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Gedanken zwischen Kohl und Pinkel
18|01|2012



Zwischen Kohl und Pinkel diskutiert es sich garantiert fröhlicher, wenn es um so wichtige Themen, wie einen Containerhafen geht.

880 Euro für Grünkohl?

Es ist wieder Grünkohlzeit und überall im Land wird zum Grünkohlessen eingeladen.

Auch die BASU wird ein solches Gründkohlessen für Mitglieder und Freunde veranstalten. Hier werden pro Mitesser dann 10 Euro zu zahlen sein.

Aber auch die Stadt Wilhelmshaven hat nun eine Einladung zum Gründkohlessen erhalten. Nein, nicht von der BASU, sondern vom Land Niedersachsen.

Herr Ministerpräsident David McAllister hat zu dieser Veranstaltung Herrn Oberbürgermeister Andreas Wagner sowie eine Delegation, bestehend aus dem Verwaltungsvorstand, den Vorsitzenden der drei mitgliederstärksten Fraktionen/Gruppen im Rat der Stadt, weiteren Vertretern des Konzerns Stadt Wilhelmshaven, der Wirtschaft und der lokalen Presse eingeladen.

Für die Stadt Wilhelmshaven sollen nun, und der Rat der Stadt wird das höchst anzunehmender Wahrscheinlichkeit beschließen, auch Stephan Hellwig, Karlheinz Föhlinger und Werner Biehl in Brüssel Kohl und Pinkel kommen.

Ob der Grünkohl, sicher zum Sattessen, mehr oder weniger kostet, als im Raum Wilhelmshaven, bleibt wohl auch weiter unbekannt.

Der Preis, ob nun 10, 20 oder gar 30 Euro, spielt aber auch keine Rolle, wenn die Reise der 3 Fraktionsvorsitzenden sicher 880 Euro kosten wird.

Die 880 Euro sind sicherlich ein höchst "rentierliches" Investment der Wilhelmshavener Bürger, werden die 3 doch nebenbei ganz wichtige Gespräche im Vorfeld der "geplanten Eröffnung des JadeWeserPort am 05. August 2012" führen können.

Wie heißt es so schön im Begleittext zur Beschlussvorlage:
Zitat: " ... Im Rahmen dieser Abendveranstaltung besteht Gelegenheit zu Gesprächen mit MdEP, Vertretern der EU-Kommission sowie weiterer in Brüssel ansässiger europäischer Institutionen und Verbände. Daneben besteht die Möglichkeit, im zeitlichen Umfeld der Veranstaltung vertiefende Gespräche mit für die städtischen Belange relevanten EU-Vertretern zu führen. ... "

Wer anders, als Stephan Hellwig, Karlheinz Föhlinger und Werner Biehl, könnten zu den EU-Vertretern fahren, um mit ihnen vertiefende Gespräche zu führen?

Sicher werden die drei dann nach diesem so wichtigen Termin im Rat der Stadt einen umfassenden Bericht abgeben, und zu der langen Liste an wichtigen Gesprächspartnern, eine ebenso lange Liste an Maßnahmen vortragen, die auf Grund ihrer Gespräche aus Brüssel unterstützt, finanziert und jetzt voran gebracht werden können.

Liebe Steuerzahler, das Gründkohlessen ist nicht der Grund für die Dienstreise, es sind die wichtigen Gespräche zwischen Kohl und Pinkel.

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Joachim Tjaden


Links ... oder ein paar wirkliche Probleme:
05|11|2010: Wenn Lärm unerträglich wird [Video]
16|08|2011: Rückschau: JadeWeserPort in Wilhelmshaven - Wie Deutschlands erster Tiefwasserhafen entsteht
28|04|2011: JadeWeserPort: Güterverkehr wird durch Bauarbeiten eingeschränkt

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Kommentare

Stefan Becker
Lieber Acki,
alles im Leben kostet Geld. Wie Du weißt komme ich aus der Werbebranche und hier heißt es: "Werben kostet Geld, nicht werben kostet Kunden."
Sprich, wenn wir keine Werbung für uns betreiben, werden uns die Investoren irgendwann ausgehen. Diese schaffen jedoch Arbeitsplätze, welche die Stadtkasse erleichtert. Auch wenn die Stadtkasse Wilhelmshavens im Moment recht leer ist, müssen Wege gefunden werden, um neue Investoren für unsere Stadt zu begeistern. Ob es unsere Vertreter in diesem Fall schaffen, bleibt abzuwarten, doch sollten sie erst einmal die Möglichkeit bekommen, sich für uns "ins Zeug" zu werfen. Im Vorfeld schon Dinge nur schlecht zu reden (schreiben) empfinde ich nicht als den besten Weg, Wilhelmshaven nach vorne zu bringen.
Wobei, Deine Meinung steht Dir natürlich frei und des Öfteren gleichen sie meiner. Nur halt in diesem Falle nicht.



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