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Kräht der Hahn
28|02|2012



In der Hoffnung Präsident der Herzen zu werden, lies er schon ´mal bei einer Taxifahrt durchbblicken, das der Fahrer den Bundespräsidenten fährt - wohlgemerkt noch vor seiner Wahl.

Hallo und Moinmoin.

Hier ist die Sendung "Ungefragt nachgehakt."

Wir melden uns einmal wieder von da ganz oben anne Küste, dort wo der Aufbruch lauert, wo der Fortschritt sitzt und manchmal nur die Möwe lacht.

Genau, da sind wir - im expansiven Oberzentrum, wo immer alles Jade heißt, dem Reha Zentrum des Optimismus. 
 
Anläßlich des weltbekannten, elitär illustren Sattessens, dem "Üppigen Morgenmahl", das hier als Gesellschaftsknaller traditionell die örtliche Prominenz zu Tische lockt, sind wir verabredet mit einem "Mann des Wortes".

Wir treffen heute Merkwürden Plebanus Gockel, den bekannten Schloßherrn und Dampfplauderer, der sich bereits bundesweit eine treue Fangemeinde erplaudern konnte, die mit dem Slogan "Yes we Gockel" vielstimmig Zeugnis hingebungsvoller Zuneigung zu bekunden nicht müde wird.
 
Ein sich einiges Völkchen, das damit zugleich ein Glanzstück prägnanter Wortverdichtung schuf und den Begriff des "gut leserlichen T-Shirts" für die Haute Couture unverzichtbar machte. Wo immer man zur Zeit ist, es gockelt. Gockeltaschen, Gockelmützen, Gockelposter, Gockelshirts - Kikeriki möchte man rufen.
 
Gastredner Plebanus Gockel brilliert endlich auch hier ganz im Norden mit einem Vortrag, der gleich in doppeltem Sinne Freiheit verspricht, nichts festlegt, den Menschen auf sich selbst verweist - den ganzen Menschen - und ihm nicht die Verantwortung nimmt, er selbst zu sein. 
 
"Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder bleibt wie es ist." Ein Titel der das So oder So tolerant zulässig denkt, als Plädoyer für Veränderung in Beständigkeit in jeder Beziehung und überhaupt. ...
 
Kann ich auch´mal was sagen?
 
Plebanus Gockel, Sie sind der Mann des Wortes, die Stimme der Freiheit - Wozu?
 
"Wir Deutsche können Freiheit. Wir müssen spüren: ich kann es, ich bin ein Bürger. Zukunft erarbeiten, an Veränderung glauben. Es muss heißen:
Hier bin ich und hier gibt es was zu tun für mich. Aus dem 'Wir sind das Volk' wurde 'Ich bin ein Bürger'."
 
Klare Worte und ein Appell an jeden seine Stimme zu erheben und ...
 
"Man muss aufpassen, daß keine Protestkultur entsteht, die aufflammt, wenn es um den eigenen Vorgarten geht."

Aber viele Bürger sorgen sich um ihr tägliches Brot und haben den Wunsch ...
 
"Als Gerhard Schröder einst die Frage aufwarf, wie viel Fürsorge sich das Land noch leisten kann, da ist er ein Risiko eingegangen. Solche Versuche mit Mut brauchen wir heute wieder. Wir stellen uns nicht gerne die Frage, ob Solidarität und Fürsorglichkeit nicht auch dazubeitragen, uns erschlaffen zu lassen."

Es gibt aber doch die Schwachen und Armen denen das Leben schwer wird und die in eine düstere Zukunft schauen, weil ...
 
"Diese Reduzierung des Lebensglücks auf Wohlfahrt und Wohlstand halte ich nicht für kindlich, sondern für kindisch. Wir haben furchtbare Sorge, einmal mehr keine Angst haben zu dürfen."
 
Immer mehr Menschen nutzen die Freiheit und gehen auf die Straße, um zu protestieren. Die Montagsdemo für Arbeit und gerechten Lohn ...
 
"Töricht und geschichtsvergessen. Man muss aufpassen, dass keine Protestkultur entsteht, die aufflammt, wenn es um den eigenen Vorgarten geht."
 
Viele wollen auch nicht, daß von hier der Krieg in andere Länder getragen wird, denn sie ...
 
"Natürlich kann man sagen, es sei nicht alles gut in Afghanistan. Aber wo ist denn schon alles gut? In Frankfurt hier?"
 
Frankfurt die Krisenschmiede? Sie denken da sicher an den Bankenprotest der Jugend, die jetzt um ihre Zukunft bangt. - Wie finden Sie das?
 
"Unsäglich albern. Man muss aufpassen, dass keine Protestkultur entsteht, die aufflammt, wenn es um den eigenen Vorgarten geht. Der Nation geht es so unglaublich gut, dass sie es nicht für normal hält, dass es ihr so gut geht."

Herr Gockel, sie beschreiben sich gern als linken, liberalen Konservativen, das läßt ja nichts aus. Ist das der Grund dafür, daß Sie für alle ein so offenes Ohr haben?
 
"Glück ist weniger im Haben, aber beständig im Sein."
 
Plebanus Gockel ist aufgestanden und klatscht. Standing Ovation. Er hat es sich verdient. Ein geduldiger Zuhörer ergriffen von seinen Worten dankt. Und damit geben wir zurück ins Funkhaus.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner

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