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Zweistaatlichkeit
20|07|2011



Eberhard Menzel, noch amtierender Oberbürgermeister Wilhelmshavens - ein vermeindlicher "Hero" einer aussterbenden Spezies.

Die Glaubwürdigkeit in die "Heros", immer mehr und minder anteilsnahmslos durch das Volk gewählt, schwindet weltweit. Eigentlich sollten diese "Lenker" uns doch in den Hafen der Glückseeligkeit führen, aber weit gefehlt, überall Trübnis, hausgemachte Krisen, egal auf welchen Kontinent man tippt, auf dem sich drehenden Leuchtglobus.

Parteispendenskandale, Doktorsterben - alles ohne Konsequenzen für die Beteiligten, das riecht doch mindestens nach Zweistaatlichkeit, jedenfalls, was die Justiz angeht und wir leben in Deutschland!

Belogen werden wir auch weiterhin, sogar von der Kanzlerin, die auch in der Sommerpause propagiert, das der Euro nicht in Gefahr sei, nur die paar Staaten, die sich jetzt quälen müssen, um auch weiterhin dazuzugehören, zum inzwischen wirtschaftspolitisch gespaltenen Europa.

Das Volk will eben belustigt werden, nicht aufgeklärt.

Wie das geht, macht uns Großbritannien gerade vor. Der größte Abhörskandal der Medien in Zusammenarbeit mit Polizei und Politik soll schnellstens von der Tagesordnung verschwinden:
Zitat: "Großbritannien fürchtet neue Finanzkrise ...
[Quelle: spiegel.de | Großbritannien fürchtet neue Finanzkrise | 18-07-2011]

Das lenkt zunächst einmal davon ab, dass man sich halt gerne selbst als Sau durchs Dorf treibt, denn die Mehrheit im Volk darf nichts mehr merken, und soll sediert vor sich "hinsiechen", ähnlich wie in Wilhelmshaven - was für Parallelen ... z. B.: 15|03|10 Deep Black Hole 2009 an Wilfrid Adam!

Alles echt und alles in Wilhelmshaven, quasi live vor der Haustür!

Wer sowas schreibt, der ist zumindest kein Lokalpatriot und gehört nicht hier her. Am Beispiel des Leuchtturmschwimmens wird deutlich, auf was für eine Einstellung man in Boomtown hinarbeitet. Auch wenn die ganze Woche die rote Fahne weht, das internationale Zeichen für Fäkalieneinleitungen in den Jadebusen, soll man festhalten an jedweder Tradition, Augen zu und durch - halt hartgesotten und anscheinend leidensfähig bis zum Abwinken, treue Wilhelmshavener eben. Die von Ausserhalb hätten sich ja beim Kultur- und Umweltdezenenten Dr. Jens Graul schlau machen können, was da so in den Jadebusen rinnt, Jahrzehnt für Jahrzehnt. Neopren schützt anscheinend gegen jedwede Spassverderber, seien es gequirlte Fäkalien oder negative Zeilen aus dem Internet. Die Jahre der Beschwichtigung durch das lokale Heimatblatt führen anscheinend unweigerlich zur Immunität - patologisch, aber auch ganz tief im Innern, so denktechnisch.

Viele Chancen hat Wilhelmshaven, sagen wir auch, aber so ganz sicher, ob man sie auch nutzen darf, sind wir uns nicht mehr. Initiativen, wie die zur Rettung der Südzentrale, die durch die Stadt und Partikularinteressenten systematisch verhindert wurden und werden machen doch eher sprachlos und veranlassen manchen Ex-Wähler zum Ausspruch, man könne ja eh nichts tun.

Weit gefehlt, denken wir, denn die Öffentlichkeit ist immer noch ein guter Indikator, um Prozesse voranzutreiben, die dazu führen, dass man eine Entscheidung noch einmal überdenkt, nicht nur vor Kommunalwahlen.

