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Bild: screen.arteLängst übernehmen große Konzerne wie Rhön, Helios, Sana und Asklepios flächendeckend ehemals kommunale oder kirchliche Kliniken und verändern damit die Krankenversorgung grundlegend. Zunehmend werden auch Arztpraxen aufgekauft ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachKranken-haus-Deal stinkt zum Himmel - Fusions-Fake in Wilhelmshaven auf Kosten der Steuerzahlerinnen: Was ist das eigentlich, so ´ne Fusion? ... irgendwie auch ´ne interessante Angelegenheit, in diesem Fall der Zusammenschlussversuch zweier Krankenhäuser ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Bridge over troubled water
15|06|2015



Neben ihrer Identität ist den Sozialdemokraten inzwischen sogar das ursprüngliche Rot ausgegangen.

Die Brückenutopien der SPD Wilhelmshaven nehmen kein Ende.

"Wenn ich nicht mehr weiter weiss, mach ich mir ´nen Arbeitskreis", heisst das geflügelte Motto der Wilhelmshavener SPD.

Wenn die SPD Wilhelmshaven etwas plant dann richtig. Die Sozialdemokraten am Jadebusen haben dafür einen SPD-Experten-think-tank gegründet und lassen ihn nun regelmäßig über das Lokale Heimatblatt salonfähig schreiben. Der neue SPD-Kreisverbandsvorsitzende, Hartmut Tammen-Henke, ist auch dabei, sozusagen mittendrin, statt nur dabei – die Amis sagen dazu: embeddet.

Nun visioniert man together, wie in "Boomtown" üblich, natürlich nur in Superlativen, darunter läuft wie immer gar nichts.

Die neueste Variante, in Wirklichkeit ein alter Hut, ist der Brückenschlag über die Jade inklusive Küstenautobahn, damit Wilhelmshaven zukünftig nicht weiter von der Welt abgeschnitten ist.

Sollte diese Initialzündung wirklich einmal Realität werden, wäre die schrumpfende Stadt, die laut der wagnerischen Saga "Jet-Port-City" mitten in Europa liegt, zumindest von drei Himmelsrichtungen aus mit Fahrzeugen erreichbar.

Die SPD dreht sich gerne im Kreis

Wenn man selbst keine Ideen hat, wie man Wilhelmshaven entwickeln kann oder einfacher ausgedrückt, wenn der Politprominenz die Luft ausgeht, dann bemüht man die Schublade. Vielleicht ist da ja doch noch was zu finden, was gerade vergilbt.

Der Wilhelmshavener SPD-Experten-think-tank wurde fündig und kramte den sogenannten "Tappe-Plan" zum X-ten Male hervor:
Zitat: " ... Schon im Jahr 1968 hatte sich in Wilhelmshaven ein Brückenverein gegründet, der – wie auch Lübben – die Idee vorantreiben wollte, eine Autobahn zu bauen, die die Jade überquert und damit auf kürzestem und schnellstem Wege nicht nur nach Bremerhaven, sondern auch weiter bis nach Hamburg führt. ... "
[Quelle: Lokales Heimatblatt Wilhelmshaven | 11-06-2015 | Seite 8]

Heute wie damals soll also eine Brücke zwischen Butjadingen und Wilhelmshaven die Jadestadt an den Rest der Welt anbinden, oder umgekehrt die Welt an "Nirgendwo".

[Anm. d. Red.: ... Brücke über den Jadebusen? wir haben doch noch gar nicht April!]

Der Tappe-Plan

Vom Jadebusen bis zur Weser sollte alles industrialisiert werden, was nicht weglaufen konnte. In Wilhelmshaven spülte man dafür den Voslapper Groden auf und realisierte auf der Fläche Ansiedlungen der Chemischen Industrie.

