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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Die Wende
14|09|2011



Die eigentliche Parteizentrale hat in Wilhelmshaven eine ganz ungewöhnlche Farbgebung, erinnert optisch an die Grünen, wobei angemerkt werden muss, das in diesem journalistischen Lenkungsausschuss nur der tägliche Wahnsinn aufbereitet wird.

Solange Konzernchefs und Privatbanken in den Politikern ihre Außendienstmitarbeiter sehen dürfen, kann man wählen, was man will, das Ergebnis steht schon fest.

Auch, wenn die Armee der Willigen mit verschiedenfarbigen Schlipsen und gelben Pullovern Vielfalt gaukelt, die Resultate unterscheiden sich nicht. Ob Rot-Grün, Schwarz-Rot oder Schwarz-Gelb - der Unterschied liegt hauptsächlich im Trachtendenken der Wähler.
 
Ob Merkel oder Steinbrück ist völlig egal. Beide haben auf unsere Kosten die Finanzindustrie gerettet und werden es weiter so machen müssen. - Wie?  Das kriegen sie gesagt.

Und zwischendurch, bei gemeinsamen Feierstunden, erzählt Steini coole Witzchen, bis Mutti sich nicht mehr einkriegt vor Lachen. Hoch die Tassen, lecker essen, man kennt sich, man versteht sich ... Die sind nur politische Gegner fürs Volk. Für die Fans der Rechts- oder Linkskurve.
 
Ob Schalke gegen Dortmund gewinnt ist dem DFB doch auch gänzlich Wurscht. Ob die Spieler sich die Hacken abrennen, die Fans bitterechte Tränen vergießen, totale Nebensache. Der Dachverband freut sich nur, daß alle so schön in seinem Sinne beschäftigt sind, Fanartikeln huldigen und Vereinsparolen nachplappern.
 
Ansonsten werden die erfolgreich Manipulierten verachtet und als dekadent eingestuft von denen, die selber am Gängelband des Kapitals marschieren, der Fifa für soziales Übereinander.
 
Und wie in den Darstellungen der fraktalen Geometrie, der sogenannten Apfelmännchen Theorie, wiederholt sich die Struktur des Großen in allem Kleinen ... Boomtown hat gewählt.
 
In Wilhelmshaven dominiert jetzt die Wilhelmshavenpartei, ein Ableger der Deutschlandpartei, auch als CDU bekannt. Warum nennen die sich nicht "Partei der Guten", dann wäre sofort klar, was die Anderen sind.
 
Für unser Oberzentrum beginnt eine neue Zeit. Wir erleben die Stunde Null eines Neustarts. Alles was war, versinkt im Gestern. Jetzt geht es los. Die CDU muß aus der jahrelangen Deckung, derweil die SPD sich in die freigewordene Nische der Schuldfreien verdrücken kann, um als ersehnte Alternative der nächsten Wende Anführer zu sein. Prinzip Wetterhäuschen. "Mal ich, mal Du, aber das Häuschen gehört uns."
 
Und schon legen die Meinungsflüsterer in diesem Sinne los. Maik Michalski von der WZ streut schon mal seine Denkblüten auf den Weg, der zu gehen ist: "Eine große Koalition ist nötig", und fährt fort:
"... Auf jeden Fall sollte sich die CDU auf ihrem Ruhm nicht zu lange aus ruhen, sondern sich möglichst schnell auf Brautschau begeben. Die Probleme Wilhelmshavens rufen nach einer grundlegenden und vor allem nachhaltigen Lösung. Erst dann wird sich wirklich zeigen, ob die CDU alles richtig gemacht hat."

Da kommt dann zusammen, was schon so lange zusammengehörte, nach einer erfrischenden halben Umdrehung, das alte Erfolgsteam Wilhelmshaven. Der Filz kriegt ein neues Etikett. Nicht mehr so rötlich schwarz, mehr so schwärzlich rot. Der Markenname bleibt. Nur kann die CDU nicht mehr wie unbeteiligt vor sich hin pfeifen, als habe sie mit der Misere der Stadt nichts zu tun, die sie doch immer mitgestaltet hat. Jetzt lacht ihr! Dosenwurfgesicht als Zielscheibe in der Rummelbude.
 