Die Quadriga, ein Preis für Verdienste im Rahmen der Demokratie, sollte an Vladimir Putin vergeben werden, ein Mann, der von dem Netzwerk Recherche 2007 mit der verschlossenen Auster bedacht wurde, einem Negativpreis in Sachen Kommunikation mit dem Volk:

Zitat: " Russischer Präsident erhält Kritik-Preis des Netzwerk Recherche
Die Verschlossene Auster, der Kritik-Preis des Netzwerks Recherche für den „Informationsblockierer des Jahres“ geht 2007 an den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er erhält den Preis wegen der anhaltenden Behinderung der freien Presse in Russland. „Putin ist ein lupenreiner Gegner der Presse- und Meinungsfreiheit; unbequeme Wahrheiten lässt er rigoros unterdrücken“,... „Wenn es um Schutz und Garantie der Pressefreiheit geht, steht Putin den Mechanismen der Diktatur näher als den Prinzipien der Demokratie.“ Die schriftliche Einladung des Netzwerk Recherche an den russischen Botschafter, den Preis stellvertretend für Putin entgegenzunehmen, blieb unbeantwortet. ... "

Vielleicht sollte man doch noch ´mal recherchieren, wer z. B.
Anna Politkowskaja war, bevor man einen Preis an einen ehemaligen russischen Präsidenten vergeben möchte.

Die Russen sind sauer und Medwedjew brachte es am 19. Juli auf den Punkt. Er sagte, wenn man sich entschieden hätte, wem man einen Preis verleihen möchte, soll man es auch tun, alles andere wäre feige und inkonsequent.

Er räumte allerdings auch Defizite im Umgang mit Bürgerrechtlern ein, das wäre nicht in Ordnung - was für eine Welt!

Ein lokales Beispiel ist der Banter See und die Blaualgenblüten, jedes Jahr seit 1990. Nicht zuletzt der öffentliche Druck führte dazu, das die einstige Arbeiter-SPD sich mit dem Vorschlag zur Anwendung einer Chemiekeule nicht mehr durchsetzen konnte.

Eliten und Volksvertreter, auch vermeindliche und auch in Wilhelmshaven, ermahnen uns immer wieder, nicht nach hinten zu schauen. Da ist das Vergessen, wer diktatorische Züge trägt, wer einmal Nazi war oder Rüstungslieferungen in Krisenregionen billigt, vorprogrammiert. Dumm nur, wenn man praktisch mit den eigenen Waffen beschossen wird, von einem Regime, das einem ganz plötzlich nicht mehr passt, mit dem man aber jahrzehntelang regen Aufrüstungshandel betrieb.

Das sind Widersprüche, die sich sehen lassen können, aber nicht dazu führen, dass eine Kanzlerin oder politisch Verantwortliche zurücktreten, die übrigens von einer Margot Käßmann lernen könnten.

Das Gegenteil ist der Fall und der Waffenhandel wird, unter dem Vorwand Regionen zu stabilisieren, sogar noch verstärkt. Fleissig exportieren wir Rüstungsgüter weiter dorthin, wo heute Menschenrechte mit Füssen getreten werden und wo sich höchstwahrscheinlich und unvermeidlich Kriege nicht ausschliessen lassen.


Diese Art von Perversität auf "Basis der Demokratie" lässt sich kaum noch steigern.

Wie sagte einmal Henry Miller:
"Jeder Krieg ist eine Niederlage des menschlichen Geistes."

Wir sollten uns erinnern, das da ´mal etwas war, wie die Demonstrationen gegen die Pershing oder ein Titanwerk, dass nicht in Wilhelmshaven gebaut wurde, weil die Bürger an der Jade, man glaubt es heute kaum, dies verhinderten - zum Teil die gleichen Bürger, die heute schweigen, wenn man ihnen Kohlekraftwerke als Technik vom Feinsten "serviert"!

Politiker sind längst zu Entertainern mutiert, mehr oder minder talentiert.

Aber was werden wir unseren Enkeln erzählen, wenn die uns Fragen, was wir uns damals dabei gedacht haben?

Hagen Rether hat darauf eine prima Antwort:
Wir waren gerade damit beschäftigt, die Glühbirne abzuschaffen.


Es wird dringend Zeit aufzuwachen.


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

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Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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