Nebenbei ebnete man den kleinen Ort Inhausersiel dafür ein. Über diesen Kollateralschaden gibt es sogar einen Bestseller, mit dem Namen "Dreckiger Sumpf ", "Konzerne, Kommunen Korruptionen", an dem die SPD ungewollt mitgeschrieben hat.

Dort, wo heute der Hooksieler Sandstrand ist, plante der damalige Oberstadtdirektor Gerhard Eickmeier eine Hafengelände-Reserve, d. h. zwischen den beiden Badekurorten Hooksiel und Schillig sollte in der Phantasie einiger größenwahnsinniger Lokalpatrionten eine hafenaffine aufgespülte Industrie-Reservezone entstehen.

Damit aber nicht genug. Man wollte eine Hafeninsel schaffen, die "Meerenge" zwischen Tossens und Wilhelmshaven künstlich verengen, um noch mehr Industriefläche mitten in einem touristischen Erholungsgebiet zu schaffen oder einen Großflugplatz vor die Küste Butjadingens mitten ins Wattenmeer bauen:
Zitat: " ... Großflughafen "Hohe Weg" nach Bremer Wünschen
Zwischen den beiden Industrie- und Hafen-Schwerpunkten Wilhelmshaven und Nordenham/Bremerhaven will die Tappe-Planung auf dem Sandrücken Hoher Weg den auch von Bremen erwünschten neuen Großflughafen verwirklichen. Drei Start- und Landebahnen von 4000 bis 6000 Meter Länge weit vor der Küste schließen Belästigungen durch Düsenlärm völlig aus und die Richtung der Startbahnen hat außerdem eine Beeinträchtigung der Vogelschutzgebiete Mellum und Knechtsand ausgeschlossen ...

... Keine Belästigungen
Der Großflugplatz versteht sich nicht nur für Personenverkehr, sondern auch oder gerade für Luftfracht. Container-Transporte durch Jumbo-Jets vom Jade-Weser-Raum in alle Welt sind keine Utopie, sondern ein Nahziel. Von hieraus kann der Weitertransport per Schiene, Straße oder Luft erfolgen. Der Flugbetrieb auf dem Flughafen "Hohe Weg" macht auch kein Überfliegen von Städten oder geschlossenen Wohngebieten erforderlich, denn alle Start- und Landebahnen sind nach See hin ausgerichtet. ..."
[Anm. d. Red.: ... schon damals hatte die SPD "Visionen"]

Direkt an der Weser sollte nach den Plänen ein riesiges Müllgelände ebenfalls mitten in das heutige Naturwelterbe Wattenmeer gebaut werden [Müllplatz "Blexer Watt"].


2011 wurde die Raffinerie Wilhelmshaven geschlossen und in ein Tanklager umgewandelt. Es ist zu befürchten, dass die Wilhelmshavener SPD das noch gar nicht gemerkt hat..

Im Nachhinein betrachtet stellte sich die Zwangsindustriealisierungs-Vision und die damit publizierte rosarote Zukunft für Wilhelmshaven als katastrophale Blase dar. Weltkonzerne zahlen ihre Steuern gern woanders und nehmen null Rücksicht auf die Befindlichkeiten von Oberzentren und deren unerschütterliche Lokalpatrioten.

Weil die SPD-Politik so ist, wie sie ist, hat Wilhelmshaven inzwischen die höchste Arbeitslosigkeit in der Region, z. Zt. 12,4 Prozent und satte 389 Millionen Euro Gesamtschulden. Trotzdem wird man nicht müde, seine angeblichen politischen Erfolge regelmäßig über das Lokale Heimatblatt zu "posten" – echte Zyniker eben!

Wohl überlegt?

Wenn so ein SPD-Experten-think-tank recherchiert, dann kann man sich beim gegenwärtigen Stadtbild locker ausmalen, wohin das führt und wie nachhaltig diese Suche ist.

