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Einmarsch in die USA?
06|04|2013



Hier im Parlament weckt die Steueroasendebatte Begehrlichkeiten und die Drahtzieher kennt der Bundesfinanzminister natürlich nicht, einer, der schon ´mal 100.000 Euro unterm Schreibtisch stehen lässt?!

Ein Gespräch mit Wolfgang Schäuble über Steueroasen

Alle Nachrichten sind voll von "Offshore-Leaks". Eine anonyme Quelle hat 250 Gigabytes über zehn Steueroasen einer Reihe internationaler Medien zur Verfügung gestellt: Auch Namen deutscher Steuerflüchtlinge sind im Datensatz enthalten. Es stellt sich die Frage, wie denn die deutschen Steuerbehörden auf die Billionen versteckter Euros reagieren sollten. Wir sprachen mit dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble:

Herr Schäuble, waren Sie schon mal in Raratonga?

Was soll ich denn da, spreche ich etwa Pukapukanisch?

Immerhin wissen Sie, wie eine der Sprachen heißt, die auf der größten der Cook-Inseln gesprochen wird. Dort zum Beispiel gibt es jene anonymen Firmenkonstrukte bei denen Billionen verschwinden und so auch dem deutschen Fiskus entzogen werden . . .

. . . wie Sie selbst sagen: Die Firmen sind anonym, also privat, und die Privatsphäre sollte ja wohl geschützt sein.

Aber die Gelder der Briefkastenfirmen, wenn man an sie herankäme, könnten doch in der jetzigen Finanzkrise den Euro sofort sanieren.

Ja und? Sehen Sie mal, Staatsoberhaupt der Inseln ist die englische Königin Elisabeth. Sollen wir England den Krieg erklären, unsere Flotte dahin senden und die Briefkästen auf Raratonga durch Marinesoldaten abmontieren lassen, um an das Geld zu kommen?

Nun, Ihr Kollege, der Bundesverteidigungsminister, hat im letzten Jahr erklärt, dass er sich Bundeswehr-Einsätze überall auf der Welt vorstellen kann, Bundespräsident Gauck hat bei seinem Besuch der Bundeswehr-Akademie mehr Offenheit für Auslandseinsätze gefordert . . .

. . . Papperlapapp! Die meinten natürlich den Kampf für das deutsche Menschenrecht auf Rohstoffe. Ich habe schon beim Ankauf von Schweizer Steuer-CD´s von der `Perversion des Rechtsstaates´ gesprochen und damals gewarnt: `Zufällige CD-Käufe können immer nur eine Behelfskrücke sein´. Und jetzt erwarten Sie von mir, dass ich mit der Krücke auf die englische Königin losgehe? Auf keinen Fall!

Es gibt doch eindeutige Fälle: Die Deutsche Bank parkt Geld auf den Cayman-Inseln, VW hat seine Werksluftflotte dort registriert . . .

. . . Sie wollen mich schon wieder auf die englische Königin hetzen. Die ist auch Staatsoberhaupt der Caymans. Da werden Sie keinen Erfolg mit haben. Wenn die Bundesrepublik Deutschland Geld braucht, dann bohren wird nicht in dunklen Quellen, sondern bedienen uns ganz legal aus den Taschen unserer Bürger.

Aber die Deutsche Bank ist doch, wie der Name schon sagt, ein deutsches Unternehmen. Trotzdem wickelt sie ein Fünftel ihrer Aktivitäten im Steuerparadies des US-Bundesstaates Delaware ab.

Da würde nicht mal der Thomas de Maizière einmarschieren wollen, oder sollen wir uns mit der US-Armee anlegen?

Um auf die von Ihnen erwähnten "dunklen Quellen" zurück zu kommen: Wo kamen eigentlich jene 100.000 Mark her, die Ihnen der Waffen-Lobbyist Schreiber vor Jahren übergeben hatte und wo gingen sie hin?

Ich habe schon im Dezember 1999 vor dem Deutschen Bundestag, erklärt, dass ich `irgendwann im Spätsommer oder im Frühherbst 1994 bei einem Gesprächsabend in einem Hotel in Bonn […] einen Herrn kennengelernt [habe], der sich mir als ein Mann vorgestellt hat, der ein Unternehmen leitet. Ich habe später festgestellt, dass es dieser Herr Schreiber war. […] Auf der damaligen Veranstaltung bin ich Herrn Schreiber begegnet. Das war es.´

Herr Schäuble wir danken Ihnen für dieses erhellende Gespräch.

Uli Gellermann

Quelle: Rationalgalerie

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