilhelmshaven].

3. Die dadurch eingesparten Gelder könnten zum Beispiel zur Befriedigung der weltweiten Reisegelüste der kommunalen Gebietsvertreter eingesetzt werden – oder, wie in Wilhelmshaven kürzlich praktiziert, zur Anschaffung neuer Stühle für die Ratsmitglieder für 1 500,- €uro das Stück.

Ein solches Jahrtausendprojekt würde außerdem grandiose Nebenlösungen zeitigen, wie zum Beispiel das effektive Wiederaufleben der gründlich in die Hose gegangenen Gastanklagerpläne im Voslapper Groden – nur diesmal nicht mittels Riesenflüssiggastanker aus Algerien anlandend, sondern mit eben diesen Schiffseinheiten vom Produktionsstandort Jade-Gülle-Bay über den Jade-Weser-Port in alle Welt ausführend.
 
Als Übergangslösung wäre es angebracht, bis zur Fertigstellung des Sperrdammes zwischen West- und Ostecke des Jadebusens, am südstrandnahen Banter Siel, dem sog. „Menzelschen“ oder auch „Goldenen Tor“ einen, wie in der Landwirtschaft zum Gülleverteilen gebräuchlichen „Diffuser“ zu installieren, um die Jahrzehnte währende Kupferbolzen Wirklichkeit ohne große Kalamitäten ausklingen zu lassen.

Während der sicherlich Jahre andauernden Übergangszeit böte sich durch die Zerstäubung der grau/braunen Fäkalien den Stadtoberen die grandiose Chance, für zumindest eine Dekade die Jadestädtische Schlickbad-Ära wieder auferstehen zu lassen. Jedes staatliche Moorbad würde der dann „kupfernen Bräune“ der in Wilhelmshaven Kurenden nichts entgegensetzen können.

Um der Tradition des Wilhelminischen Schlicktau – aber auch um den Stadtgeschichtsklitterern um OB Menzel ein Denkmal zu setzen – geböte es der Anstand, die im Bau befindliche „Jade-Allee“ als Gestade zum Bade, mit „Rostbolzen-Avenue – die Prachtstrasse zur Kot d’ Azur“ zu benennen. Dadurch erhielte Wilhelmshaven so ein wenig den Anstrich weltstädtischen Flairs, wie Berlin mit dem Kurfürstendamm oder der Strasse unter den Linden, wie etwa Düsseldorf mit seiner Königsallee oder gar Paris mit der Avenue des Champs-Elysées.

Billigkeitshalber sollte man es nicht versäumen, dem, für so viele „Großtaten“ der zurückliegenden Jahre verantwortlichem Stadtoberhaupt Grinsemann an bevorzugter Stelle im Stadtgebiet, zumindest in Form einer Büste auf einem Sockel, ein Denkmal zu setzen.

Jeder Seehund im Weltnaturerbe Niedersächsisches Wattenmeer vor den Toren des „Staatsbades Schlicktau“ wäre sich der Ehre bewusst und würde nur noch hocherhobenen Hauptes im Jadewasser schwimmen [laut Umweltdezernent Dr. Jens Graul natürlich mit geschlossenem Maul und geschlossenen Augen].
 
Jetzt aber erst einmal Schluss mit lustig, hochgeschätzter Herr „Noch OB“.

Wenn Sie dann gehen, vergessen Sie auf keinen Fall, vorher noch  einem gewissen adligen Stadtratsmitglied im Högerbau Hausverbot zu erteilen, denn dieser blaugelbe Pünktchenpartei Politiker, der einmal – man glaubt es kaum – seinen Magister im Fach Medizin machte – soll, wie bekannt wurde, in der 35sten Kalenderwoche im Rat der Stadt den unsittlichen Antrag gestellt haben [und das soll nicht sein erster dieser Art gewesen sein], das  Aushängeschild unserer Stadt, das Reinhard Nieter Krankenhaus zu verhökern.

Wenn Sie auf die Insel der Glückseligen ziehen, dann vergessen Sie um Himmelswillen nicht, den Herrn Stadtbaurat mitzunehmen, denn dieser Akrobat – auch in Sachen Kläranlagen – wird unter der Ägide eines anderen, wie auch immer in seiner Wolle gefärbten Hauptverwaltungsbeamten seine Gepflogenheiten nicht ändern.

Zum Dritten – und selbst wenn Sie darüber Ihren Zylinder vergessen sollten – tun Sie Bevölkerung der Stadt einen ersten und letzten Gefallen – befreien Sie die Bürger von einer schweren Last und nehmen Sie um alles in der Welt den Spezialisten für gequirlte Scheiße, Ihren jetzigen Umweltdezernenten Dr. Jens Graul mit. Tun Sie es, und wenn Sie ihn sich voraus tragen lassen müssen. DAS werden die Menschen Ihnen danken.
 
Noch ein Tipp zum Schluss:
Wenn noch absolute Unklarheit herrscht, wohin Sie sich mit diesen drei Kumpaneros zurückziehen werden – ein felsiges und völlig unbewohntes Eiland auf der gegenüberliegenden Erdhalbkugel, in der Nähe der Antarktis, wird sich sicher für sie vier als Altenteil finden lassen. Die Gestaltung dieses Fleckchens Erdengrund könnte dann ganz nach Ihrem persönlichen Gutdünken vorgenommen werden – sogar die Entsorgung der anfallenden Kupferbolzen.

Hajo-Gerd Oltmanns | T. Könnecke | Walther Schäfer | Ewald Eden - alle w'haven


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