Und WZ Chefredakteur Gerd Abelt faßt das Wahlergebnis kurz und bündig so zusammen:
Zitat: "Moin, Wagner, die Sensation ist perfekt. Nach 25 Jahren wird erstmals wieder ein Oberbürgermeister mit CDU-Parteibuch an der Spitze der Stadt stehen. ... Das hat Städtler nicht geschafft. Er hat nicht einmal in den sozialdemokratischen Reihen ein Feuer der Begeisterung für sich entfachen können. Dafür hat Städtler zu vielen der Altvorderen der SPD vor den Kopf gestoßen. Die Unterstützung durch Teile der Linken und Basu reichte nicht aus, die fehlende Geschlossenheit der Partei auszugleichen. ... Wagner wird beweisen müssen, dass er eine „Wilhelmshaven-Fraktion“ zusammenführen kann."
 
Der alte Interessenfilz kriegt einen neuen Namen, "Wilhelmshaven-Fraktion" - und wer sich dem verweigert ist eigentlich auch kein Wilhelmshavener, zumindest kein richtiger.
 
Und der noch Amtierende flunkert, wie gewohnt, selbstgerecht drauflos.
Zitat WZ: "Menzel sprach von einem „deutlichen Ergebnis“ für Wagner, das für ihn nicht überraschend gekommen sei. Der SPD sei es nicht gelungen den richtigen Kandidaten auszusuchen und diesen den Bürgern zu vermitteln." ... Im NDR Fernsehen hatte er sich noch völlig überrascht gegeben, aber das war wohl für die da draußen, hinter der Stadtgrenze, gesprochen.
 
Daß das schlechte Ergebnis der SPD ein Erfolg des amtierenden Mißerfolges ist, weiß außer ihm jeder. Sein hinterlistiges Treiben, den SPD Kandidaten auf den letzten Metern zum domizilfreien Fremdling zu stempeln, war die egoistische Rache an einem Parteigenossen, der zu vernünftig war und der "seine" vier Kohlekraftwerke als Attentat auf die hier Lebenden ansah. Das machte ihn zum Feind des alten Herrn und seinen Mitrentnern.

Vielleicht hätte der sogar noch das Millionengrab der Holding entfilzt, das mußte verhindert werden. Da ist dann seine Partei lieber schnell mal wieder Wilhelmshaven und ein CDU-Sieg immer noch besser, als eine neue Politik.

 
Man darf eigentlich schon froh sein, wenn die beiden Farben nicht gänzlich verrührt werden. Den Farbton hatten wir schon, als robuste Kampfeinsätze deutsches Selbstwertgefühl waren, als Vorstufe für Neubeginne.
 
Erfreulich ist es, daß bürgerliche Vereinigungen aus dem Stand weit mehr Stimmen erhalten, als altetablierte Parteien, wie z.B. die FDP. Machen sich doch endlich politikenttäuschte Bürger selbständig. Hoffentlich tragen sie nicht auch schon die Langzeitparolen der Meinungsmacher in ihren Überzeugungen und fragen kritisch bei den scheinbar fest installierten "Wahrheiten":
"Wem nutzt das und wer profitiert da im Hintergrund?" - damit den gesellschaftlichen Puppenspielern das überhebliche Grinsen vergeht, wenigstens zeitweise.

Fünfzig Prozent Nichtwähler möchten vielleicht ihre Resignation abschütteln.
 
Als die Deutschen den Anlaß gaben, daß man ihr Land in dutt haute, war es üblich, daß der Vater Opas Anzug leicht geändert soweit auftrug, bis er völlig umgebaut und zusammengeschnipselt auf den Sohnemann überging, um ihn für die Konfirmation standesgemäß zu schmücken. Irgendeiner sagte dann immer: "Guck an, dreimal gewendet und immer noch wie neu." Als verkleideter Jugendlicher kotzten einen solche Sprüche ungemein an. Daß der Satz auch politisch relevant ist, ahnt man da noch nicht.
 
Aber solche Verkleidungsprozesse hinterlassen eine tiefe Skepsis gegenüber sogenannten Neubeginnen.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner

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