Bei Antiport haben die vom SPD-Experten-think-tank höchstwahrscheinlich nicht nachgesehen, denn dann hätten sie folgendes erfahren:
Zitat: " ...  Querverbindungen
Das Zusammenwachsen dieser Region aber ist abhängig von den west-östlichen Querverbindungen. Die Autobahn Jadelinie wird vom Bund bis an die Jade herangeführt. Was liegt also näher, als diese Jadelinie als Ausgangspunkt der straßenmäßigen Querverbindung zu nehmen. ... "

... okay, bis hierher ist noch alles richtig, was der SPD-Experten-think-tank im Lokalen Heimatblatt visioniert, aber dann:
Zitat: " ... Durch die Verengung des Jadeschlauches ergibt sich die wirtschaftlich vertretbare Lösung der Untertunnelung der Jade auf einer Breite von 3,5 Kilometern zwischen dem Voslapper Watt und Tossens.

Hier hat das Tappe-Team einen neuen Vorschlag zur Küstenautobahn unterbreitet, wobei die "Möller-Linie" (im Raum Rastede) als zu fern, die Jade-Brücke als zu problematisch für Wilhelmshaven und die Führung über die B 437 (Varel) als nicht optimal genug angesehen werden.

3,5-km-Tunnel

Die Überwindung der Jade durch einen Tunnel ist bei dem heutigen Stand der Technik kein Problem. Und wirtschaftlich lassen sich die Baukosten vertreten, weil einmal die dann bestehende Jadelinie so und so bis an die Jade heranreicht und zum anderen nur 3,5 Kilometer Jade zu untertunneln sind. ... "
[Quelle: antiport.de | alle Zitate in Grau über diesem Link]

... so einfach geht das! Nur lieber Wilhelmshavener SPD-Experten-think-tank, das Zauberwort heisst nicht "Brücke", sondern "T u n n e l"!

Was kostet so ´ne Vision?

Zum Vergleich haben wir ´mal den geplanten Fehmarnbelttunnel herangezogen.

Der soll 17,6 Kilometer lang werden.

Also ´mal schnell durch 3,5 geteilt und dann haben wir ungefähr 5.

Laut neuesten Prognosen soll die unterirdische Querung nach Dänemark rund 9 Milliarden Euro kosten.

Das teilen wir jetzt nur noch durch fünf und raus kommen: 1,8 Milliarden Euro, die weder die SPD, Wilhelmshaven, das Land oder der Bund übrig haben.


Helmut Schmidt [SPD] sagte schon, "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen."

Vielleicht macht der SPD-Experten-think-tank aus Wilhelmshaven ja demnächst "Crowdfunding".

Vorher wird aber schon ´mal ernsthaft diskutiert:
Zitat: " ... Anfang Juli will die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD zu einer Strukturkonferenz Weser-Ems Nord einladen. Dort wollen Lübben und seine Mitstreiter mit allen Kreisverbandsvorsitzenden aus dem betroffenen Gebiet sowie mit den SPD-Abgeordneten aus dem Landtag über die Idee diskutieren. ... "
[Quelle: Lokales Heimatblatt Wilhelmshaven | 11-06-2015 | Seite 8]

Wir vonne Redaktion fiebern diesem als in die Geschichte eingehenden Strukturkonferenz-Wirtschaftsevent schon jetzt entgegen.

Wir hätten da auch schon ´nen Vorschlag für ´ne Hymne:
"Wer, wer, wer, wer, wer hat uns verraten? Ah das war'n doch, sag mal war'n das nicht die Sozialdemokraten! ...

... Der Sozialstaat und der Sozialismus, die sind beide tot.
Übrig sind nur hohle Phrasen und literweise Rot! ... "

Ahoi - Empört Euch!


Wolf-Dietrich Hufenbach
GRUPPO635 | definitif

Kommentare

Sven Ziegeler | via facebook
Unsere Forderungen nach einer U-Bahn Anbindung Bremerhavens und einer Containerpipeline sind also nicht sooo weit von der Realität weg... Nur ein Großflughafen ist mit uns nicht zu machen!



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